Nach nekrotischer Pankreatitis direkt nach Hause ohne AHB?
Verfasst: 12. Februar 2013, 12:19
Liebe Forenmitglieder,
ich bin neu hier, habe mich aber schon einige Stunden durch das Forum gelesen - so hilfreich, um die Krankheit meiner Mutter (65) etwas einzuschätzen, aber auch beunruhigend, da scheinbar viele Phasen zu durchlaufen sind.
Hier in Kurzversion der bisherige Ablauf ihrer Krankheit:
Weihnachten 2012: von einem Tag auf den anderen mit sehr starken Schmerzen und Diagnose "odematöse Pankreatitis" in Intensivstation (keine orale Nahrungskarenz), Behandlung mit Antibiotika, nach gut 2 Wochen Entlassung ohne weitere Medikamente oder Nachsorge - sie solle nach 6 Wochen zur Nachuntersuchung wiederkomme. Gewichtsverlust in der Zeit: 15 Kilo
Woche 1 zu Hause: sie isst nur Zwieback, Brühe, Brei wie auch im KH, ist dabei mobil:
Woche 2: Schwäche, Schwäche, Schwäche - Blutuntersuchung, extrem hohe Enzündungswerte = 300
24.01.13:Einweisung in anderes Krankenhaus, wieder eine Woche Intensivstation diesmal mit oraler Nahrungs-und Flüssigkeitskarenz. Diagnose: "akute nekrotische Pankreatitis" (KKH Castrop-Rauxel, kein Pankreaszentrum).
Es ging ihr dort sehr schlecht, Wasser in der Lunge, dann auf normale Station- insgesamt über 2,5 Wochen Antibiotikagabe. Sie ist mobil. Seit einer Woche isst sie wieder selbständig gemäss Pankreasstufe 2.
Entzündungswerte zwischen 50 und 85. Gewichtsverlust insgesamt: 20 Kilo
Jetzt die Überraschung: Sie soll diesen Freitag entlassen werden - ohne AHB, ohne Infos, was gegessen werden darf, wie die Nahrungszubereitung erfolgt, etc.
Meine Fragen: Nach Pankreasstufe 2 kommen noch andere Stufen? welche?
Ist die Entlassung zu früh?
Was ist zu beachten? Wo bekomme ich diese Infos?
Ich möchte dafür sorgen, dass meine Eltern entlastet werden, daher bieten Sozialdienste wie Caritas und Diakonie Pankreatitis evtl. geeignete Speisen an?
Mir ist nicht wohl bei dem Gedanken, dass sie keine AHB bekommt. Wobei ich zugeben muss, dass ich gar nicht weiss, was in der AHB genau passiert!
Hat hier jemand Erfahrung?
Zunächst war davon die Rede, dass sie in dem aktuellen KKH in die Tagesklinik geht. Jetzt wird gesagt, das muss ja alles erst beantragt werden, und da wären zu viele ganz alte Leute, dass sie sich da nicht wohl fühlt.
Was meint Ihr/meinen Sie?
Ich mache mir Sorgen - nach dem Forumstudium hier, habe ich die Befürchtung, dass der Patient verfrüht und nur halb gesund nach Hause geschickt wird, zu Hause mit der Situation schnell überfordert ist, sich wieder Komplikationen einstellen, und ein erneuter Krankenhausaufenthalt droht.
Herzlichen Dank für jeglichen Kommentar - ich bin so froh, Sie gefunden zu haben und durch Sie z.Bsp. beim Pankreaszentrum Heidelberg endlich patientengerechte Hintergrundinformationen zu lesen.
Ihre Tante Renate
ich bin neu hier, habe mich aber schon einige Stunden durch das Forum gelesen - so hilfreich, um die Krankheit meiner Mutter (65) etwas einzuschätzen, aber auch beunruhigend, da scheinbar viele Phasen zu durchlaufen sind.
Hier in Kurzversion der bisherige Ablauf ihrer Krankheit:
Weihnachten 2012: von einem Tag auf den anderen mit sehr starken Schmerzen und Diagnose "odematöse Pankreatitis" in Intensivstation (keine orale Nahrungskarenz), Behandlung mit Antibiotika, nach gut 2 Wochen Entlassung ohne weitere Medikamente oder Nachsorge - sie solle nach 6 Wochen zur Nachuntersuchung wiederkomme. Gewichtsverlust in der Zeit: 15 Kilo
Woche 1 zu Hause: sie isst nur Zwieback, Brühe, Brei wie auch im KH, ist dabei mobil:
Woche 2: Schwäche, Schwäche, Schwäche - Blutuntersuchung, extrem hohe Enzündungswerte = 300
24.01.13:Einweisung in anderes Krankenhaus, wieder eine Woche Intensivstation diesmal mit oraler Nahrungs-und Flüssigkeitskarenz. Diagnose: "akute nekrotische Pankreatitis" (KKH Castrop-Rauxel, kein Pankreaszentrum).
Es ging ihr dort sehr schlecht, Wasser in der Lunge, dann auf normale Station- insgesamt über 2,5 Wochen Antibiotikagabe. Sie ist mobil. Seit einer Woche isst sie wieder selbständig gemäss Pankreasstufe 2.
Entzündungswerte zwischen 50 und 85. Gewichtsverlust insgesamt: 20 Kilo
Jetzt die Überraschung: Sie soll diesen Freitag entlassen werden - ohne AHB, ohne Infos, was gegessen werden darf, wie die Nahrungszubereitung erfolgt, etc.
Meine Fragen: Nach Pankreasstufe 2 kommen noch andere Stufen? welche?
Ist die Entlassung zu früh?
Was ist zu beachten? Wo bekomme ich diese Infos?
Ich möchte dafür sorgen, dass meine Eltern entlastet werden, daher bieten Sozialdienste wie Caritas und Diakonie Pankreatitis evtl. geeignete Speisen an?
Mir ist nicht wohl bei dem Gedanken, dass sie keine AHB bekommt. Wobei ich zugeben muss, dass ich gar nicht weiss, was in der AHB genau passiert!
Hat hier jemand Erfahrung?
Zunächst war davon die Rede, dass sie in dem aktuellen KKH in die Tagesklinik geht. Jetzt wird gesagt, das muss ja alles erst beantragt werden, und da wären zu viele ganz alte Leute, dass sie sich da nicht wohl fühlt.
Was meint Ihr/meinen Sie?
Ich mache mir Sorgen - nach dem Forumstudium hier, habe ich die Befürchtung, dass der Patient verfrüht und nur halb gesund nach Hause geschickt wird, zu Hause mit der Situation schnell überfordert ist, sich wieder Komplikationen einstellen, und ein erneuter Krankenhausaufenthalt droht.
Herzlichen Dank für jeglichen Kommentar - ich bin so froh, Sie gefunden zu haben und durch Sie z.Bsp. beim Pankreaszentrum Heidelberg endlich patientengerechte Hintergrundinformationen zu lesen.
Ihre Tante Renate
Danke für die Einstellung des Links!