Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen
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SaSem
Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen
SaSem hat mich da jetzt ein wenig verunsichert und ich weiß jetzt wieder nicht was ich glauben soll und kann???
Da hätte man doch bei den anderen Untersuchungen etwas von sehen müssen von dem ersten Befund? Oder??
Zumal der Chefarzt sich persönlich drum gekümmert hat.[/quote]
Wie kommt das erste Krankenhaus auf eine "chronische BSD". Verunsichert? Warum? Dein Befund ist doch super gut ohne irgendwelchen Anzeigen einer Erkrankung der BSD. Alles gut. Nur wie kommt das erste Krankenhaus auf solch eine Diagnose? Hattest Du erhöhte Werte? Der erste Befund geht von einer stark geschädigten BSD durch Alkohol aus. Das war meine Frage.
Da hätte man doch bei den anderen Untersuchungen etwas von sehen müssen von dem ersten Befund? Oder??
Zumal der Chefarzt sich persönlich drum gekümmert hat.[/quote]
Wie kommt das erste Krankenhaus auf eine "chronische BSD". Verunsichert? Warum? Dein Befund ist doch super gut ohne irgendwelchen Anzeigen einer Erkrankung der BSD. Alles gut. Nur wie kommt das erste Krankenhaus auf solch eine Diagnose? Hattest Du erhöhte Werte? Der erste Befund geht von einer stark geschädigten BSD durch Alkohol aus. Das war meine Frage.
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Anonymus-003
- Beiträge: 521
- Registriert: 12. Oktober 2016, 15:51
Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen
Hallo SaSem!
Ich weiß es nicht?
Man kann daraus ja nur vermuten dass der neue Oberarzt dieses Krankenhauses, welcher anhand der Endosono diese Erkrankung bei mir diagnostiziert hat, keine Ahnung von seinem Job hat. Eine andere Erklärung finde ich einfach nicht. Im Pankreaszentrum in Bochum, sagte man mir dass die Endosonographie keinen Goldstandard zur Diagnosestellung der christlichen Pankreatitis darstellt, da es Untersucherabhängig ist. Der Arzt der diese Untersuchung durchgeführt sollte eine sehr große Erfahrung am Gerät haben und über hohe anatomische Kenntnisse verfügen.
Goldstandard wäre ein Zusammenspiel von Endosono, CT und MRCP.
Alkohol war ein Thema in meinem Leben. Da spiele ich dann mit offenen Karten, wenn ich im Krankenhaus danach gefragt werde. Aber auch nicht soweit ein Thema, dass ich mir täglich 2 Schnappsflaschen hineingezogen habe. Aber 5 Flaschen Bier über den Tag verteilt, waren es über viele Jahre schon. Da bin ich ganz ehrlich.
Erhöhte Laborwerte hatte ich nie. Auch nicht die pankreatitistypischen Symptome. Das machte meine Hausärztin auch so hellhörig, sodass sie mich weiter an diesen Chefarzt ihres Vertrauens überwies.
Was aber festgestellt wurde ist, dass sich die Stuhlelastase immer im Grenzbereich befindet.
Als ich noch letzte Woche mit dem Chefarzt telefonierte, der bei mir die ganzen Untersuchungen machte, sagte er mir, dass es sich bei diesem Wert um ein sehr unsicheren Parameter handelt, der stark verwässert ist und das die Ursache meiner Beschwerden wo anders zu suchen ist.
Ich weiß es nicht?
Man kann daraus ja nur vermuten dass der neue Oberarzt dieses Krankenhauses, welcher anhand der Endosono diese Erkrankung bei mir diagnostiziert hat, keine Ahnung von seinem Job hat. Eine andere Erklärung finde ich einfach nicht. Im Pankreaszentrum in Bochum, sagte man mir dass die Endosonographie keinen Goldstandard zur Diagnosestellung der christlichen Pankreatitis darstellt, da es Untersucherabhängig ist. Der Arzt der diese Untersuchung durchgeführt sollte eine sehr große Erfahrung am Gerät haben und über hohe anatomische Kenntnisse verfügen.
Goldstandard wäre ein Zusammenspiel von Endosono, CT und MRCP.
Alkohol war ein Thema in meinem Leben. Da spiele ich dann mit offenen Karten, wenn ich im Krankenhaus danach gefragt werde. Aber auch nicht soweit ein Thema, dass ich mir täglich 2 Schnappsflaschen hineingezogen habe. Aber 5 Flaschen Bier über den Tag verteilt, waren es über viele Jahre schon. Da bin ich ganz ehrlich.
