Exokrine Pankreasinsuffizienz - wie geht es weiter?
Verfasst: 13. Juli 2012, 10:29
Hallo!
Ich bin 47 Jahre alt, männlich und habe ein Gewicht von 80kg bei einer Größe von 1,75m.
Seit ca. 15 Jahren habe ich im Durchschnitt 4-fach erhöhte Lipase-Werte ( +/- 200 bei einem 60er Referenzwert). Eine Stuhlelastase wurde in 2000 mit 95 gemessen und in 2007 mit 105.
Als Referenz gilt hier größer 200.
Dadurch wurde eine chronische Pankreatitis diagnostiziert einhergehend mit einer exokrinen Pankreasinsuffizienz.
Ich bin seit 11 Jahren Nichtraucher und trinke seit 8 Jahren keinen Alkohol. Ich betreibe Laufsport bis hin zum Halbmarathon. Meine Ernährung würde ich als nicht zu fettig bezeichnen.
Glücklicherweise habe ich bisher keine typischen Schmerzsymptome erfahren müssen. Letztendlich lief alles (zum Glück!) beschwerdefrei! Kein Gewichtsverlust, keine Stuhlauffälligkeiten, keinerlei Vitaminmangel, kein erhöhter Blutzucker.
Allerdings änderte sich dies im Laufe des ersten Halbjahres 2012.
Mein Stuhlgang wurde fettiger und dünner, was eine erneute Bestimmung der Elastase nach sich zog. Der Wert lag nur noch bei 26. Die Lipase wie immer im 4-fach erhöhtem Bereich.
Mein behandelnder Gastroenterologe hat mir deshalb Kreon 25000 verordnet, die ich zu den drei Hauptmahlzeiten einnehme.
Mein Stuhl ist dadurch wieder fester und ich vertrage Kreon auch sehr gut.
Ausserdem ließ der Gastroenterologe u.a. meinen Immunglobuline G4 Wert bestimmen, der bei 2,41 gelegen hat (Referenz kleiner 1,04).
Er hegt den Verdacht, dass ich an einer Autoimmunpankreatitis leide.
Vor drei Wochen habe ich deshalb mit einer Kortison-Therapie begonnen. (Prednisolon 60mg täglich für 6 Wochen)
Gestern wurde mein Lipase-Wert wieder gemessen, der leider (wie immer!) im unveränder-
ten 4-fach erhöhtem Bereich lag. (213)
Jetzt habe ich noch drei Wochen Kortison vor mir und hoffe, dass sich im Lipase-Bereich etwas verändert.
Nun meine Fragen:
Bisher habe ich keinerlei Probleme hinsichtlich einer Zuckerkrankheit. Mein Nüchternzucker liegt immer im 90er Bereich.
Kann und wird sich das absehbar ändern, da die exokrine Funktion meiner Bauchspeichel-
drüse bereits wohl um 90% vermindert ist? Werde ich Diabetiker? Typ I oder II?
Erwartet mich eine nekrotisierende Pankreatitis?
Wie ist es mit einer Wahrscheinlichkeit an einem Karzinom der Bauchspeicheldrüse in meinem beschriebenem Fall zu erkranken?
Welche Form der Ernährung kann ich ganz gezielt anwenden, um meine Bauchspeichel-
drüse zu entlasten, damit sie mich nicht anfängt richtig zu ärgern? Bisherige Aussagen die ich hörte, waren, dass fettarm nicht unbedingt sein muss, da Enzyme genommen werden.
Hat jemand eine Ernährungsbroschüre, die man mir zur Verfügung stellen könnte?
Alles in allem fühle ich mich aktuell emotional stark belastet. Ich fühle mich psychisch sehr angeschlagen, schlafe sehr wenig und schlecht. Die Lebensqualität leidet sehr darunter und vor allem auch meine Familie merkt, wie schlecht es mir mental geht. (Ich habe zwei Kinder 5 und 7 Jahre alt)
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir Antworten auf meine gestellten Fragen geben könnten.
