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Protonen Therapie

Verfasst: 21. September 2012, 10:21
von Dieter
Hallo Adp Mitglieder,

Durch einen Bekannten habe ich erfahren das es eine neue Bestrahlung gibt!
Hat von euch jemand Erfahrung mit der Protonen Therapie in München gemacht?
http://www.rptc.de

Gruss Dieter

Re: Protonen Therapie

Verfasst: 3. Oktober 2012, 05:14
von MajaB
Hallo Dieter,

das ist ja toll. Habe gerade die Klinik gefunden. Sie wurde von der Mayo Klinik in Rochester in MN, USA gegruendet und mit 360 Mill. US$ finanziert. Ich bin schon ueber 20 Jahre Patienten in der Mayo der USA und lebe darum noch. Ich werde die mal anschreiben, denn ich moechte mal wissen, wie das funktioniert. Ich bin so froh, solche Leute, Aerzte hier in Dt. zu sehen. Und mir faellt ein Stein vom Herzen. Bin immer froh, wenn ich in den USA bin , denn hier bekomme ich nicht alle Meds. Leider sind die Menschen in Dt. benachteiligt in dieser Sicht. Was hast du denn ueber diese Protonenklinik herausgefunden?
Es sollten sich wirklich alle mal den Link ansehen,


Maja

Re: Protonen Therapie

Verfasst: 5. Oktober 2012, 09:03
von Dieter
Hallo Maja,

Ja es ist schon eine schöne Klinik, aber wie du schon beschrieben hast,
ist es so das es die Krankenkassen nicht immer bezahlen. :x
Auch bei mir nicht, das geht nur über den Medizinischen Dienst, der das genehmigt und an die zuständige Krankenkasse weiter leitet und die Zeit verstreichen läst, die die wenigsten von uns haben.
Man könnte somit vielen helfen und nicht so viele Untersuchungen hinter einander machen. Das geht auch an die Substanz.
Mit einigen Gesprächen mit Ärzten, kommt für mich diese Therapie nicht in frage, weil sie so genau ist.
Dies sollte man bedenken, weil es so punkt genau ist. :)
Trotzdem Danke das du dich dazu geäußert hast.

Gruss Dieter

Re: Protonen Therapie

Verfasst: 6. Oktober 2012, 15:45
von MajaB
Hallo Dieter,

sicher nicht richtig, dass einige Krankenkassen solch eine Therapie nicht bezahlen. Ich weiss nur, dass die Mayoklinik mit den Patienten auch hilft einen Weg zu finden, um eine Behandlung zu bezahlen. Sie haben viele Verbindungen zu Stiftungen, die fuer solche Zwecke bestimmte Summen zur Verfuegung stellen. Da es Mayo ist in Deutschland, haben sie auch denselben Standard wie in den USA. Patient steht an erster Stelle. Das ist ein Fakt.
Viele wissen mit Sicherheit nichts von dieser Protoneneinrichtung. Da ist schade, es wuerde viele Leben retten. Auch schade, dass kaum jemand sich zu deinem Beitrag aeussert. Ich finde, es ist ein super Hinweis. Danke dir.

Dir viel Kraft.

LG
Maja

Re: Protonen Therapie

Verfasst: 7. November 2012, 23:09
von Toplev
Halo
Ich habe mich in januar in RPTC Muenchen mit Prothonen bestrhalt . Meine pankreas tumor ist volstendig verschwunden 5 monaten nach dem bestrahlung ohne operation.Erste woche in dezember ist eine Jahr nach beendigung der cemotherapie.Diagnose....6-6 2011.
Nikola Toplev

Re: Protonen Therapie

Verfasst: 8. November 2012, 15:17
von Lutz Otto
Guten Tag Nikola Toplev,

Ihr Beitrag macht mich sehr, sehr neugierig und ich danke Ihnen für Ihre Rückmeldung vielmals.

Mich würden dazu Einzelheiten interessieren. Kann sich jeder Karzinom-Patient dieser Therapie " unterziehen" oder wie ist der Werdegang diese Therapie in Anspruch zu nehmen. Wie lange dauert diese Therapie bzw. welche Nebenwirkungen hatten Sie. Es freut mich sehr, dass die Therapie bei Ihnen so erfolgreich war, wissen Sie wie die Erfolgschancen bei einer solchen Therapie sind.

Für weitere Information wäre ich sehr dankbar.

