Diese quälenden "Krämpfe"
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Micha
- Beiträge: 17
- Registriert: 18. August 2010, 22:16
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Danke für eure Erfahrungsberichte. Jörg, Micha wurde pyloruserhaltend operiert...auch bei ihm helfen Schmerzmittel nicht. Vorher gehts ja eh nicht, weil diese Krämpfe, wie auch bei euch, ja so plötzlich kommen und hinterher eben auch nicht...mhh blöde Sache...
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stocki
- Beiträge: 119
- Registriert: 23. August 2010, 08:57
- Wohnort: Meerbusch (Nähe Düsseldorf)
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Ich habe mittlerweile seit 3 Jahren "Krampferfahrung" und merke kurze Zeit vorher wenn es losgeht. Dann kaue ich sofort 1-2 Tbl. Talcid (wenn mögl. mit Wasser) oder nehme
dieses flüssige Talcid. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß der Krampf dann meist nicht so heftig ausfällt.
Liebe Grüße Claudia
dieses flüssige Talcid. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß der Krampf dann meist nicht so heftig ausfällt.
Liebe Grüße Claudia
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Jörg
- Beiträge: 39
- Registriert: 22. Februar 2013, 10:51
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Dann kannst du es ja etwas lindern -:) bei mir innerhalb einer Sek da komme ich leider nicht dazu schnell noch was einzunehmen . Das schlimme ist doch das wir zum Mond fliegen aber die Wissenschaft oder Ärzteschaft von Heidelberg über Bochum nach Münster keine Erklärung dafür hat . Im Gegenteil man versucht ein in die psychosomatische Ecke zu schieben . Dabei ist man wenn die Krämpfe einsetzen ganz schnell in der Realität ! Da brauch ich kein Psychoquacksalber sondern ein Taschentuch damit ich mir die Schweißperlen von der Stirn wischen kann. -:)
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Daico
- Beiträge: 5
- Registriert: 12. Mai 2013, 13:34
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Hallo,
hatte im Jahr 2010 zwei Operationen an der Bauchspeicheldrüse, nach der letzten (Whipple-OP) kamen diesen höllischen Schmerzen. Welche manchmal täglich und manchmal auch nur einmal in der Woche sporadisch auftreten. Nach mehreren Arzt- und Krankenhausbesuchen, mit vielen ERCP`s fand man jetzt heraus, dass mein Rest des Bauchspeicheldrüsenganges nicht gerade ist, sondern eine Biegung von fast 360 Grad macht. Aufgrund dieser Biegung kann sich der Professor vorstellen, dass es als zu Stenosen kommen kann. Aufgrund der ungünstigen Lage der Bauchspeicheldrüse ist der Vorschub eines Stents unmöglich.
Kann mir jemand ein Tipp geben, was man noch tun kann?
War jetzt vor 14 Tagen in Heidelberg und habe Sie mit den Untersuchungsergebnissen des Professors konfrontiert. Habe aber bis jetzt noch keine Antwort aus Heidelberg.
hatte im Jahr 2010 zwei Operationen an der Bauchspeicheldrüse, nach der letzten (Whipple-OP) kamen diesen höllischen Schmerzen. Welche manchmal täglich und manchmal auch nur einmal in der Woche sporadisch auftreten. Nach mehreren Arzt- und Krankenhausbesuchen, mit vielen ERCP`s fand man jetzt heraus, dass mein Rest des Bauchspeicheldrüsenganges nicht gerade ist, sondern eine Biegung von fast 360 Grad macht. Aufgrund dieser Biegung kann sich der Professor vorstellen, dass es als zu Stenosen kommen kann. Aufgrund der ungünstigen Lage der Bauchspeicheldrüse ist der Vorschub eines Stents unmöglich.
Kann mir jemand ein Tipp geben, was man noch tun kann?
War jetzt vor 14 Tagen in Heidelberg und habe Sie mit den Untersuchungsergebnissen des Professors konfrontiert. Habe aber bis jetzt noch keine Antwort aus Heidelberg.
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Romea
- Beiträge: 19
- Registriert: 5. Mai 2013, 15:10
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Die Beschreibung der Schmerzanfälle sind bei mir grad wie ein De javu... Ich hatte in der Vergangenheit sowas 2x - ohne zu wissen, was das war, Herz ist in Ordnung, ein Herzinfarkt o.ä. war das nicht...
