Diagnose exokrine Pankreasinsuffizienz und erst mal platt
Verfasst: 11. September 2012, 19:03
Hallo, mein Name ist Ralf ich bin 41 und habe heute die Diagnose exokrine Pankreasinsuffizienz erhalten. Ich war erst einmal total geschockt weil ich erstens nicht wirklich verstanden habe was ich da wirklich habe und zweitens die Ärztin mich in 2 Minuten abgefertigt hat und mich rat- und informationslos hat stehen lassen.
Während eines Krankenhausaufenthaltes Mitte August 2012 wegen unklarer rechtsseitiger Bauchschmerzen (Blinddarm war schon raus) wurde bei mir eine vereiterte Dickdarmentzündung festgestellt und zwar direkt am Übergang zwischen Dickdarm und Dünndarm. Behandlung erfolgte mit 3x2 Claversaltabletten (4 Wochen) und dem Antibiotika Metronidazol (10 Tage). Nach der Entlassung unter der Behandlung gingen die Schmerzen weg, ich litt aber unter ständiger Übelkeit und wässrigen Durchfall. Die behandelnde Gastroenterologin lies einige Bluttest und einen Stuhltest machen. Beide waren vorige Woche ohne Befund nur ein Wert von der Stuhlprobe fehlte wohl noch und die Ärztin versprach sich zu melden wenn etwas auffällig wäre. Es kam wie es kommen musste, die Praxis rief heute an und man teilte mir mit, das man etwas gefunden hatte was meine Symptome erklären würde, gab aber keine weiteren Informationen, denn alles weitere würde mir die Ärztin erklären.
Ich bin also in die Praxis und dann lief das ganze so ab. Ich zu Ärztin in Sprechzimmer Sie sagte mir Sie haben eine exokrine Pankreasinsuffizienz, also Ihre Bauchspeichldrüse arbeitet nicht mehr richtig. Hier sind Tabletten (sie drückte mir 10 Packungen Pangrol 40000 in die Hand) die nehmen Sie 3x1. Dann fragte Sie mich ob ich Internet habe, was ich bejahte und schrieb mir die Diagnose auf ein Merkblatt mit Diäthinweisen und sagte ich sollte nach exokriner Pankreatitis googeln da würde ich dann noch ein paar Informationen bekommen. Das ganze passierte in 2 Minuten. Ich war zu dem Zeitpunkt nicht wirklich in der Lage meine Fragen loszuwerden und nachzuhacken da ich erst einmal total durch den Wind war.
Jetzt habe ich ein paar Fragen die mich brennend interessieren von denen ich hoffe das Ihr mir ein wenig weiterhelfen könnt.
1. Ist schon mit einer einzigen Stuhluntersuchung eine eindeutige Diagnose dieser Krankheit möglich? 1. hatte ich Durchfall, an dem Tag an dem ich die Stuhlprobe entnommen habe zwar nicht ganz so schlimm und 2. die Probe ist mir auch in das Toilettenbecken in Wasser gefallen. Kann das die Ergebnisse verfälscht haben? Der Elastasewert lag bei 55.
2. Im Krankenhaus wurde bei mir ein CT des Abdomens und ein MRT des Abdomens gemacht. Hätte man da nicht vielleicht was sehen müssen. Eine Stuhlprobe haben die auch genommen, nur weiß ich bisher nicht ob im Krankenhaus die entsprechenden Werte gecheckt wurden. (Kläre ich auf jeden Fall noch ab.)
3. Falls die Diagnose endgültig sein sollte, ist mit dieser Krankheit ein "normales Leben" möglich?
4. Wird und muß im Fall einer solchen Diagnose nicht auch abgeklärt warum ich diese Insuffizienz habe?
Unabhängig von diesem Foreneintrag bemühe ich mich gerade an Adressen von Spezialisten zu kommen (über den Leiter der entsprechenden Regionalgruppe), denn die Art und Weise wie ich von meiner Gastroenterlogin abgespeist wurde, hat mich dazu bewegt nicht wieder in diese Praxis zu gehen, um dort entsprechend beraten und gegebenenfalls behandelt zu werden. Das möchte ich dann doch lieber Ärzten überlassen die sich damit auskennen und den Patienten entsprechen aufklären und beraten.