Ich wünsche Ihnen alles Gute......

Re: Protonen Therapie

Verfasst: 8. November 2012, 17:08
von Dieter
Hallo Nikola Toplev,

das macht mich natürlich auch neugierig, wie das mit der Krankenkasse gelaufen ist?
Oder waren sie Privatpatient?

Für viele von uns wäre es wohl sehr schön mehr von Ihnen darüber zu erfahren.
Bitte um Rückantwort und wünsche Ihnen alles Gute.

Gruss Dieter

Re: Protonen Therapie

Verfasst: 8. November 2012, 22:37
von Toplev
Halo Dieter,Halo Lutz
Es froid mich sehr zu berichten uber dem heilende verlauf diese therapie.Ich habe ein winig mudichkeit und ein par mal leichte durchfal und das wahr. Ich wurde 18 mal besthrahlt.es dauert ein par minutten manch mall ein winig lenger weil in eine andere bestrhalungs raum wird jemand unter kurze narkose bestrhralt,oder etvas funktioniert nich...... Aber das ales ist nict wert zum erzelen.Mene krankenkasse hat ales bezalt obwoll am anfang mir wurde gesagt dass sie nicht glauben das si es bezalen werden.Meine kranken kasse ist kasse fuer selbständige in Österreich.Fuer eine andere pacientin waren meine therapien Vorbild und sie hatte ihre Protonentherabie gesten beendet.Ubrigenz sie wurde bestrhalt mit kombination mit eine leichte cemo.Bei ihr hat di gesetzliche krankesse auch bezalt

Drei monatte nach dem prothonen bestrhalung meine tumor wurde von 14 X 3,5 X 3 cm,Tumor kern 8 X 3,5 X 3 cm auf 2 x 1 cm.Der tumor ist operirbar haben meine onkologen am telefomir gesagt.Ich habe termine mit onkologen und hirurgen gechabt und habe diese gelegencheit den tumor zum operiren abgelent.Sie sagten so eine gelegencheit hat man ni erwartet und di komt nie wieder.
Sie haben mich etvas verunsichert und ich habe meine nekste kontrole etvas fruer gemacht.also 5 monaten nach dem bestrhalung war eine volstendige remision.Ich habe bis jetz 35 kilo zugenomen und bin gesundeste mench auf diese erde. Bin so stark und fule mich soo ob ich nie krank war.
Ich hoffe jemand wird uberzeugt und wird sich bestrhalenIch habe auch befunde und und disketen mit bildern.
Ales gutte

Nikola Toplev

Re: Protonen Therapie

Verfasst: 8. November 2012, 23:41
von Toplev
Schließlich wurde mittels CT Bauchspeicheldrüsenkarzinom entdeckt. Inoperabel war die Rückmeldung. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon 43 kg abgenommen. Tumor grosse 14 x 3,5 x 3 cm .Primäre Tumordiagnose:
Ausgeprägtes desmoplastisch infiltrierendes mittelgradig differenziertes Adenokarzinom
des Pankreasschwanzes; Tumorstadium: pcT4 NX MO (Inoperabilität wegen Einbruch in den Milzhilus)

Nun zu den Therapien:
Zuerst bekam ich palliative Cemotherapie – Vollfirinox – sechs Zyklen. Inzwischen nahm ich Homöopathische Mittel –v Lymphhaden Hevert Complex. Ich besorgte mir auch cubanische, homöopathische Mittel, Vidatox.
Täglich aß ich drei große Granatäpfel samt Kernen und 300 bis 500g süße Schokolade, Eis, viel Kuchen und Torten. Normal gekochte Speisen waren unverträglich.
Ab der sechten Cemositzung oder dritten Zyklus, konnte ich die Mistl-Therapie auch vertragen. Dann wurde die Cemotherapie viel leichter ertragen. Einmal pro Woche war Kranio sacral angesagt. Weiters erfuhr ich, durch einen Kunden, von einer Protonenbestrahlung in München. Dies war der Schlüssel für mich, diese Krankheit besiegen zu können.