Bei mir fängt das an mit einer "schmerzhaften" stechenden Übelkeit - so ein seltsames "Stechen" bis in den Hals, gleichzeitig hab ich das Gefühl, ganz dringend zur Toilette zu müssen. Sitz ich dann da, bekomm ich unheimlich schmerzhafte Krämpfe linksseitig - ich bin dann unfähig aufzustehen, der Kreislauf geht in den Keller, mir bricht jede Menge kalter Schweiß aus... Ich vergleiche das ungelogen mit den Wehen kurz vor der Geburt... Beim ersten Mal hab ich noch versucht, das Erbrechen zurückzuhalten, da hat diese Attacke länger angedauert - beim zweiten Mal hatte ich gleich einen Eimer parat und es waren "nur" noch so ca. 10 min.
Ich meine, bis jetzt hab ich noch keine Diagnose. Aber das was Ihr beschreibt, trifft das ziemlich genau... Die erste Schmerzattacke ist aber schon bestimmt 4 Jahre her und die zweite ca. 2 Jahre...
Ich muss direkt mal in der Klinik dann fragen beim abklären - ich hab ja in der Notaufnahme im Januar einen Hub Nitrospray bekommen, was ja eigentlich zur Behandlung von Angina pectoris eingesetzt wird. Herz war ja in Ordnung. Aber das Spray hat dennoch geholfen - es stellt ja für einen Moment so ziemlich alle Gefäße weit. Vielleicht wäre das einen Versuch wert, so einen Krampfanfall zu unterbrechen? Wenn Pankreasbeschwerden keine Kontraindikation sind...
LG, Romea
Bei mir fängt das an mit einer "schmerzhaften" stechenden Übelkeit - so ein seltsames "Stechen" bis in den Hals, gleichzeitig hab ich das Gefühl, ganz dringend zur Toilette zu müssen. Sitz ich dann da, bekomm ich unheimlich schmerzhafte Krämpfe linksseitig - ich bin dann unfähig aufzustehen, der Kreislauf geht in den Keller, mir bricht jede Menge kalter Schweiß aus... Ich vergleiche das ungelogen mit den Wehen kurz vor der Geburt... Beim ersten Mal hab ich noch versucht, das Erbrechen zurückzuhalten, da hat diese Attacke länger angedauert - beim zweiten Mal hatte ich gleich einen Eimer parat und es waren "nur" noch so ca. 10 min.
Ich meine, bis jetzt hab ich noch keine Diagnose. Aber das was Ihr beschreibt, trifft das ziemlich genau... Die erste Schmerzattacke ist aber schon bestimmt 4 Jahre her und die zweite ca. 2 Jahre...
Ich muss direkt mal in der Klinik dann fragen beim abklären - ich hab ja in der Notaufnahme im Januar einen Hub Nitrospray bekommen, was ja eigentlich zur Behandlung von Angina pectoris eingesetzt wird. Herz war ja in Ordnung. Aber das Spray hat dennoch geholfen - es stellt ja für einen Moment so ziemlich alle Gefäße weit. Vielleicht wäre das einen Versuch wert, so einen Krampfanfall zu unterbrechen? Wenn Pankreasbeschwerden keine Kontraindikation sind...
LG, Romea
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Jörg
- Beiträge: 39
- Registriert: 22. Februar 2013, 10:51
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Hallo , ich glaube auch wie Daico geschrieben hat, das es irgend wie zu einem Stau kommt . Ich wurde innerhalb ner Woche 3 mal operiert weil es immer wieder zu Blutungen kam . Beim Dritten mal wurde mir eine Katheder - Schienung angelegt heißt einmal nen Ausgang für Gallensaft und ein Ausgang für Pankreassekret Abfluss , war wichtig damit diese Aggressiven Säfte die Wundheilung nicht weiter stören...diese sollten 6 Wochen an mir verbleiben. Nach dem ich wieder mit essen anfing wurde zuerst der Gallensaftkatheder abgeklemmt und bisschen später dann auch der Pankreaskat so das die Flüssigkeiten durch den Körper laufen müssen zur Verdauung . In dieser Zeit hatte ich mein ersten Krampf ,,, Ich habe dann einfach mal den Versuch gemacht und die Klemme am Ablaufschläuchlein wieder aufgemacht und siehe da wo alles ungehindert ablaufen konnte waren auch keine Krämpfe , habe ich wieder zu gemacht das alles durch den Körper läuft kamen die Krämpfe wieder. Dieses habe ich mehrmals ausprobiert. Die Ärzte meinten es sei Zufall. Nun Ziel ist ja das Gallensaft und Pankreas Sekret durch den Körper läuft sonst müßte man ja künstlich ernährt werden . Diese Kathederschienung wurde dann ja auch entfernt . Ich kann froh sein das es das dritte mal gehalten hat sonst hätte es für mich ganz schlecht ausgesehen . Was leider geblieben ist sind halt diese Krämpfe die ich ja in anderen Artikeln von mir beschrieben habe . Ich bin gespannt was Daico von Heidelberg für ne Antwort bekommt . Und ob man dann was unternehmen wird ... Ich glaub bald nicht das man dann eine Korrektur vornehmen wird jedenfalls keine nochmalige OP wo man ja trotzdem nicht 100 % weiß ob es daran liegt . Da wird sich kein Chirurg drum reißen . Aber wer weiß , man muß hoffen -:)) ! Vieleicht gibts ja eine Endoskopische Lösung .... schön wäre das schon wenn man von diesen Krämpfen los käme . Wir müssen drann bleiben ! Grüße Jörg
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dacris
- Beiträge: 1
- Registriert: 10. Juni 2013, 16:21
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
krämpfe im griff
sobald sich bei mir so ein widerlicher krampf meldet,trinke ich möglichst zwei wassergläser
lauwarmes wasser.
