Diese quälenden "Krämpfe"
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Daico
- Beiträge: 5
- Registriert: 12. Mai 2013, 13:34
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Hallo zusammen,habe nun mittlerweile Post aus Heidelberg bekommen, es ist wie immer sie können nichts auffälliges finden und als ,,Ultima Ratio'' sehen sie nur noch eine Total Pankreatektomie .War zwischenzeitlich wieder mal für 1 Woche stationär der Grund war eine hochgradige akute Pankreatitis.Da wollten sie mir für zuhause Betäubungsmittel für die Schmerzattacken mit geben .Nun war ich letzte Woche zur Untersuchung in Mannheim in der Uni Klinik aber auch da finden sie keine Möglichkeit bei mir einen Stent zu setzen.Weiß bald nicht mehr was ich noch tun könnte,gegen diese Schmerzen,finde nur anhand der vielen Betroffenen müssten sich die Ärzte in Heidelberg sich doch mal ,,Richtig'' Gedanken machen .dann bis demnächst Daico
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nesco
- Beiträge: 15
- Registriert: 16. Juli 2013, 15:15
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
@ Daico
Ich glaube da wird dir die Mehrheit hier im Forum 100% zustimmen mit dem was du sagst. Bei mir ist es genau das selbe, letztens im KH in Bochum und mit der gleichen Diagnose nach hause geschickt worden. Wurde zudem als Pykniker bezeichnet mit grad mal 50kg auf 1,73 Größe. (Wort googlen und dann lachen, oder weinen, je nachdem ^^) Als ob ich nichts haben würde und mir die ganzen "schlechten" Laborwerte + 2x Stenting in Ddorf (1x sogar auf einem internat. Ärztekongress) einfach zusammengesponnen habe. Könnte jeden verstehen der dann iwann mal total gaga wird in der Birne, man kommt sich ja komplett verarscht vor. Dieser ganze "Dreck" zieht sich leider durchs gesamte System, ich freue mich ja schon fast darauf wenn endlich alles zusammenbricht.
Es liegt hier furchtbar was im Argen egal wo man hinschaut(Gesundheitssystem, Finanzsystem, Gesellschaft etc etc.) und die Leute rennen trotzdem weiter wie in der Becks Werbung.
Sorry wenn ich hier damit jemandem vor den Kopf stoße, das musste nur grad mal raus.
LG an alle und gute Besserung den Betroffenen
PS: Stenting bedeutet nur vorübergehende Besserung, ich für meinen teil würde es auf keinen fall nochmal machen. Die Ärzte haben einfach keinen Plan was die BSD angeht, es wird nur immer so getan.
Ich glaube da wird dir die Mehrheit hier im Forum 100% zustimmen mit dem was du sagst. Bei mir ist es genau das selbe, letztens im KH in Bochum und mit der gleichen Diagnose nach hause geschickt worden. Wurde zudem als Pykniker bezeichnet mit grad mal 50kg auf 1,73 Größe. (Wort googlen und dann lachen, oder weinen, je nachdem ^^) Als ob ich nichts haben würde und mir die ganzen "schlechten" Laborwerte + 2x Stenting in Ddorf (1x sogar auf einem internat. Ärztekongress) einfach zusammengesponnen habe. Könnte jeden verstehen der dann iwann mal total gaga wird in der Birne, man kommt sich ja komplett verarscht vor. Dieser ganze "Dreck" zieht sich leider durchs gesamte System, ich freue mich ja schon fast darauf wenn endlich alles zusammenbricht.
Es liegt hier furchtbar was im Argen egal wo man hinschaut(Gesundheitssystem, Finanzsystem, Gesellschaft etc etc.) und die Leute rennen trotzdem weiter wie in der Becks Werbung.
Sorry wenn ich hier damit jemandem vor den Kopf stoße, das musste nur grad mal raus.
LG an alle und gute Besserung den Betroffenen
PS: Stenting bedeutet nur vorübergehende Besserung, ich für meinen teil würde es auf keinen fall nochmal machen. Die Ärzte haben einfach keinen Plan was die BSD angeht, es wird nur immer so getan.
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bluesky
- Beiträge: 14
- Registriert: 23. Mai 2011, 19:18
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Hallo an alle,genau diese Krämpfe haben mich jetzt zu euch gebracht,kann wegen diesen momentan nicht schlafen,heute ist es echt übelst bei mir.
Kaum denke ich sie sind weg,leg mich hin und zack 5 min. später kommen sie wieder.Mich plagen sie auch seit meiner Op und diese ist auch schon ein paar Jahre her.
