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Re: Erfahrungsbericht: Bitte um Zweitmeinung

Verfasst: 28. Juni 2023, 17:57
von Muetze
Hallo Sony,
Das ist wirklich ganz toll von dir, dass Du dich hier mal wieder meldest. Im Moment der Anmeldung in diesem Forum sind die meisten von uns ja mit vielen Ängsten besetzt und die initialen Untersuchungen über Jahre ohne Ergebnis. Bin da keine Ausnahme.
Bei dir war ich insbes. hellhörig, weil ich vor 3 Jahren schon viele Parallelen gefunden habe und jetzt wohl auch aufs Motorrad fahren (wg. Schmerzen dabei/danach bei Erschütterungen) verzichten werde.
In der Zwischenzeit habe ich es auch so gehalten wie du, einfach vorsichtig leben, nicht danach ins Klo gucken und das Leben annehmen.

Tausend Dank! Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute!
Matthias

Re: Erfahrungsbericht: Bitte um Zweitmeinung

Verfasst: 24. März 2026, 10:32
von Sony
Liebe alle

Nach rund 10 Jahren Beschwerden melde ich mich hier mal wieder, auch, weil ich wieder angefragt wurde. Das wird mein letzter Eintrag sein. Ich habe - wie höchstwahrscheinlich viele hier - nichts (mehr) an meiner BSD. Ursächlich für meine Beschwerden waren vermutlich Galle, Histamin und - das habe ich vermutlich zu lange ignoriert - der Rücken. Ich lebe seit einigen Jahren ein ganz normales Leben mit Arbeit, Famile, viel Sport, gutem (gesundem) Essen und ab und zu auch einem oder zwei Bierchen. Und es geht mir sehr gut. Ich gehe regelmässig zum Chiro, mache Übungen für Rumpf und Kraft und denke nicht zu fest an meine Weh-Wehchen, obwohl sich diese in den letzten Jahren vom Abdominalbereich eher in Richtung Knie und Schulter bewegt haben.

Nachträglich und nüchtern betrachtet war ich ganz klar in einer Selbstdiagnose-Spirale drin und habe dadurch ziemlich viel vom Leben verpasst. Zum Glück nur für eine kurze Zeit und es hatte auch gute Aspekte (-20kg, hohes Fachwissen über Verdauung, kein Alkoholkonsum etc.). Ich würde mich freuen, wenn sich die eine oder der andere in meinen Beiträgen findet und etwas mitnehmen kann. Der Körper ist ein komplexes System und wir sollten - das werde ich künftig machen - mehr Vertrauen in unsere Ärzte haben.

Alles Gute und eine schöne warme Jahreszeit - geniesst die Sonne!
Sony

Re: Erfahrungsbericht: Bitte um Zweitmeinung

Verfasst: 24. März 2026, 14:39
von mk93
@Sony ich hab auch deine Beiträge schon früher gelesen und einige Parallelen bei mir entdeckt.
Bei mir gab es immer mal kleine Auffälligkeiten in der Bildgebung, selbst angeblich eine Pseudozyste, leicht vergrößerte Pankreas im Jahr 2024 (Endosonographie). Eine letzte Endosonographie vor einem Monat hat ergeben, das alles Bestens ist und die Pseudozyste eher ein Gefäß war. Ich hab mich auch 4 Jahre lang zu sehr verrückt gemacht, das hat mir Zeit, Keine Diagnose und Geld gekostet, aber wie du schriebst; Viel Fachwissen.
Ich denke immer noch das Corona an meiner Verdauung was geändert hat, kann aber (Mikrobiom, Allergien, Unverträglichkeiten) u.v.m sein.

Aber ich gehe das Thema nun entspannter an. Habe locker 3000-4000€ für Untersuchungen und Medikamente ausgegeben. Ich plädiere auch für jeden, wenn im MRT und Endosonographie nichts gefunden wird, genießt das Leben, das Leben ist aktuell bei den Geopolitischen Spannungen sowieso schon schlimm genug.. Yoga, Atemübungen, Sport und Ernährung. (Ich trinke auch ohne Symptomproblematiken 3-4x jährlich, wenn man doch mal feiern gehen sollte). Meine Verdachtsdiagnose Autoimmunpankreatitis hat sich nicht bestätigt.

Wünsche Euch Allen viel Gesundheit und das Beste.
Ich werde mich auch hier ausklinken und ganz selten sporadisch mal Lesen, falls man helfen kann.