Nekrotisierende Pankreatitis, 13. im KKH. Hilfe benötigt
Verfasst: 20. November 2012, 09:12
Hallo Ihr Lieben,
mein Lebensgefährte 58J jung; wurde am 27. August mit sehr starken Schmerzen ins KKH eingeliefert. Noch in der Notaufnahme stand fest, Pankreatitis aufgrund festsitzender Gallensteine. Opiate und am nächsten Tag ERCP. 4 Tage später wurde dann auch noch in einer NotOP laparoskopisch die Gallenblase entfernt. Langsam erholte er sich, die Reha war beantragt und plötzlich wieder starke Schmerzen, eine erneute Entzündung mit Flüssigkeitsansammlungen um die BSPD. Intensivstation seit dem 03.10.2012. Er befand sich in einem kleinen Krankenhaus in Essen und es wurde von OP gesprochen. Inzwischen hatten wir uns umfangreich informiert und wollten auf keinen Fall, dass eine Op in diesem KKH durchgeführt werden sollte. Unser Wunsch war Dr. Uhl in Bochum. 5 Tage versuchten die Ärzte in Essen dort ein Bett zu bekommen, es war keines frei. Dann kam die Info am 09.10.2012 im Knappschaftskrankenhaus Bochum UKB war ein Intensivplatz frei. Dort wurden schnell Drainagen in den Magen gelegt. Dabei wurde zeitgleich 1,5 Liter vereiterte Flüssigkeit aus der Zyste entfernt. Die Entzündungswerte besserten sich aber nicht. Inzwischen hatte er rapide Gewicht verloren, die üblichen Behandlungen mit Flüssigkeitszufuhr, Antibiotika und künstlicher Ernährung sind die ganze Zeit gelaufen. Da sich der Zustand nicht besserte stand dann die große OP an um die Nekrosen zu entfernen. Am 25.10. erfolgte diese. es musste weder ein künstlicher Ausgang gelegt werden, noch eine Dünndarmschlinge . Die Ärzte waren sehr zufrieden mit dem Verlauf. 3 Tage nach der OP wurde mein Mann auf die Normalstation verlegt. Einen Tag später wurde der Befall mit ESBL festgestellt. Da er so stark geschwächt ist, liegt er nun seit dem 3. Oktober nur noch. 2 von 5 Drainagen liegen noch. Die Klammern sind aus der langen Narbe entfernt. Die Ärzte sind mit dem Zustand der BSPD zufrieden. Kostaufbau wurde durchgeführt. Er könnte aktuell alles essen. Nun spielt aber die Psyche einen Streich. Er hat eine Depression, erbricht dauernd und sagt, wenn er nur an das Wort mit E(ssen) denke, müsse er sich übergeben. Er übergibt sich aber auch wenn er den ganzen Tag nichts isst. Kennt ihr das und was kann man dagegen tun? Ich bin trotz Vollzeitbeschäftigung nahezu täglich bei meinem Liebsten und versuche ihn zu unterstützen wie es nur geht. Jetzt weiss ich aber nicht mehr weiter. Wie kann ich ihn motivieren wieder Freude am Essen zu haben und endlich alles zu tun um aus dem Bett wieder aufzustehen. Zweimal täglich kommt die Physio, aber er ist wenig motiviert. Er erbricht grünlichen Schleim und hat einen sehr ausgeprägten Würgereiz.
Omeprazol und Kevatril bekommt er intravenös über den ständigen Zugang am Hals. Bin für jeden Tipp dankbar.
mein Lebensgefährte 58J jung; wurde am 27. August mit sehr starken Schmerzen ins KKH eingeliefert. Noch in der Notaufnahme stand fest, Pankreatitis aufgrund festsitzender Gallensteine. Opiate und am nächsten Tag ERCP. 4 Tage später wurde dann auch noch in einer NotOP laparoskopisch die Gallenblase entfernt. Langsam erholte er sich, die Reha war beantragt und plötzlich wieder starke Schmerzen, eine erneute Entzündung mit Flüssigkeitsansammlungen um die BSPD. Intensivstation seit dem 03.10.2012. Er befand sich in einem kleinen Krankenhaus in Essen und es wurde von OP gesprochen. Inzwischen hatten wir uns umfangreich informiert und wollten auf keinen Fall, dass eine Op in diesem KKH durchgeführt werden sollte. Unser Wunsch war Dr. Uhl in Bochum. 5 Tage versuchten die Ärzte in Essen dort ein Bett zu bekommen, es war keines frei. Dann kam die Info am 09.10.2012 im Knappschaftskrankenhaus Bochum UKB war ein Intensivplatz frei. Dort wurden schnell Drainagen in den Magen gelegt. Dabei wurde zeitgleich 1,5 Liter vereiterte Flüssigkeit aus der Zyste entfernt. Die Entzündungswerte besserten sich aber nicht. Inzwischen hatte er rapide Gewicht verloren, die üblichen Behandlungen mit Flüssigkeitszufuhr, Antibiotika und künstlicher Ernährung sind die ganze Zeit gelaufen. Da sich der Zustand nicht besserte stand dann die große OP an um die Nekrosen zu entfernen. Am 25.10. erfolgte diese. es musste weder ein künstlicher Ausgang gelegt werden, noch eine Dünndarmschlinge . Die Ärzte waren sehr zufrieden mit dem Verlauf. 3 Tage nach der OP wurde mein Mann auf die Normalstation verlegt. Einen Tag später wurde der Befall mit ESBL festgestellt. Da er so stark geschwächt ist, liegt er nun seit dem 3. Oktober nur noch. 2 von 5 Drainagen liegen noch. Die Klammern sind aus der langen Narbe entfernt. Die Ärzte sind mit dem Zustand der BSPD zufrieden. Kostaufbau wurde durchgeführt. Er könnte aktuell alles essen. Nun spielt aber die Psyche einen Streich. Er hat eine Depression, erbricht dauernd und sagt, wenn er nur an das Wort mit E(ssen) denke, müsse er sich übergeben. Er übergibt sich aber auch wenn er den ganzen Tag nichts isst. Kennt ihr das und was kann man dagegen tun? Ich bin trotz Vollzeitbeschäftigung nahezu täglich bei meinem Liebsten und versuche ihn zu unterstützen wie es nur geht. Jetzt weiss ich aber nicht mehr weiter. Wie kann ich ihn motivieren wieder Freude am Essen zu haben und endlich alles zu tun um aus dem Bett wieder aufzustehen. Zweimal täglich kommt die Physio, aber er ist wenig motiviert. Er erbricht grünlichen Schleim und hat einen sehr ausgeprägten Würgereiz.
Omeprazol und Kevatril bekommt er intravenös über den ständigen Zugang am Hals. Bin für jeden Tipp dankbar.