Leider konnte mir auch kein Arzt helfen,ja ja diese Psychosomatisch leier haben sie mir auch gesagt,da wurde ich echt laut und sagte nur:"Meine letzte Attacke war während der Autofahrt und ich bin Ohnmächtig geworden am Steuer!!! Keine Psyche ist so stark das sie einen Ohnmächtig macht,also erzählt mir keinen Mist hier".
Die ersten Jahre dachte ich auch es ist die Bauch-(Magen-)gegend aber mittlerweile hab ich schon ein Gespür dafür bekommen,kurz bevor sie kommen und sie fangen eher da an wo früher meine Galle war.Gezielt wirkt bei mir wenn die Krämpfe kommen das richtige Atmen,langsam und tief in die schmerzende Region.Die ersten 2-3 Atemzüge sind schwer aber danach schwächt es ab.Ja und Gott alleine weis was ich alles dafür geben würde,wenn ein Arzt herausfinden würde was diese Horrorkrämpfe verursacht und wie man diese weg bekommen würde.
LG
Yasemin
Kaum denke ich sie sind weg,leg mich hin und zack 5 min. später kommen sie wieder.Mich plagen sie auch seit meiner Op und diese ist auch schon ein paar Jahre her.
Leider konnte mir auch kein Arzt helfen,ja ja diese Psychosomatisch leier haben sie mir auch gesagt,da wurde ich echt laut und sagte nur:"Meine letzte Attacke war während der Autofahrt und ich bin Ohnmächtig geworden am Steuer!!! Keine Psyche ist so stark das sie einen Ohnmächtig macht,also erzählt mir keinen Mist hier".
Die ersten Jahre dachte ich auch es ist die Bauch-(Magen-)gegend aber mittlerweile hab ich schon ein Gespür dafür bekommen,kurz bevor sie kommen und sie fangen eher da an wo früher meine Galle war.Gezielt wirkt bei mir wenn die Krämpfe kommen das richtige Atmen,langsam und tief in die schmerzende Region.Die ersten 2-3 Atemzüge sind schwer aber danach schwächt es ab.Ja und Gott alleine weis was ich alles dafür geben würde,wenn ein Arzt herausfinden würde was diese Horrorkrämpfe verursacht und wie man diese weg bekommen würde.
LG
Yasemin
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Rosengarten
- Beiträge: 1
- Registriert: 22. März 2016, 17:43
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Hallo, liebe Forenleser!
Mein Mann hatte im Jahr 2007 eine Whipple OP in Bochum. Er hatte einen gutartigen Tumor im Pankreaskopf. Vor der Op hatte er 30 kg abgenommen und sehr große Schmerzen über Monate.
Seit seinem 17. Lebensjahr hatte er mehrere Bauchspeicheldrüsenentzünungen. Wahrscheinlich hat der Tumor sich von diesen vielen Entzündungen gebildet.
Nach dieser Whipple-Op hat er keine Pankreatitis mehr gehabt. Es geht ihm relativ gut, aber nur, wenn er regelmäßig Rad fährt! Er nimmt regelmäßig Kreon, ist aber kein Diabetiker. Sein Hausarzt meint, das liegt daran, weil er regelmäßig Fahrrad fährt. Wenn er jedoch länger kein Fahrrad fahren kann, bekommt er auch diese "quälenden Krämpfe". Das letztemal habe ich den Notarzt rufen müssen.
Die gleichmäßige "Darmmassage" beim Radfahren ist sehr gut für die Verdauung
Also: Radfahren ist sehr gut nach solch einer OP! Jogging bekommt ihm gar nicht!
Mein Mann hatte im Jahr 2007 eine Whipple OP in Bochum. Er hatte einen gutartigen Tumor im Pankreaskopf. Vor der Op hatte er 30 kg abgenommen und sehr große Schmerzen über Monate.
Seit seinem 17. Lebensjahr hatte er mehrere Bauchspeicheldrüsenentzünungen. Wahrscheinlich hat der Tumor sich von diesen vielen Entzündungen gebildet.
Nach dieser Whipple-Op hat er keine Pankreatitis mehr gehabt. Es geht ihm relativ gut, aber nur, wenn er regelmäßig Rad fährt! Er nimmt regelmäßig Kreon, ist aber kein Diabetiker. Sein Hausarzt meint, das liegt daran, weil er regelmäßig Fahrrad fährt. Wenn er jedoch länger kein Fahrrad fahren kann, bekommt er auch diese "quälenden Krämpfe". Das letztemal habe ich den Notarzt rufen müssen.