Erhöhte Laborwerte hatte ich nie. Auch nicht die pankreatitistypischen Symptome. Das machte meine Hausärztin auch so hellhörig, sodass sie mich weiter an diesen Chefarzt ihres Vertrauens überwies.
Was aber festgestellt wurde ist, dass sich die Stuhlelastase immer im Grenzbereich befindet.
Als ich noch letzte Woche mit dem Chefarzt telefonierte, der bei mir die ganzen Untersuchungen machte, sagte er mir, dass es sich bei diesem Wert um ein sehr unsicheren Parameter handelt, der stark verwässert ist und das die Ursache meiner Beschwerden wo anders zu suchen ist.
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SaSem
Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen
Was aber festgestellt wurde ist, dass sich die Stuhlelastase immer im Grenzbereich befindet.
Als ich noch letzte Woche mit dem Chefarzt telefonierte, der bei mir die ganzen Untersuchungen machte, sagte er mir, dass es sich bei diesem Wert um ein sehr unsicheren Parameter handelt, der stark verwässert ist und das die Ursache meiner Beschwerden wo anders zu suchen ist.[/quote]
Hallo,
da wird ja einem übel mitgespielt, wenn man die erste Diagnose liest und diese sich als falsch herausstellt. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Um eine chronische BSD zu diagnostizieren gehört mehr dazu als diese wenigen Untersuchungen.Die Diagnose der chronischen Pankreatitis ist schwierig, zum Teil müssen die Patienten 10 bis 20 Jahren auf eine korrekte Diagnosestellung warten. Dein Chefarzt hat recht, nicht selten wird bei wässriger Diarrhö oder Reizdarmsyndrom eine »verwässerte«, mäßig erniedrigte Elastasekonzentration im Stuhl nachgewiesen und fälschlicherweise eine Pankreasenzymtherapie begonnen.
Bei schweren Formen der exokrinen Insuffizienz liegt die Konzentration der Pankreaselastase im Stuhl in der Regel unter 50 U/l (Normwert über 200 U/l). Diese kann auch im Gegensatz zum Chymotrypsinwert unter laufender Enzymsubstitution gemessen werden.
Lehn dich erstmal zurück und genieße Dein Leben (natürlich wenn die Ursache Deiner Beschwerden gefunden wird).
Als ich noch letzte Woche mit dem Chefarzt telefonierte, der bei mir die ganzen Untersuchungen machte, sagte er mir, dass es sich bei diesem Wert um ein sehr unsicheren Parameter handelt, der stark verwässert ist und das die Ursache meiner Beschwerden wo anders zu suchen ist.[/quote]
Hallo,
da wird ja einem übel mitgespielt, wenn man die erste Diagnose liest und diese sich als falsch herausstellt. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Um eine chronische BSD zu diagnostizieren gehört mehr dazu als diese wenigen Untersuchungen.Die Diagnose der chronischen Pankreatitis ist schwierig, zum Teil müssen die Patienten 10 bis 20 Jahren auf eine korrekte Diagnosestellung warten. Dein Chefarzt hat recht, nicht selten wird bei wässriger Diarrhö oder Reizdarmsyndrom eine »verwässerte«, mäßig erniedrigte Elastasekonzentration im Stuhl nachgewiesen und fälschlicherweise eine Pankreasenzymtherapie begonnen.
Bei schweren Formen der exokrinen Insuffizienz liegt die Konzentration der Pankreaselastase im Stuhl in der Regel unter 50 U/l (Normwert über 200 U/l). Diese kann auch im Gegensatz zum Chymotrypsinwert unter laufender Enzymsubstitution gemessen werden.
Lehn dich erstmal zurück und genieße Dein Leben (natürlich wenn die Ursache Deiner Beschwerden gefunden wird).
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Bene86
- Beiträge: 376
- Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34
Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen
Mit was ausser EndoS, Mrcp, Stuhldiagnose und Blut kann man denn überhaupt noch untersuchen?SaSem hat geschrieben:
Hallo,
da wird ja einem übel mitgespielt, wenn man die erste Diagnose liest und diese sich als falsch herausstellt. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Um eine chronische BSD zu diagnostizieren gehört mehr dazu als diese wenigen Untersuchungen.
Darf ich fragen, SaSem, welche Leiden dich in dieses Forum bringen?