Ich hoffe ich habe nicht zu weit ausgeholt und Ihr könnt mir bei meinen Fragen weiterhelfen.
LG Ralf
Während eines Krankenhausaufenthaltes Mitte August 2012 wegen unklarer rechtsseitiger Bauchschmerzen (Blinddarm war schon raus) wurde bei mir eine vereiterte Dickdarmentzündung festgestellt und zwar direkt am Übergang zwischen Dickdarm und Dünndarm. Behandlung erfolgte mit 3x2 Claversaltabletten (4 Wochen) und dem Antibiotika Metronidazol (10 Tage). Nach der Entlassung unter der Behandlung gingen die Schmerzen weg, ich litt aber unter ständiger Übelkeit und wässrigen Durchfall. Die behandelnde Gastroenterologin lies einige Bluttest und einen Stuhltest machen. Beide waren vorige Woche ohne Befund nur ein Wert von der Stuhlprobe fehlte wohl noch und die Ärztin versprach sich zu melden wenn etwas auffällig wäre. Es kam wie es kommen musste, die Praxis rief heute an und man teilte mir mit, das man etwas gefunden hatte was meine Symptome erklären würde, gab aber keine weiteren Informationen, denn alles weitere würde mir die Ärztin erklären.
Ich bin also in die Praxis und dann lief das ganze so ab. Ich zu Ärztin in Sprechzimmer Sie sagte mir Sie haben eine exokrine Pankreasinsuffizienz, also Ihre Bauchspeichldrüse arbeitet nicht mehr richtig. Hier sind Tabletten (sie drückte mir 10 Packungen Pangrol 40000 in die Hand) die nehmen Sie 3x1. Dann fragte Sie mich ob ich Internet habe, was ich bejahte und schrieb mir die Diagnose auf ein Merkblatt mit Diäthinweisen und sagte ich sollte nach exokriner Pankreatitis googeln da würde ich dann noch ein paar Informationen bekommen. Das ganze passierte in 2 Minuten. Ich war zu dem Zeitpunkt nicht wirklich in der Lage meine Fragen loszuwerden und nachzuhacken da ich erst einmal total durch den Wind war.
Jetzt habe ich ein paar Fragen die mich brennend interessieren von denen ich hoffe das Ihr mir ein wenig weiterhelfen könnt.
1. Ist schon mit einer einzigen Stuhluntersuchung eine eindeutige Diagnose dieser Krankheit möglich? 1. hatte ich Durchfall, an dem Tag an dem ich die Stuhlprobe entnommen habe zwar nicht ganz so schlimm und 2. die Probe ist mir auch in das Toilettenbecken in Wasser gefallen. Kann das die Ergebnisse verfälscht haben? Der Elastasewert lag bei 55.
2. Im Krankenhaus wurde bei mir ein CT des Abdomens und ein MRT des Abdomens gemacht. Hätte man da nicht vielleicht was sehen müssen. Eine Stuhlprobe haben die auch genommen, nur weiß ich bisher nicht ob im Krankenhaus die entsprechenden Werte gecheckt wurden. (Kläre ich auf jeden Fall noch ab.)
3. Falls die Diagnose endgültig sein sollte, ist mit dieser Krankheit ein "normales Leben" möglich?
4. Wird und muß im Fall einer solchen Diagnose nicht auch abgeklärt warum ich diese Insuffizienz habe?
Unabhängig von diesem Foreneintrag bemühe ich mich gerade an Adressen von Spezialisten zu kommen (über den Leiter der entsprechenden Regionalgruppe), denn die Art und Weise wie ich von meiner Gastroenterlogin abgespeist wurde, hat mich dazu bewegt nicht wieder in diese Praxis zu gehen, um dort entsprechend beraten und gegebenenfalls behandelt zu werden. Das möchte ich dann doch lieber Ärzten überlassen die sich damit auskennen und den Patienten entsprechen aufklären und beraten.
Ich hoffe ich habe nicht zu weit ausgeholt und Ihr könnt mir bei meinen Fragen weiterhelfen.
LG Ralf