Wie kann ich meine akute Pankreatitis heilen?
Verfasst: 21. Februar 2013, 16:49
Hallo,
ich 27 Jahre jung und aus Norddeutschland bin Anfang August 2012 mit dem Notwagen ins Krankenhaus gekommen. Ich war leichenblass, hatte Oberbauch- und Rückenschmerzen sowie einen sehr schlechten Allgemeinzustand. Es wurde zuerst alles auf meine Psyche geschoben, da ich ca. 3,5 Monate zuvor eine Eileiterschwangerschaft durchlicht. Erst als ich die Ärzte darauf hingewiesen hatte, dass meine Frauenärztin in Juli -also einen Monat bevor ich zu Ihnen ins KH kam eine unregelmäßige Insulinausschüttung festgestellt hatte, wurde in Richtung Bauchspeicheldrüße geschaut. Meine Bauchspeicheldrüße war leicht geschwollen und es war Flüssigkeit um meine Bauchspeicheldrüße wegen der Entzündung. Zu dem eine Magenschleimhautentzündung. Mein Lipasewert lag bei 136. Ich bekam Pantoprazol (insgesamt 2 Wochen) und Pankreatitisdiätstufe 2 und wurde bei Stufe 4 nach ca. 5 Tagen mit einem Blatt Papier mit Ernährungstips bei akuter Pakreatitis entlassen. Seitdem bin ich bei meiner Hausärztin in Behandlung.
Ende November 2012 wurde wieder Ultraschal und ein Endosono im Krankenhaus gemacht. Die Bauchspeicheldrüße war nicht mehr geschwollen aber es war noch Entzündungsflüssigkeit zu sehen. Behandlungsvorschlag (kam erst Ende Dezember 2012 also einen Monat später!) des Chefarztes aufgrund der Untersuchung im KH Ende November 2012 war Pantoprazol sowie entweder 6 Monate abwarten und erneut gucken oder zu einem Dr. Layer in einem KH in Hamburg gehen und dort erneut untersuchen lassen. Dr. Layer soll ein internationaler Experte für Pankreaserkrankungen sein.
Es ist unklar ob die akute Bauchspeicheldrüßenentzündung ausheilt oder ob es nun eine chronische Bauchspeicheldrüßenentzündung wird.
Ich hatte mich dann Anfang Januar diesen Jahres telefonisch an den AdP e.V. gewandt und mehrere Broschühren sowie eine Liste mit 29 Reha-Einrichtungen für Pankreasoperierte erhalten. Meine Hausärztin und ich hatten vereinbart Mitte Januar diesen Jahres die Lipase zu kontrollieren und wenn sie nicht Normalwert hat sollte ich mich an die Einrichtungen wenden und um einen 3-wöchigen Kurplatz bemühen/ informieren. Wir wollen da was tun bevor es chronisch wird.
Wie zuvor erwähnt wurde der Lipasewerte und paar andere Werte während der ganzen Zeit regelmäßig kontrolliert. Er schwankte in der Zeit vom 08.08.2012 - 14.02.2013 zwischen max 155 und min 63. Er war eigentl. immer so um die 120-155. Am 14.01.2013 war er bei 63. Ich war super glücklich. 2 Wochen später Ende Januar 2013 war mein Lipasewert bei 95. Und am 14.02.2013 Lipasewert von 125. Ich verstehe es nicht. Mitte Januar war der Wert so gut . Ich habe gesündigt mit ofenchips (9 % Fett - gebacken nicht fritiert) und solchen Sachen. Ich hatte auch keine Beschwerden und diesen super Wert. Seit 2 Wochen fühl ich mich wieder etwas schlechter. Ich fühle mich weniger Fit und habe leichte Rückenschmerzen und ich habe das Gefühl ich merk was im Oberbauch.
Ich muss gestehen, dass ich rauche. Aber dies werde ich nun einstellen. Es fällt mir nur mega schwer. Meine angst, dass es eine chronische Bauchspeicheldrüßenentzündung wird ist momentan sehr groß.
Gibt Spezialisten in Norddeutschland? Was soll ich tun damit es nicht chronisch wird?
Ich habe gestern im Pankreaskrebszentrum in der Pius Klinik in Oldenburg -Leitung: Priv.-Doz. Dr. med. Dirk Weyhe- angerufen und meine Lage geschildert. Ich habe kurzfristig für morgen einen Termin um 11:30 Uhr bei Herrn Dr. med. Dirk Weyhe bekommen. Ich nehme alle meine Unterlagen über meine bisherigen Untersuchungen mit. Deshalb war ich heute bei meiner Hausärztin -leider war nur ihre Kollegin da und die nimmt die Sache nicht ernst genug meiner Meinung nach (heute sagte sie: "Vielleicht sind solche Lipaseschwankungen bei dir normal" - Danke aber Spekulationen helfen mir da jetzt wenig ich will endlich wissen was los ist und wie ich es heilen kann!). Ich habe meine letzten Blutwerte vom Hausarzt mitgenommen -alle anderen Unterlagen hatte ich schon zu Hause-. Eine Krankschreibung für heute und morgen habe ich auch erhalten. Am Montag habe ich einen Termin zur Blutentnahme bei meiner behandelnden Hausärztin. Wenn sie es bis dahin schafft erhalte ich dann das ärztliche Schreiben über die Notwendigkeit der Reha. Wenn ich dann den Antrag auf Beihilfe stelle werde ich wohl auch zum Amtsarzt geschickt. Der muss die Reha auch nochmal absegnen (lt. Internetrecherche und Telefonat mit meiner Krankenkasse). Ich habe mich gestern ebenfalls mit der Reha-Einrichtung Klinikum Rosenberg in Bad Drieburg in Verbindung gesetzt und Unterlagen zugesandt bekommen. Diese waren heute im Briefkasten. Am Telefon erklärte man mir wie ich die Reha beantragt bekomme.