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SaSem
Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen
Von einer chronischen Pankreatitis sprechen Ärzte, wenn sich die Bauchspeicheldrüse dauerhaft oder immer wieder entzündet. Dadurch geht langfristig das Gewebe des Organs zugrunde und wird durch ein narbiges Bindegewebe ohne Funktion ersetzt. Mediziner nennen das Fibrose. Schreitet die Entzündung fort, verstärken sich mit der Zeit die Schmerzen.Bene86 hat geschrieben:Mit was ausser EndoS, Mrcp, Stuhldiagnose und Blut kann man denn überhaupt noch untersuchen?SaSem hat geschrieben:
Hallo,
da wird ja einem übel mitgespielt, wenn man die erste Diagnose liest und diese sich als falsch herausstellt. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Um eine chronische BSD zu diagnostizieren gehört mehr dazu als diese wenigen Untersuchungen.
Darf ich fragen, SaSem, welche Leiden dich in dieses Forum bringen?
Zusätzlich macht sich der zunehmende Funktionsverlust und und......
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SaSem
Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen
Darf ich fragen, SaSem, welche Leiden dich in dieses Forum bringen?[/quote]
Klar! Seit 30 Jahren ein Pankreas Divisum, rez. Pankreastitiden mit exokriner Insuffiziens mit inhomogederten sowei verkalkungen der Pankreas. V.a. Cholezystitis, Bigerninus, Hashimoto, Schlingendarm durch Vernarbungen der BSD OP, daher Darmverschlüsse, Laktoseintoleranz und zu guter Letzt Panikattacken bedingt durch viele Krankenaufenthalte (im Schnitt 7-8 im Jahr) sowie Intensivstationen.
Klar! Seit 30 Jahren ein Pankreas Divisum, rez. Pankreastitiden mit exokriner Insuffiziens mit inhomogederten sowei verkalkungen der Pankreas. V.a. Cholezystitis, Bigerninus, Hashimoto, Schlingendarm durch Vernarbungen der BSD OP, daher Darmverschlüsse, Laktoseintoleranz und zu guter Letzt Panikattacken bedingt durch viele Krankenaufenthalte (im Schnitt 7-8 im Jahr) sowie Intensivstationen.
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Bene86
- Beiträge: 376
- Registriert: 5. Oktober 2016, 22:34
Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen
Danke für die Info... Meine Güte, dann begann bei dir der Sch**** (pardon) ja ziemlich früh oder du schaust einfach sehr jung aus...SaSem hat geschrieben:
Klar! Seit 30 Jahren ein Pankreas Divisum, rez. Pankreastitiden mit exokriner Insuffiziens mit inhomogederten sowei verkalkungen der Pankreas. V.a. Cholezystitis, Bigerninus, Hashimoto, Schlingendarm durch Vernarbungen der BSD OP, daher Darmverschlüsse, Laktoseintoleranz und zu guter Letzt Panikattacken bedingt durch viele Krankenaufenthalte (im Schnitt 7-8 im Jahr) sowie Intensivstationen.
Du empfiehlst mir dieses Forum:
http://www.paradisi.de/Health_und_Ernae ... zen/Forum/
Sind denn meine Symptome nicht BSD-typisch? Irgendwie kann ich mir nicht viel anderes vorstellen. Klar, Allergien wären auch möglich... Aber ich tu mich trotz meiner Diät die ich nun halte etwas schwer an Allergien zu glauben. Bauchschmerzen habe ich nie... nur Blähungen v. A. links unten.
Ich finde einfach komisch, dass mir oft am morgen, laaange nachdem ich gegessen habe, übel ist. Wenn ich dan etwss esse geht es mir eigentlich gut, die Beschwerden treten erst so 6 Stunden später auf.
Grüsse
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SaSem
Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen
- Cerberus
- Beiträge: 577
- Registriert: 28. Juli 2016, 09:04
Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen
Denke ich auch.SaSem hat geschrieben: Ich denke, wenn Deine Ärzte nach allen Untersuchungen nicht´s an der Pankreas gefunden haben, sollte das auch so stimmen.
Eigentlich könnte man dann froh sein, daß es von allen Übeln mit den "Innereien" das nicht ist.
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) 
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SaSem
Re: Pankreasinsuffizienz & Fettiges Essen
Cerberus hat geschrieben:Denke ich auch.SaSem hat geschrieben: Ich denke, wenn Deine Ärzte nach allen Untersuchungen nicht´s an der Pankreas gefunden haben, sollte das auch so stimmen.
Eigentlich könnte man dann froh sein, daß es von allen Übeln mit den "Innereien" das nicht ist.
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