Der Kontext und die Frage im Kontext, welche ich mir ggf. stellen würde:
Es ist richtig, dass BSDK leider häufig viel zu spät erkannt wird, aber der Grund hierfür liegt doch vor allem daran, dass dieser heimtückische Krebs erst so spät Symptome macht (natürlich je nach Lage) und, dass so viele Hausärzte in der Erstversorgung dieses Organ gar nicht auf dem Schirm haben.
Wenn du seit so langer Zeit solche massiven Probleme hast, müsste ein Tumor im Kopf der Drüse ja bspw. auf den Gang drücken, was dann zu Problemen führen könnte. Oder aber er liegt so, dass er bereits größer ist und auf umliegende Nerven drückt und dadurch Rückenschmerzen verursacht.
In all diesen Fällen wären doch sicherlich gezielte Bildgebung und das Labor dazu auffällig gewesen?
Ich kenne diese Gedankengänge von mir selbst und manchmal hilft es, wenn man sich hinterfragt und die Symptome etwas objektiviert.
Übrigens sind gerade Lipase und Amylase sehr unspezifische Werte. Vor allem, wenn diese alleinig mal erhöht sind.
Zur Psyche:
"Psychische Ursache" heißt absolut nicht, dass es im Verstand vorhanden ist und man sich Schmerzen oder Übelkeit einbildet.
Aber dauerhafter extremer Stress wirkt sich enorm auf das gesamte System aus.
Auf die Schmerzverarbeitung im Hirn (Stichwort Fibromyalgie, Viszerale Hypersensitivität), auf die Magen- und Darmbewegungen (zu schnell = Durchfälle / schnelle Dünndarmpassage -> schlechte Nährstoffaufnahme, wenig Zeit für die Galle "zu wirken" und kurze Zeit im Dickdarm -> heller Stuhl. // zu langsam -> die "Reinigungszyklen" des Dünndarms sind gestört und / oder Magensäure Probleme -> SIBO kann entstehen -> der Mist kann so ziemlich jede Krankheit mimen).
Also abschließend: du bildest dir sicher nichts ein. Und ich finde es gut, dass du alles abklären lasst, das habe ich auch. Nur muss man sich ab einem gewissen Punkt fragen, ob eine erneute Untersuchung wirklich neues bringen kann. Eine Bauchspiegelung wäre dann auch schon deutlich invasiver.
kein Befund - Angst vor BSDK
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divdav
- Beiträge: 8
- Registriert: 8. April 2025, 20:33
Re: kein Befund - Angst vor BSDK
Hallo!
Kurzes Update - Befund MRT/MRCP von vergangenem Freitag:
MRT des Abdomens. T1, T2 und diffusionsgewichtete Sequenzen. Dynamische
Postkontrastscans:
MRCP:
Diagnose: Das Pankreas ist relativ schmal. Keine zystischen Läsionen. Eine relativ glatte Oberfläche ist im Zusammenhang mit einer entsprechenden Klinik
Hinweis auf stattgehabte Pankreatitiden. Keine tumorverdächtigen Läsionen. Der Ductus pancreaticus ist schlank, weist geringfügige Kaliberschwankungen auf. Keine tumorverdächtigen Stenosen oder Gangdilatationen.
Extra- und intrahepatische Gallenwege sind ebenfalls sehr schlank. Die Gallenblase ist normal groß. Konkremente sind nicht nachweisbar. Keine fokalen Leberläsionen. Normale Milzgröße. Venalienalis, Vena portae und Vena mesenterica superior sind normal perfundiert.
Normales MRT beider Nieren und Nebennieren. Die oberen Harnwege sind schlank. Normale Größe retroperitonealer Lymphknoten.
Geht das in Richtung CP?
Kurzes Update - Befund MRT/MRCP von vergangenem Freitag:
MRT des Abdomens. T1, T2 und diffusionsgewichtete Sequenzen. Dynamische
Postkontrastscans:
MRCP:
Diagnose: Das Pankreas ist relativ schmal. Keine zystischen Läsionen. Eine relativ glatte Oberfläche ist im Zusammenhang mit einer entsprechenden Klinik
Hinweis auf stattgehabte Pankreatitiden. Keine tumorverdächtigen Läsionen. Der Ductus pancreaticus ist schlank, weist geringfügige Kaliberschwankungen auf. Keine tumorverdächtigen Stenosen oder Gangdilatationen.
Extra- und intrahepatische Gallenwege sind ebenfalls sehr schlank. Die Gallenblase ist normal groß. Konkremente sind nicht nachweisbar. Keine fokalen Leberläsionen. Normale Milzgröße. Venalienalis, Vena portae und Vena mesenterica superior sind normal perfundiert.
Normales MRT beider Nieren und Nebennieren. Die oberen Harnwege sind schlank. Normale Größe retroperitonealer Lymphknoten.
Geht das in Richtung CP?
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Hagemax
- Beiträge: 1030
- Registriert: 24. Dezember 2016, 14:53
Re: kein Befund - Angst vor BSDK
Hi Divdav,
das wird Dir bei diesem Organ niemand 100%ig beantworten können. Aber wenn du auffällige Sympthome wie Gewichtsabnahme hast u auch die Amylase erhöht war, kann es evtl. sein.
Ich würde ernährungstechnisch 1 Jahr danach leben und ggfs. nach einem Jahr eine neue Bildgebung machen und die Elastase u Blut alle 6 Monate testen.
VG
das wird Dir bei diesem Organ niemand 100%ig beantworten können. Aber wenn du auffällige Sympthome wie Gewichtsabnahme hast u auch die Amylase erhöht war, kann es evtl. sein.
Ich würde ernährungstechnisch 1 Jahr danach leben und ggfs. nach einem Jahr eine neue Bildgebung machen und die Elastase u Blut alle 6 Monate testen.
VG