akute nekrotisierende Pankreatitis
Verfasst: 18. Mai 2012, 13:10
Hallo Bauchspeicheldrüsenerkrankte
Bin neu hier und hoffe auf einen regen Erfahrungsaustausch.
Kurz meine Krankengeschichte. Ich bin am 02.11.2011 per Notarzt im Krankenhaus eingeliefert wurden.Meine Blutwerte waren bis dato noch in Ordnung was sich aber am 07.11. schnell und stark geändert hat, so das ich auf der Intensiv verlegt und am selbigen Tag noch operiert wurde.
Wie ich im Laufe der Zeit von den Ärzten dann erfahren habe, war ich ca.3 Wochen in Koma ,hatte eine Blutvergiftung und Lungenentzündung.Überlebenschance 1%. Auch wurde keine Ursache festgestellt (idiopathische Genese). Mein Gesundheitszustand wurde von Tag zu Tag besser. Am 30.12. wurde ich mit einer Drainage entlassen.Tägliche Verbandswechsel und Wundheilpflege waren jetzt angesagt. Erneute OP am 23.01.2012 Verwachsungen ,Eiter ,Kalkablagerungen und die Gallenblase wurden entfernt Entlassung am 10.02.2012 diesmal mit 2 Drainage. Eine davon wurde am 22.03.2012 entfernt. Bis heute fließt immer noch Bauchspeicheldrüsensekret in diesem Beutel. Anfänglich nekrosierend, im Laufe der Zeit klar.
Mein Gesundheitszustand würde ich als gut bezeichnen. Weder nach der ersten noch nach der zweiten OP hatte ich dauerhafte Schmerzen .
Abgenommen habe ich 17 kg. Mein Gewicht entspricht in etwa wieder Idealgewicht. Habe täglich Verdauung mit wenigen Ausnahmen und mein Insulinwert ist im grünenn Bereich.
Die Ärzte wussten auch nicht mehr weiter ,warum immer noch Bauchspeichelsekret abfließt. ( ca 50 ml pro Tag)., wollten aber im gleichen Krankenhaus keine ERCP vornehmen. Dieses wurde dann am 14.05.2012 in einem anderen Krankenhaus durchgeführt.
Ein Papillenschnitt und ein Stent wurde eingesetzt mit der Hoffnung auf Lösung.Der Prof. erklärte mir nach einer CT das der Bauchspeicheldrüsengang im Kopf und Schwanzbereich gut ausgebildet ist ,aber im Korpus sehr schlecht zu erkennen sei. Am 25.05.2012 einen MRT Termin .
Wer hat mit diesen Problem Erfahrung und was wurde unternommen.
Jetzt habe ich gelesen das man eine Papillenplastik-Operation durchführen kann. Wie sieht diese OP aus? Oder muss etwa wieder die alte Narbe geöffnet werden?
Ich bedanke mich über eure Nachricht und verbleibe
Mit freundlichen Güßen
S. Brack
Bin neu hier und hoffe auf einen regen Erfahrungsaustausch.
Kurz meine Krankengeschichte. Ich bin am 02.11.2011 per Notarzt im Krankenhaus eingeliefert wurden.Meine Blutwerte waren bis dato noch in Ordnung was sich aber am 07.11. schnell und stark geändert hat, so das ich auf der Intensiv verlegt und am selbigen Tag noch operiert wurde.
Wie ich im Laufe der Zeit von den Ärzten dann erfahren habe, war ich ca.3 Wochen in Koma ,hatte eine Blutvergiftung und Lungenentzündung.Überlebenschance 1%. Auch wurde keine Ursache festgestellt (idiopathische Genese). Mein Gesundheitszustand wurde von Tag zu Tag besser. Am 30.12. wurde ich mit einer Drainage entlassen.Tägliche Verbandswechsel und Wundheilpflege waren jetzt angesagt. Erneute OP am 23.01.2012 Verwachsungen ,Eiter ,Kalkablagerungen und die Gallenblase wurden entfernt Entlassung am 10.02.2012 diesmal mit 2 Drainage. Eine davon wurde am 22.03.2012 entfernt. Bis heute fließt immer noch Bauchspeicheldrüsensekret in diesem Beutel. Anfänglich nekrosierend, im Laufe der Zeit klar.
Mein Gesundheitszustand würde ich als gut bezeichnen. Weder nach der ersten noch nach der zweiten OP hatte ich dauerhafte Schmerzen .
Abgenommen habe ich 17 kg. Mein Gewicht entspricht in etwa wieder Idealgewicht. Habe täglich Verdauung mit wenigen Ausnahmen und mein Insulinwert ist im grünenn Bereich.
Die Ärzte wussten auch nicht mehr weiter ,warum immer noch Bauchspeichelsekret abfließt. ( ca 50 ml pro Tag)., wollten aber im gleichen Krankenhaus keine ERCP vornehmen. Dieses wurde dann am 14.05.2012 in einem anderen Krankenhaus durchgeführt.
Ein Papillenschnitt und ein Stent wurde eingesetzt mit der Hoffnung auf Lösung.Der Prof. erklärte mir nach einer CT das der Bauchspeicheldrüsengang im Kopf und Schwanzbereich gut ausgebildet ist ,aber im Korpus sehr schlecht zu erkennen sei. Am 25.05.2012 einen MRT Termin .
Wer hat mit diesen Problem Erfahrung und was wurde unternommen.
Jetzt habe ich gelesen das man eine Papillenplastik-Operation durchführen kann. Wie sieht diese OP aus? Oder muss etwa wieder die alte Narbe geöffnet werden?
Ich bedanke mich über eure Nachricht und verbleibe
Mit freundlichen Güßen
S. Brack