bin auch neu hier und wollte mich mal vorstellen: Mein Name ist Stefan und ich bin 37 Jahre alt.
Im November 2010 wurde ich mit einer schweren nekrotisierenden Pankreatitis (ausgelöst durch Gallensteine) ins Krankenhaus eingeliefert.
Im Juni 2011 wurde dann die Gallenblase entfernt. Es befindet sich noch immer eine Pseudozyste im Pankreaskopf; alle 6-8 Wochen muss ich zur Kontrolluntersuchung ins Krankenhaus.
Durch eine Schädigung der Wirbelsäule (zwei Bandscheibenvorfälle) und Arthrose in den Kniegelenken sollte ich Ende November 2010 an einer beruflichen Rehamaßnahme teilnehmen, woraus dann natürlich nichts geworden ist.
Beim Gesundheitsamt bekam ich den Rat, einen Antrag auf Schwerbehinderung zu stellen, was ich dann auch getan habe.
Berücksichtigt wurden dabei
- chronisch rückfällige Erkrankung der Bauchspeicheldrüse
- Wirbelsäulenfunktionsstörung
- Bluthochdruck
Zuerkannt wurden dann 30 Prozent.
Ich fühle mich momentan ziemlich alleingelassen, an der beruflichen Rehamaßnahme kann ich zur Zeit nicht teilnehmen, da ja immer noch die Pankreatitis im Raum steht, wo mir kein Arzt sagen kann, was nun daraus wird. Komplett zerstört ist die Drüse noch nicht, aber besser wird es ja auch nicht, ich bekomme immer wieder Entzündungsschübe.
Hat hier jemand einen Rat und/oder Tipps, was ich jetzt am besten machen kann? Klage einreichen (lohnt sich das)? Weiter abwarten, wie sich mein Gesundheitszustand entwickelt? Ich weiß grad nicht mehr weiter
Gruß, Stefan