Wäre es doch nur ein Traum
Verfasst: 6. Januar 2013, 17:29
Hallo,
mein Jochem isst seit 2 Tagen nichts mehr und schläft den Tag, mit kleinen Aufwachphasen, durch.
Da er kein Stuhlgang hat, habe ich einen Einlauf bei ihm durchgeführt. Die Leute vom Palliativ-Dienst
haben haben mir gezeigt, wie es geht. Das Schmerzmittel Fentanyl-Pflaster sowie das Nasenspray in
hochdosierter Form machen ihn müde, ich spritze morgens und abends noch Buscopan und Octreotid.
Gestern ist das Pflegebett für ihn gekommen. Es steht im Wohnzimmer, ich schlafe auf der Couch und
bin somit in seiner Nähe. Der Fernseher läuft hin und wieder und das nimmt Jochem manchmal wahr.
Durch Einnahme aller Medikamente ist er oft durcheinander und ich erkläre ihm alles, wie einem kleinen Kind.
Als er im November 2010 operiert wurde, waren wir alle voller Hoffnung und es ging ihm gut.
Er ist so tapfer und ihr seid es auch. Diese grossen Operationen, die ständigen Untersuchungen, die Angst, das Leiden.
Das ganze Leben ändert sich.
Ich habe so grosse Angst und innerlich schreie ich, weil er von Tag zu Tag mehr von mir geht.
Liebe Grüße sendet Susanne
mein Jochem isst seit 2 Tagen nichts mehr und schläft den Tag, mit kleinen Aufwachphasen, durch.
Da er kein Stuhlgang hat, habe ich einen Einlauf bei ihm durchgeführt. Die Leute vom Palliativ-Dienst
haben haben mir gezeigt, wie es geht. Das Schmerzmittel Fentanyl-Pflaster sowie das Nasenspray in
hochdosierter Form machen ihn müde, ich spritze morgens und abends noch Buscopan und Octreotid.
Gestern ist das Pflegebett für ihn gekommen. Es steht im Wohnzimmer, ich schlafe auf der Couch und
bin somit in seiner Nähe. Der Fernseher läuft hin und wieder und das nimmt Jochem manchmal wahr.
Durch Einnahme aller Medikamente ist er oft durcheinander und ich erkläre ihm alles, wie einem kleinen Kind.
Als er im November 2010 operiert wurde, waren wir alle voller Hoffnung und es ging ihm gut.
Er ist so tapfer und ihr seid es auch. Diese grossen Operationen, die ständigen Untersuchungen, die Angst, das Leiden.
Das ganze Leben ändert sich.
Ich habe so grosse Angst und innerlich schreie ich, weil er von Tag zu Tag mehr von mir geht.
Liebe Grüße sendet Susanne