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Lebenserwartung nach einer Whipple OP

Verfasst: 10. März 2012, 13:17
von Koelner
Hallo,
es ist nun 1,5 Jahre her, seit meiner OP in Bochum. Mir wurde ein Teil des Pankreaskopfs, ein Teil des Zwölffingerdarms und die Galle entfernt. Ich lebe auch heute noch mit erheblichen Beschwerden zB. Durchfall, Blähungen, Knochen und Gelenksschmerzen und vor allem Stimmungsschwankungen. Da ich täglich in hoher Dosis starke Schmerzmittel zu mir nehme, vermute ich das die Stimmungsschwankungen daher kommen. Vor 8 Monaten, während meines Aufenthaltes in der Reha wurde auch noch Diabetis festgestellt. Ich spritze daher vor jeder Nahrungsaufnahme mein Insulin. Bei der ganzen Berechnung von Kreon und Insulin verliere ich langsam die Lust am Essen.
Nun zu meiner Frage, habt Ihr auch solche Probleme nach der OP verspürt, wie lange dauert dieser Zustand und vor allem kann mir jemand etwas über die Lebenserwartung nach so einer OP sagen.

lg. Kurt

Re: Lebenserwartung nach einer Whipple OP

Verfasst: 10. März 2012, 15:51
von uwe
Hallo Kurt,
Wie hoch deine Lebenserwartung ist, kann dir vermutlich nur einer sagen, der ist aber wohl nicht hier im Forum.....
Wie du deine gesundheitlichen Beschwerden bessern sind in deinem Fall mehrere Verschiedene...
Wenn du 1,5 Jahre nach der OP noch Verdauungsbeschwerden hast, liegt das mit großer wahrscheinlichkeit an der falschen Enzymeinnahme. - Entweder nimmst du zu wenig oder zum falschen zeitpunkt...
Wenn das nicht richtig gemacht wird führt das zu den beschriebenen Beschwerden, vielleicht lassen sich so auch Schmerzmittel einsparen oder vermeiden..
Hier im Forum haben wir schon zahlreiche male berichtet wie die Enzyme richtig substituiert werden müssen
Konnte dir in der Reha nicht weiter geholfen werden?
Wenn du ganz schnell Tips brauchst rufe mich auch gerne an.
Tel:0521 892874.. manchmal hefen schon ein paar tips weiter....
Grüße aus Bielefeld
uwe

Re: Lebenserwartung nach einer Whipple OP

Verfasst: 10. März 2012, 22:24
von Kutas
Hallo Kurt

ich denke mal, das eineinhalb Jahre nach der OP die starken Schmerzmittel
der Vergangenheit angehören sollten. Bei mir (Totalresection) ging es da schon mit
Novamin oder Tramal nur noch bei Bedarf. Je geringer die Schmerzmitteldosis
um so stabiler wird die Stimmung und der Verdauunagsapparat arbeitet auch besser.
Wie Uwe ganz richtig schreibt sollte der Enzymeinnahme richtig eingestellt werden.
Ist ja bereits im Forum oft behandelt worden!!
Solltest Du dennoch Probleme haben, kannst Du Dich ja auch an den AdP-Regionalgruppenleiter
Deiner Region wenden: :denk:

http://www.bauchspeicheldruese-pankreas ... /index.php
Nur, Du mußt was tun - es lohnt sich auch mit ohne zu leben.......... :daumenh:

LG Kurt

Re: Lebenserwartung nach einer Whipple OP

Verfasst: 22. März 2012, 10:46
von eisenberg56
Wenn du 1,5 Jahre nach der OP noch Verdauungsbeschwerden hast, liegt das mit großer wahrscheinlichkeit an der falschen
Gut. Ich mag gern es schauen.Vielen Dank für Ihre Empfehlung.