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Re: Große Sorgen um meinen Vater
Verfasst: 14. September 2008, 11:21
von Corinna B.
hallo - ich sehe beim durchlesen der ganzen Mails keine Fronten, sondern auf der einen Seite Manuela, die sich "ausheulen" will und Tips braucht und auf der anderen Seite Menschen, die Manuela in ihrer Not zu ernst genommen haben. Reinhard hat immer wieder konkrete Hilfs- und Unterstützungsangebote gemacht, auf die Manuela mit "ja danke, ...aber" reagiert hat. Ist ja auch klar, sie kann das nur an ihren Vater weitergeben - reagieren muss der selber.
Aber was mir aufgefallen ist.
Manuela arbeitet selber auf einer onkologischen Station - als was? Hat keiner nachgefragt!
Obwohl immer wieder von uns geäußert wurde das wir keine Mediziner sind, wurden immer wieder medizinische Fragen indirekt gestellt.
Ich denke mal, Manuela soll sich weiterhin auf diesen Seiten melden, denn wir wollen sicherlich alle wissen wie es ihrem Papa geht, aber Tips und Anregungen hat sie genug bekommen. Was sie daraus machen ist Sache von Manuela und ihrer Familie. Da haben wir nichts zu beklagen oder zu erwarten.
Hilfe ist angeboten worden - teilweise angenommen , aus ist die Maus!
Ich wünsche allen einen sonnigen Sonntag. Bei uns scheint die Sonne, aber es ist kalt schluchz.
Re: Große Sorgen um meinen Vater
Verfasst: 14. September 2008, 11:46
von Reinhard
Hallo Corinna,
mit dem Beruf hat das alles wenig zu tun. Du glaubst ja nicht, wie sich Krankenschwestern und Ärzte verhalten, wenn es um eigene Dinge geht. Ob und wieweit das Manuela betrifft, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls hilft das ganze Wissen oder Halbwissen den Betroffenen selten, eher blockiert das Ihre Handlungen. Ich hab kaum eine Berufsgruppe erlebt, deren Verdrängungsmechanismen besser funktionieren als die angesprochene. Könnte Romane davon schreiben, war mit beiden Gruppen irgendwie "verbunden".
Zu Manuela, sie hat es offensichtlich alles richtig verstanden, nur ein Problem bei der Durchsetzung bei ihrem Vater. Das sollten wir Ihr jetzt nicht ankreiden. Vielleicht beenden wir diesen Teil der Diskussion jetzt. Ich hoffe, sie wird sich melden, wenn es neues gibt.
Reinhard
Re: Große Sorgen um meinen Vater
Verfasst: 14. September 2008, 19:02
von Manuela1978
Hallöchen, habe gerade mit meinem Vater telefoniert. Er hat 37,8 Temperatur. Wird weiter beobachtet. Ich hoffe das es nix mit dem Stent zu tun hat. Daumen drücken. Halsweh hat er auch ein wenig, aber das hatte er am Freitag schon. Ich denke mal durch die ganzen ERCP`s. Und morgen wird ja wieder die Endo-Sono gemacht.
Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag Abend und einen guten Start in die neue Woche. Bis Morgen.
LG Manuela
Re: Große Sorgen um meinen Vater
Verfasst: 14. September 2008, 19:11
von Martin R.
Dann drücken wir mal weiter die Daumen und hoffen, dass das Fieber keine Entzündungsparameter ist.
LG
Martin
P.S Trotzdem alle Optionen offen halten
Re: Große Sorgen um meinen Vater
Verfasst: 14. September 2008, 20:02
von Manuela1978
Danke Martin.
Werde alle Optionen offen halten

Re: Große Sorgen um meinen Vater
Verfasst: 14. September 2008, 21:14
von Reinhard
Hallo,
jetzt ist erhöhte Wachsamkeit erforderlich.
Drück die Daumen
Reinhard
Re: Große Sorgen um meinen Vater
Verfasst: 15. September 2008, 10:19
von Reinhard
Manuela1978 hat geschrieben: Ich denke mal durch die ganzen ERCP`s. Und morgen wird ja wieder die Endo-Sono gemacht.
LG Manuela
Hab nochmal darüber nachgedacht. Dabei ist mir die Aussage eines Gastroenterologen vom 6. des Monats eingefallen. Eine ERCP kann auch eine Pankreatitis hervorrufen. Gerade wegen der möglichen Komplikationen wendet man die ERCP auch nur noch an, wenn vor der Untersuchung zu erwarten ist, dass endoskopische invasive Eingriffe vorgenommen werden müssen (z.B. setzen eines Stents). Kann auch nur eine kurzzeitige Irritation der BDS sein.