Es sind mittlerweile 6,5 Monate vergangen seit der ersten Diagnose "leichte ödematöse akute Pankreatitis". Der Lipasewert schwankt hin und her und liegt zur Zeit bei 125 und ich will nicht einfach abwarten um zu erfahren, dass es nun eine chronische Bauchspeicheldrüßenentzündung ist. Ich will was tun und endlich von kompetenten Fachärzten behandelt werden. Keiner weiß warum ich an der BSD erkrankt bin. Es wurde bei der ersten Endosono eine Magenschleimhautentzündung (08.08.12) festgestellt und bei der zweiten Endosono eine Entzündung am Zwölffingerdarm (27.11.12) festgestellt. Da muss es doch einen Zusammenhang geben. Ich möchte das alles Mögliche getan wird bevor es chronisch und damit zu spät ist. Chronisch bedeutet doch, dass die BSD zwangsläufig kaputt geht und man kein "normales" Leben mehr führen kann und es über die Jahre immer schlimmer wird bis man daran stirbt oder? Wie ist eigentlich die Lebenserwartung mit einer chronischen Pankreatitis?
Ich weiß das hier alle nur Betroffene und keine Ärzte sind. Aber ich hoffe auf Hilfe von Euch da Ihr einfach mehr Erfahrung mit einer Bauchspeicheldrüßenerkrankung habt. Ich hoffe auch, dass Ihr mich ernst nehmt obwohl mein Lipasewert bisher nicht höher als 155 war (aber meine BSD war Ende August 2012 geschwollen und Ende November 2012 war immernoch Entzündungsflüssigkeit zu sehen - denke diese ist noch vorhanden da meine Werte so schwanken und ich mich seit 2 Wochen wieder schlechter Fühle).
ich 27 Jahre jung und aus Norddeutschland bin Anfang August 2012 mit dem Notwagen ins Krankenhaus gekommen. Ich war leichenblass, hatte Oberbauch- und Rückenschmerzen sowie einen sehr schlechten Allgemeinzustand. Es wurde zuerst alles auf meine Psyche geschoben, da ich ca. 3,5 Monate zuvor eine Eileiterschwangerschaft durchlicht. Erst als ich die Ärzte darauf hingewiesen hatte, dass meine Frauenärztin in Juli -also einen Monat bevor ich zu Ihnen ins KH kam eine unregelmäßige Insulinausschüttung festgestellt hatte, wurde in Richtung Bauchspeicheldrüße geschaut. Meine Bauchspeicheldrüße war leicht geschwollen und es war Flüssigkeit um meine Bauchspeicheldrüße wegen der Entzündung. Zu dem eine Magenschleimhautentzündung. Mein Lipasewert lag bei 136. Ich bekam Pantoprazol (insgesamt 2 Wochen) und Pankreatitisdiätstufe 2 und wurde bei Stufe 4 nach ca. 5 Tagen mit einem Blatt Papier mit Ernährungstips bei akuter Pakreatitis entlassen. Seitdem bin ich bei meiner Hausärztin in Behandlung.
Ende November 2012 wurde wieder Ultraschal und ein Endosono im Krankenhaus gemacht. Die Bauchspeicheldrüße war nicht mehr geschwollen aber es war noch Entzündungsflüssigkeit zu sehen. Behandlungsvorschlag (kam erst Ende Dezember 2012 also einen Monat später!) des Chefarztes aufgrund der Untersuchung im KH Ende November 2012 war Pantoprazol sowie entweder 6 Monate abwarten und erneut gucken oder zu einem Dr. Layer in einem KH in Hamburg gehen und dort erneut untersuchen lassen. Dr. Layer soll ein internationaler Experte für Pankreaserkrankungen sein.
Es ist unklar ob die akute Bauchspeicheldrüßenentzündung ausheilt oder ob es nun eine chronische Bauchspeicheldrüßenentzündung wird.
Ich hatte mich dann Anfang Januar diesen Jahres telefonisch an den AdP e.V. gewandt und mehrere Broschühren sowie eine Liste mit 29 Reha-Einrichtungen für Pankreasoperierte erhalten. Meine Hausärztin und ich hatten vereinbart Mitte Januar diesen Jahres die Lipase zu kontrollieren und wenn sie nicht Normalwert hat sollte ich mich an die Einrichtungen wenden und um einen 3-wöchigen Kurplatz bemühen/ informieren. Wir wollen da was tun bevor es chronisch wird.