Drei Monate nach der KemoT, wurde der Tumor nur 7 mm kleiner, was auf mich sehr enttäuschend wirkte. Nach weiteren weiteren drei Monaten, am Ende der Cemo, stand im Befund, der Tumor sei etwas geschrumpft. Inzwischen nahm ich wieder einige kg zu.
Mein Onkologe im Krankenhaus, war ein freundlicher Mensch und hatte stets das Gefühl, mich bald der Chirurgie zur OP vorstellen zu können. Ihn hatte Angst vor einer OP. Ich erzählte im von der Protonenbestrahlung in München. Er sagte, dies ist die beste Therapie, er sei dort gewesen und staunte darüber. Dann verlohr ich das Vertrauen zu den hiesigen Ärzten. Ich wollte die Kemo eiltabbrechen. Schließlich wurde ich Überzeugt, mit der Kemo terapie fortzusetzen, sonst würde die Bauchaorte verstopft und niemand mehr könne mir helfen. Inzwischen kontaktierte ich das Rinecker-Protonen-Zentrum, die meine Befunde und ein von der Onkologie ausgefülltes Formular, das die Diagnose bestätige, anforderten. Schließlich bekam ich leere Formulare, um sie dem Rinecker-Zentrum zu übermitteln. Mein Hausarzt füllte diese dann aus und ich konnte diese Fomulare weiterleiten. 10 Tage später kam aus München die Antwort, der Tumor kann fünf Wochen nach der Cemotherapie bestrahlt werden.

Inzwischen machte ich Shoppingtherapie, Spaziergänge an Wasserfällen, hab gebetet, ging zu Wunderheilern in Wien. Seit Beginn der Therapie wurde ich von meiner Frau und meiner Tochter mit Gemüse versorgt. Für mich bedeutete dies eine Vergewaltigung meiner Kostgewohnheiten.
Plötzlich sagte ich, ich esse nur ungesunde Sachen, Schokolade, Energydrinks, Erdnüsse, geröstete Mandeln, viel Kuchen und die gesunden Granatäpfel.

Bei der PET-CT Untersuchung in München wurde festgestellt, dass der Tumor keine Aktivität mehr zeigt, er ist abgestorben. Die Ärztin bestätigte mir, dass die Cemotherapie angesprochen hat, doch wir bestrahlen dennoch, 18 mal, da die aktiven Zellen, unter einer Million Zellen, ca, 1 mm, für das PET-CT nicht sichtbar sind.

Drei Monate nach der Bestrahlung war der Tumor 2 x 1 cm groß. Die Ärzte in Salzburg riefen mich an, sie wollten mich operieren. Sie meinten, die Gelegenheit käme nie wieder, dies sei der günstigste Zeitpunkt für die OP. Ich war fest überzeugt, der Tumor würde verschwinden. Die Ärzte versicherten mir, mein Gefühl täusche mich. Die OP lehnte ich ab. Nach weiteren zwei Monaten hatte ich in München Kontrolle. Man konnte eine PET-CT nicht durchführen, da die Zuckerwerte zu hoch waren. Schließlich wurde eine Computertomografie gemacht, man konnte nichts finden. Die Ärztin sagte, man weiß nicht, was passiert sei, der Tumor ist bis auf einen kleinen Rest geschrumpft oder ganz verschwunden. Dies lässt sich nur mittels pathologischem Verfahren feststellen. Eine derartige Bestätigung würde ich nicht brauchen. Ich nahm 30 kg zu, fühlte mich wie noch nie im Leben so gut, bin stark und guten Mutes, und hatte das Gefühl, nie krank gewesen zu sein.

Ich dachte über die erfogreiche Wirkung der Cemotherpie nach, dachte, meine Zuckerwerte bewegen sich um 300 bis 480. Wahrscheinlich war das Blut für die Krebszellen zu schmackhaft, sodass sie die Cemo täglich mitkonsumierten. Bei normalen Zuckerwerten würde der Tumor fasten, da ihm die Cemo zu bitter wäre. Ich hatte starkes Verlangen nach Süßigkeiten, also nicht willkürlich danach gesucht. Die Mischung dieser verschiedenen Therapien war das Heilmittel für mein Leiden.

Ich kann Ihnen auch, so sie dies befürworten, die Befunde schicken, damit sie den Heilungsprozess nachlesen können.

Für weitere Auskünfte stehe ich gerne zur Verfügung.

Ich wünsche alles Gute.

info@gallerytoplev.com

Re: Protonen Therapie

Verfasst: 8. November 2012, 23:54
von Toplev
Meine letzte untesuchung var in september pet ct.Man findet nicht Nekste kontrole 13 dezembar