Ich bin 47 Jahre alt, männlich und habe ein Gewicht von 80kg bei einer Größe von 1,75m.
Seit ca. 15 Jahren habe ich im Durchschnitt 4-fach erhöhte Lipase-Werte ( +/- 200 bei einem 60er Referenzwert). Eine Stuhlelastase wurde in 2000 mit 95 gemessen und in 2007 mit 105.
Als Referenz gilt hier größer 200.
Dadurch wurde eine chronische Pankreatitis diagnostiziert einhergehend mit einer exokrinen Pankreasinsuffizienz.
Ich bin seit 11 Jahren Nichtraucher und trinke seit 8 Jahren keinen Alkohol. Ich betreibe Laufsport bis hin zum Halbmarathon. Meine Ernährung würde ich als nicht zu fettig bezeichnen.
Glücklicherweise habe ich bisher keine typischen Schmerzsymptome erfahren müssen. Letztendlich lief alles (zum Glück!) beschwerdefrei! Kein Gewichtsverlust, keine Stuhlauffälligkeiten, keinerlei Vitaminmangel, kein erhöhter Blutzucker.
Allerdings änderte sich dies im Laufe des ersten Halbjahres 2012.
Mein Stuhlgang wurde fettiger und dünner, was eine erneute Bestimmung der Elastase nach sich zog. Der Wert lag nur noch bei 26. Die Lipase wie immer im 4-fach erhöhtem Bereich.
Mein behandelnder Gastroenterologe hat mir deshalb Kreon 25000 verordnet, die ich zu den drei Hauptmahlzeiten einnehme.
Mein Stuhl ist dadurch wieder fester und ich vertrage Kreon auch sehr gut.
Ausserdem ließ der Gastroenterologe u.a. meinen Immunglobuline G4 Wert bestimmen, der bei 2,41 gelegen hat (Referenz kleiner 1,04).
Er hegt den Verdacht, dass ich an einer Autoimmunpankreatitis leide.
Vor drei Wochen habe ich deshalb mit einer Kortison-Therapie begonnen. (Prednisolon 60mg täglich für 6 Wochen)
Gestern wurde mein Lipase-Wert wieder gemessen, der leider (wie immer!) im unveränder-
ten 4-fach erhöhtem Bereich lag. (213)
Jetzt habe ich noch drei Wochen Kortison vor mir und hoffe, dass sich im Lipase-Bereich etwas verändert.
Nun meine Fragen:
Bisher habe ich keinerlei Probleme hinsichtlich einer Zuckerkrankheit. Mein Nüchternzucker liegt immer im 90er Bereich.
Kann und wird sich das absehbar ändern, da die exokrine Funktion meiner Bauchspeichel-
drüse bereits wohl um 90% vermindert ist? Werde ich Diabetiker? Typ I oder II?
Erwartet mich eine nekrotisierende Pankreatitis?
Wie ist es mit einer Wahrscheinlichkeit an einem Karzinom der Bauchspeicheldrüse in meinem beschriebenem Fall zu erkranken?
Welche Form der Ernährung kann ich ganz gezielt anwenden, um meine Bauchspeichel-
drüse zu entlasten, damit sie mich nicht anfängt richtig zu ärgern? Bisherige Aussagen die ich hörte, waren, dass fettarm nicht unbedingt sein muss, da Enzyme genommen werden.
Hat jemand eine Ernährungsbroschüre, die man mir zur Verfügung stellen könnte?
Alles in allem fühle ich mich aktuell emotional stark belastet. Ich fühle mich psychisch sehr angeschlagen, schlafe sehr wenig und schlecht. Die Lebensqualität leidet sehr darunter und vor allem auch meine Familie merkt, wie schlecht es mir mental geht. (Ich habe zwei Kinder 5 und 7 Jahre alt)
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir Antworten auf meine gestellten Fragen geben könnten.