Die gleichmäßige "Darmmassage" beim Radfahren ist sehr gut für die Verdauung
Also: Radfahren ist sehr gut nach solch einer OP! Jogging bekommt ihm gar nicht!
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gefaehrlichebohnen
- Beiträge: 1
- Registriert: 16. Mai 2016, 01:44
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Moin ihr Lieben!
Ich könnt heulen wenn ich das hier lese.... sitze mal wieder nach einem Krampf in der Küche rum, liegen geht danach gar nicht
Ich hab das auch seit ein paar Jahren (Whippl OP 2007), die Krämpfe kommen alle paar Wochen und werden länger.... mittlerweile dauern sie bis zu einer Stunde. Manchmal sind sie schlimm, manchmal sehr schlimm. Ich hatte Hoffnung das irgendwann in den Griff zu bekommen oder/und Hilfe zu bekommen.... ach fak...
Ich bin entmutigt....
Ich könnt heulen wenn ich das hier lese.... sitze mal wieder nach einem Krampf in der Küche rum, liegen geht danach gar nicht
Ich hab das auch seit ein paar Jahren (Whippl OP 2007), die Krämpfe kommen alle paar Wochen und werden länger.... mittlerweile dauern sie bis zu einer Stunde. Manchmal sind sie schlimm, manchmal sehr schlimm. Ich hatte Hoffnung das irgendwann in den Griff zu bekommen oder/und Hilfe zu bekommen.... ach fak...
Ich bin entmutigt....
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absshiva
- Beiträge: 159
- Registriert: 17. Mai 2013, 09:47
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Ich hatte/habe auch diese dämlichen Krämpfe, wo keien Arzt so richtig weiss woher sie kommen. Muste (aus anderen Gründen) 2 Monate Cortison nehmen (20mg pro Tag für 2 Wochen dann alle 2 Wochen 5 mg, später 2,5 mg weniger) und wie ein Wunder keinen einzigen Krampf. Krampffreiheit hielt dann noch 2Wochen nach der Cortisonabsetzung an, aber dann kamen sie leider wieder. Hate schon vergessen, wie schmerzhaft die sein können. Da ich die Krämpfe unregelmäßig habe, mal 2 mal am Tag, mal eine Woche keine werde ich mit Sicherheit deshalb nicht dauerhaft Cortison nehmen, ist ja auch nicht gereade gesund. Würde mich aber schon mal interesseiren, warum Cortison dabei hilft.
- Cerberus
- Beiträge: 577
- Registriert: 28. Juli 2016, 09:04
Re: Diese quälenden "Krämpfe"
Bei mir gehen diese Schmerzen noch am ehesten weg, wenn ich in Ruhe bin. Aber wer kann das schon..... den ganzen Tag ruhig daliegen oder sitzen? Und förderlich wäre es auch keineswegs.
Die Ärzte haben m.M.n. keine richtige Idee u. probieren an Medikamenten alles durch, was es in der Richtung so gibt.
An der Ernährung scheint es nicht zu liegen. Die Schmerzen kommen, egal, was u. ob ich esse. Ich bin ja medizinischer Laie. Es hat andere Ursachen. Etwas ist innerlich durch die OP gravierend verändert worden u. das kann man durch Tabletten nicht wieder richtigstellen. Denke ich jedenfalls.....
Teilweise hatte ich mir eingebildet, daß die (krampflösenden) Buscopan-Dragees etwas helfen.
Ach ja, Ernährungs-/Verdauungsprobleme gibt es nebenher, neben den Schmerzen, auch noch. Vor einiger Zeit gab mir endlich jemand den Tipp mit den Flohsamenschalen! Die sind für meine Verdauung wirklich Gold wert.
Die Ärzte haben m.M.n. keine richtige Idee u. probieren an Medikamenten alles durch, was es in der Richtung so gibt.
An der Ernährung scheint es nicht zu liegen. Die Schmerzen kommen, egal, was u. ob ich esse. Ich bin ja medizinischer Laie. Es hat andere Ursachen. Etwas ist innerlich durch die OP gravierend verändert worden u. das kann man durch Tabletten nicht wieder richtigstellen. Denke ich jedenfalls.....
Teilweise hatte ich mir eingebildet, daß die (krampflösenden) Buscopan-Dragees etwas helfen.
Ach ja, Ernährungs-/Verdauungsprobleme gibt es nebenher, neben den Schmerzen, auch noch. Vor einiger Zeit gab mir endlich jemand den Tipp mit den Flohsamenschalen! Die sind für meine Verdauung wirklich Gold wert.
Aus einem verzagten Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz. (Martin Luther) 