Probleme nach ausführlicher Untersuchung im Pankreaszentrum

(Krebs, Entzündung, Operation, Nachsorge, Verdauung, Ernährung, Diabetes, Reha, Recht ...)

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thphilipp
Beiträge: 1615
Registriert: 2. November 2010, 07:17

Re: Probleme nach ausführlicher Untersuchung im Pankreaszent

Beitrag von thphilipp »

Allende hat geschrieben:Ich denke, wir alle sollten an der Stelle etwas an unserem Ton arbeiten. Ich verstehe thphilipp in seiner Problematik und natürlich ist keine Diagnose, bei den vorliegenden Beschwerden, mit viel Unsicherheit verbunden.Die engmaschigen Untersuchungen für ihn sind wichtig, hier schließe auch ich mich mit ein. Ich denke auch, dass seine Problematik durchaus die Drüse betreffen und er durchaus genau hierher gehört! Mit Psyche haben diese Beschwerden recht wenig zu tun und viele hier, die darauf lange therapiert worden sind, weil nichts entdeckt wurde, im übrigen auch genau in diesem Board, haben und hatten heute BSDK oder sind tod! Woher ich das weiß?? Weil ich jeden, aber jeden Thread hier gelesen habe!!
Das Unglückliche waren die Äußerungen über unsere Herren in weiß, nicht alles und alle sind schlecht, aber es gibt auch viel Wahrheit. Ich behalte da auch einiges zurück! In diesem Sinne hoffe ich auf weitere Bereicherung durch JEDEN von uns!!! Mir tut dieses Forum sehr gut, vielen Betroffenen hier- ein verbaler Ausschuss würde mir weh tun. In diesem Sinne, hezlichst....
Du sprichst mir aus der Seele. Danke.
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Liebe Grüße Thorsten
hugolein
Beiträge: 37
Registriert: 30. September 2013, 18:00

Re: Probleme nach ausführlicher Untersuchung im Pankreaszent

Beitrag von hugolein »

Hallo,
da möchte ich mich dem Posting von Allende anschließen und ihm beipflichten.

Zudem wollte ich noch loswerden, daß das Forum doch von den Beiträgen der User lebt und da sollten doch auch die zum Zuge kommen, die - wie ich selbst ja auch, keine eindeutige Diagnose haben und eben mit der Unsicherheit leben.
Da sich bisweilen auch fachbezogen Ärzte schwer tun eine Diagnose zu stellen, bzw. die Diagnostik, grade bei der Bildgebung, von Arzt zu Arzt anders ausfallen kann etc. ist hier ja auch mehr als oft beschrieben worden.
Was es bedeutet mit der Angst zu leben, egal ob diagnostisch "begründet" oder nicht, muss ich sicher nicht ausführen.

Ich selbst habe erst einige Zeit mit gelesen, bevor ich hier gepostet habe, eben weil ich die Befürchtung hatte, daß ich nicht ernst genommen würde bzw. mein Fall, im Vergleich zu vielen anderen, ja eher eine "Lapalie" ist und deswegen hier nichts zu suchen hat. Die Reaktionen, Informationen und Unterstützung die ich hier erfahren habe, waren aber auch für mich sehr wertvoll und ich bin dankbar dafür, daß es Menschen gibt, die dieses Forum ermöglichen.

Allen einen entspannten und chilligen Sommerabend
Hugolein
Weserberglaender
Beiträge: 104
Registriert: 21. April 2012, 14:10

Re: Probleme nach ausführlicher Untersuchung im Pankreaszent

Beitrag von Weserberglaender »

Allende hat geschrieben:Mit Psyche haben diese Beschwerden recht wenig zu tun ...
Muss nicht, aber kann!
Ich habe das selber erfahren "dürfen". Nach diversen aktuten CP-Schüben, sind die Schmerzen fast gar nicht mehr weggegangen. Irgendwann ist mir aber aufgefallen, dass immer dann, wenn ich abgelenkt war, z.B. mit Familie oder Freunden etwas unternommen habe, ich fast gar keine Schmerzen mehr hatte.
Ich habe dann versucht, und das hat auch geklappt, nicht mehr ständig über die CP rumzugrübeln. Stattdessen habe ich soviel Ablenkung wie möglich vom "Kranksein" gesucht. Bei mir hat es funktioniert.
Ich denke man kann auch in Erwartung von Schmerzen total verkrampfen, was dann natürich wieder neue Schmerzen auslöst. Ein Teufelskreis, den man irgendwie durchbrechen muss.
Allende hat geschrieben:Weil ich jeden, aber jeden Thread hier gelesen habe!!
:o Wenn man sonst nichts zu tun hat ;)!
URM
Beiträge: 38
Registriert: 23. Mai 2015, 17:19

Re: Probleme nach ausführlicher Untersuchung im Pankreaszent

Beitrag von URM »

Hallo Weserberglaender,
genau DAS meinte ich, danke. DU machst es super richtig. Weiter so :daumenh:

An alle:

Ich hatte nicht vor, irgend jemandem hier im Forum etwas zu unterstellen.
Schon garnicht anmaßend zu sein.
In der Regel ist doch ein Forum nicht nur zum "jammern" (nicht "wörtlich" nehmen) da, sondern AUCH um seine persönliche Meinung zu schreiben.
Wir sind doch alle dankbar, wenn man einen EHRLICH gemeinten Rat bekommt.

Wenn man hier auf der Onkologie liegt (seit meiner 2. BSD-und Darm OP) und man viel grausames Elend hört, sieht oder selbst betroffen ist; und ständig "solche" negativen Berichte liest, geht einem "irgendwann" die Hutschnur hoch.
SORRY !!!!!!!!!!

Wir haben uns hier natürlich über das "Geschriebene" unterhalten und können (bestimmte) Menschen nicht verstehen, die doch mehrmals gesagt bekommen (auch Bildgebend), dass da in der BSD NICHTS böses ist, trotzdem glauben sterbends krank zu sein, da machen wir uns natürlich unsere eigenen Gedanken.
Und wie heißt es doch:
DIE GEDANKEN SIND FREI...........
Ich (wir) kann (können) "jedem" vergewissern, wenn es SO weit ist, fühlt es sich anders an :cry:
ALS: "DA IST DOCH WAS; DAS SPÜRE ICH" .

Es ist schade, dass mein gut gemeinter Rat sooooooooooo ins negative gezogen wurde!!!!!
Das macht mich sehr sehr traurig.
Ich kann nur beteuern:
Weniger negative Gedanken, weniger Beschwerden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Positives denken ist die beste Medizin.

VG
URM

P.S.: werde hier auf unbestimmter Zeit NICHT mehr posten, wünsche aber ALLEN alles GUTE !!!
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