Im weiter Verlauf wird Deinem Vater auch Dein Wissen über die Erkrankung, und das ist den Ärzten dort jetzt bekannt, zugute kommen. Ich denke das Krankenhaus wird das sorgfältig beobachten.
Re: Große Sorgen um meinen Vater
Verfasst: 15. September 2008, 11:44
von tula
Hallo Manuela,
da gebe ich Reinhard, uneingeschränkt, Recht. Durch dieses Forum habe ich so viel über die Krankheit meines Mannes erfahren, dass es die Ärzte schon beeindruckte. Sie haben dadurch gemerkt, da ist jemand der etwas Ahnung hat. Ich habe auch immer alles hinterfragt und die Ärzte gebeten mit mir, in einer verständlichen Sprache zu reden. Aber das ist bei Dir nicht nötig, durch Deinen Beruf hast Du einen guten Einblick.
Ein Arzt hat mir mal gesagt, Patienten, um die sich keine Angehörigen kümmern und die sich selbst nicht helfen und wehren können, diese Patienten sind arm dran.
Hoffen wir sehr, dass Dein Papa doch gut aufgehoben wird und mit Deiner Hilfe, da wird es gut werden.
Drücke weiterhin die Daumen.
LG
Ulla
Re: Große Sorgen um meinen Vater
Verfasst: 15. September 2008, 13:33
von Manuela1978
Hallo alle zusammen,
ja das stimmt. Das sagte mir auch der Arzt mit dem ich am Freitag sprechen konnte auch direkt als ich von Bochum sprach. Er sagte es gibt leider Patienten wo sich noch nicht einmal ein Angehörgiger blicken läßt. Und er findet es gut das wir uns informieren.
So, habe gestern eine E-Mail an Prof Schmidt und Prof Uhl geschickt.
Um so erfreut war ich als ich heute Morgen direkt einen Anruf von Prof. Dr. Schmidt erhalten habe. Ein sehr netter Mensch. Er sagte er kann nicht prinzipiell sagen das mein Vater dort schlecht aufgehoben wäre. Er kennt leider nicht die Befunde (versuche diese morgen irgendwie in Kopie zu bekommen). Was ihm halt auch nur komisch vorkommt ist dieses ständige hin und her. Wir haben uns gut unterhalten. Er sprach das die Verlegung überhaupt kein Problem ist. Habe seine Telefonnummer und kann anrufen wenn mein Vater sich dafür entschieden hat, damit wir schnellst möglich einen Aufnahmetermin vereinbaren können und auch wenn wir nur Fragen haben kann ich mich weiterhin gerne bei ihm melden. Fand ich total klasse. Das einzigste wo die Krankenkasse ein bissel rumdrucksen wird wäre der Transport nach Bochum. Es kann sein das wir diesen selbst bezahlen müssen, aber für die Gesundheit ist uns nix zu teuer. Vielleicht besteht ja auch die Möglichkeit das ich meinen Vater dort hinbringen kann. Gut, das muß man dann mit der KK besprechen. Prof. Uhl hat mir auch auf meine Mail geantwortet und wird sich heute Abend bei mir melden.
Nun habe ich alles Mögliche für meinen Vater getan, was in meinen Kräften ist. Jetzt muß mein Vater entscheiden.
Habe gerade kurz mit ihm gesprochen. Die Endo-Sono ist noch nicht gelaufen. Temperatur heute 37,4.
Die Halsschmerzen kommen von einer Pilzinfektion im Rachenbereich
Wollen die Endo-Sono trotzdem durchführen.
Ich hoffe das mein Vater nochmals in sich kehrt und sich dafür entscheidet nach Bochum zu gehen. Schiefgehen kann natürlich überall etwas, aber das Risiko in einem Pankreaszentrum ist doch geringer.
Ich halte Euch weiter auf den Laufenden.
LG Manuela
Re: Große Sorgen um meinen Vater
Verfasst: 15. September 2008, 14:11
von Lutz Otto
Hallo Manuela,
es ist schön das du nun was in Bochum erreichen konntest.
Ich finde es klasse, wie du dich da für deinem Vati stark machst.
Sicherlich ist es für dich besch....., zwischen de Stühlen zu stehen.
Ich denke du hast, von dir aus, nichts unversucht gelassen, und es liegt jetzt an deinem Vati was er daraus macht.
Das alles erfolgreich für euch verläuft
Lutz