scheinbar entspannt das die betroffene region,denn der krampf klingt augenblicklich ab.selbst wenn er bereits eingesetzt hat kann ich es erheblich abschwächen.
damit klar wird was ich unter einem krampf verstehe: müsste ich sowas 5 minuten aushalten
würde ich mir lieber in den kopf schiessen.
dacris
sobald sich bei mir so ein widerlicher krampf meldet,trinke ich möglichst zwei wassergläser
lauwarmes wasser.
scheinbar entspannt das die betroffene region,denn der krampf klingt augenblicklich ab.selbst wenn er bereits eingesetzt hat kann ich es erheblich abschwächen.
damit klar wird was ich unter einem krampf verstehe: müsste ich sowas 5 minuten aushalten
würde ich mir lieber in den kopf schiessen.
dacris
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Jörg
- Beiträge: 39
- Registriert: 22. Februar 2013, 10:51
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
genau diese Art Krampf meinen wir alle ,, danke für Deine Erfahrungen mit dem Wasser . Sollte ich mal das Glück haben das sich der Krampf ankündigt werd ich es mal ausprobieren . Bislang geht das bei mir ja von einer Sekunde auf die die andere los da komme ich zu nichts mehr .mfg .Jörg
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Danny67
- Beiträge: 67
- Registriert: 22. April 2011, 07:52
- Wohnort: Raum Stuttgart
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Yannik hat sich für die Krämpfe jetzt Buscopan Ampullen 20 mg/1 ml Injektionslösung verschreiben lassen.
Sobald er merkt, dass sich wieder eine Kolik ankündigt, setzt er sich eine Spritze.
Alles in Allem muss ich wirklich meinen Hut vor Euch ziehen - es ist schrecklich was Whipple-Patienten aushalten müssen. Für mich persönlich mit eine der schlimmsten OP's die man einem Menschen antun kann.
Mein Sohn musste diese schlimme OP mit 20 über sich ergehen lassen - es tut mir so weh ihn leiden zu sehen.
Mittlerweile sagen viele, dass ihm mit der OP auch die ganze Lebensfreude rausoperiert wurde.
Sobald er merkt, dass sich wieder eine Kolik ankündigt, setzt er sich eine Spritze.
Alles in Allem muss ich wirklich meinen Hut vor Euch ziehen - es ist schrecklich was Whipple-Patienten aushalten müssen. Für mich persönlich mit eine der schlimmsten OP's die man einem Menschen antun kann.
Mein Sohn musste diese schlimme OP mit 20 über sich ergehen lassen - es tut mir so weh ihn leiden zu sehen.
Mittlerweile sagen viele, dass ihm mit der OP auch die ganze Lebensfreude rausoperiert wurde.
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Jörg
- Beiträge: 39
- Registriert: 22. Februar 2013, 10:51
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Ja Danny so ist das leider wirklich , man kann zwar diese OP's machen aber die Folgen hat man keines Wegs im Griff. Desshalb ist es wichtig das jeder seine Erfahrung hier herein schreibt und sei es auch ein noch so kleiner Hinweis . Ich hoffe immer noch irgend wie das man herausfinden kann was diese Krämpfe auslöst und sie dann wenigstens ablindern kann. Es scheint ja das man Weltweit keine Lösung für unser Problem hat . Denn bei allen wie auch bei mir wurden zich verschiedene Untersuchungen gemacht die alle keine Erkenntnis brachten . Es gibt ja auch Leute mit dieser Op die diese Krämpfe nicht haben . Wir müssen drann bleiben ! Kann Dich gut verstehen wenn sich Dein Yannik schon mit 20 Jahren damit herumquälen muß . MfG Jörg.