Wie zuvor erwähnt wurde der Lipasewerte und paar andere Werte während der ganzen Zeit regelmäßig kontrolliert. Er schwankte in der Zeit vom 08.08.2012 - 14.02.2013 zwischen max 155 und min 63. Er war eigentl. immer so um die 120-155. Am 14.01.2013 war er bei 63. Ich war super glücklich. 2 Wochen später Ende Januar 2013 war mein Lipasewert bei 95. Und am 14.02.2013 Lipasewert von 125. Ich verstehe es nicht. Mitte Januar war der Wert so gut . Ich habe gesündigt mit ofenchips (9 % Fett - gebacken nicht fritiert) und solchen Sachen. Ich hatte auch keine Beschwerden und diesen super Wert. Seit 2 Wochen fühl ich mich wieder etwas schlechter. Ich fühle mich weniger Fit und habe leichte Rückenschmerzen und ich habe das Gefühl ich merk was im Oberbauch.
Ich muss gestehen, dass ich rauche. Aber dies werde ich nun einstellen. Es fällt mir nur mega schwer. Meine angst, dass es eine chronische Bauchspeicheldrüßenentzündung wird ist momentan sehr groß.
Gibt Spezialisten in Norddeutschland? Was soll ich tun damit es nicht chronisch wird?
Ich habe gestern im Pankreaskrebszentrum in der Pius Klinik in Oldenburg -Leitung: Priv.-Doz. Dr. med. Dirk Weyhe- angerufen und meine Lage geschildert. Ich habe kurzfristig für morgen einen Termin um 11:30 Uhr bei Herrn Dr. med. Dirk Weyhe bekommen. Ich nehme alle meine Unterlagen über meine bisherigen Untersuchungen mit. Deshalb war ich heute bei meiner Hausärztin -leider war nur ihre Kollegin da und die nimmt die Sache nicht ernst genug meiner Meinung nach (heute sagte sie: "Vielleicht sind solche Lipaseschwankungen bei dir normal" - Danke aber Spekulationen helfen mir da jetzt wenig ich will endlich wissen was los ist und wie ich es heilen kann!). Ich habe meine letzten Blutwerte vom Hausarzt mitgenommen -alle anderen Unterlagen hatte ich schon zu Hause-. Eine Krankschreibung für heute und morgen habe ich auch erhalten. Am Montag habe ich einen Termin zur Blutentnahme bei meiner behandelnden Hausärztin. Wenn sie es bis dahin schafft erhalte ich dann das ärztliche Schreiben über die Notwendigkeit der Reha. Wenn ich dann den Antrag auf Beihilfe stelle werde ich wohl auch zum Amtsarzt geschickt. Der muss die Reha auch nochmal absegnen (lt. Internetrecherche und Telefonat mit meiner Krankenkasse). Ich habe mich gestern ebenfalls mit der Reha-Einrichtung Klinikum Rosenberg in Bad Drieburg in Verbindung gesetzt und Unterlagen zugesandt bekommen. Diese waren heute im Briefkasten. Am Telefon erklärte man mir wie ich die Reha beantragt bekomme.
Es sind mittlerweile 6,5 Monate vergangen seit der ersten Diagnose "leichte ödematöse akute Pankreatitis". Der Lipasewert schwankt hin und her und liegt zur Zeit bei 125 und ich will nicht einfach abwarten um zu erfahren, dass es nun eine chronische Bauchspeicheldrüßenentzündung ist. Ich will was tun und endlich von kompetenten Fachärzten behandelt werden. Keiner weiß warum ich an der BSD erkrankt bin. Es wurde bei der ersten Endosono eine Magenschleimhautentzündung (08.08.12) festgestellt und bei der zweiten Endosono eine Entzündung am Zwölffingerdarm (27.11.12) festgestellt. Da muss es doch einen Zusammenhang geben. Ich möchte das alles Mögliche getan wird bevor es chronisch und damit zu spät ist. Chronisch bedeutet doch, dass die BSD zwangsläufig kaputt geht und man kein "normales" Leben mehr führen kann und es über die Jahre immer schlimmer wird bis man daran stirbt oder? Wie ist eigentlich die Lebenserwartung mit einer chronischen Pankreatitis?
Ich weiß das hier alle nur Betroffene und keine Ärzte sind. Aber ich hoffe auf Hilfe von Euch da Ihr einfach mehr Erfahrung mit einer Bauchspeicheldrüßenerkrankung habt. Ich hoffe auch, dass Ihr mich ernst nehmt obwohl mein Lipasewert bisher nicht höher als 155 war (aber meine BSD war Ende August 2012 geschwollen und Ende November 2012 war immernoch Entzündungsflüssigkeit zu sehen - denke diese ist noch vorhanden da meine Werte so schwanken und ich mich seit 2 Wochen wieder schlechter Fühle).