Starke Rückenschmerzen - schon bei leicht erhöhten Werten?
Verfasst: 22. Februar 2013, 14:59
Hallo,
ich bin neu hier und hoffe auf einen hilfreichen Erfahrungsaustausch
Seit ca. 2 Jahren leide ich unter starken Rückenschmerzen im LWS-Bereich. Mittlerweile waren die Schmerzen so stark, dass ich kaum noch Stehen konnte, Liegen auf harten (Krankenhaus-)-Matratzen war unerträglich und längeres Sitzen ging bzw. geht auch kaum. Ich möchte dazu erwähnen, dass ich ca. 11 Monate Mirtazapin (ein Antidepressivum) genommen habe, da ich unter extremen Schlaf- und Appetitstörungen litt, möglicherweise aufgrund von Wechseljahren (ich bin 53). Doch habe ich das Mirta auch nur sehr schlecht vertragen, ich bekam heftigste Muskel- und Gliederschmerzen, nahm zwar erwünschterweise zu (ca. 5 Kilo), aber extrem nur am Bauch. Und ich hatte oft Bauchdruck, Oberbauchbeschwerden. Nach langem Hin- und Her wurde das Mirta in einer Klinik stationär abgesetzt, und dann ging es erst richtig los: die Schmerzen im Rücken wurden immer stärker, ich bekam schwere Durchfälle, teilweise grünlich, konnte kaum noch etwas essen, weil ich mich schon allein vor dem Geruch vor allem warmer Speisen ekelte. Ich bekam dann zeitweise Astronautenkost, das ging noch einigermaßen runter.
Jetzt, 4 Monate später, habe ich ich immernoch starke Rückenschmerzen, totale Erschöpfung, Abgeschlagenheit, Herzrasen, hohem Blutdruck, und einem extrem dicken Bauch (sieht aus wie mind. 5 Monat schwanger, und ich bin sehr schlank
) und - nach einer dreiwöchigen relativ guten Phase zuhause mit fast normalem Appetit und gesundem Essen - ging es wieder los mit Appetitstörungen. Gewicht habe ich auch wieder verloren (ca. 3 Kilo in 2 Monaten). Ich bin dann völlig verzweifelt von Arzt zu Arzt (ich habe noch mehr Symptome, aber die führe ich auf Absetzsymptome von Mirta zurück) - unter anderem natürlich Orthopäde (Rücken), Hausarzt, Radiologe (Schilddrüsen-Untersuchung), wieder Hausarzt. Ich habe wegen dem rücken Neuraltherapie bekommen und ein Antirheumatikum (Indemetacin). Darauf habe ich allerdings mit heftigen NW reagiert und musste es nach drei Tagen auf ärztlichen Rat sofort wieder absetzen.
Ich bestand dann auf eine Blutuntersuchung (Rheumafaktor, Entzündungswerte) - wobei ich ein Blutbild selbst zahlen musste (Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse u.a.), denn mein HA sah keinen Anlass dazu (ist ja eh nur alles psychosomatisch...
Herauskam: Alles in Ordnung, aber die beiden Bauchspeicheldrüsenwerte sind (wohl leicht) erhöht: Amylase 113, Lipase 122.
Ich soll nächste Woche wieder zur Blutuntersuchung (diesmal muss ich wohl nicht selber zahlen
), zur Kontrolle.
Bevor ich es vergesse: vor 5 Monaten wurde bei einer Ultraschall-U. ein Gallenstein festgestellt. Starke Bauchschmerzen habe ich eher selten, allerdings vor 3 Jahren häufiger Durchfall und dabei dann auch extreme Krämpfe. Das wurde aber immer unter psychosomatisch abgetan.
Jetzt meine Fragen:
- können die Rückenschmerzen tatsächlich auch von so relativ leicht erhöhten Werten kommen?
- waren mein Ekel vorm Essen und die Appetitlosigkeit vielleicht schon Zeichen einer Bspd-Erkrankung?`
- könnte das Indomet (NSAR) vielleicht auch der Auslöser für die höheren Werte sein oder das Problem noch verstärkt haben?
Ich bin ein wenig beschämt
, weil ich angesichts der vielen dramatischen Erfahrungen hier mein Problem eher als geringfügig sehe, aber ich leide wirklich sehr an den Rückenschmerzen und daran, dass die Ärzte mir immer nur den Psychostempel aufgedrückt haben, und selbst grünlicher Durchfall kein Anlass für sie war, mal genauere Untersuchungen zu unternehmen. Und außerdem würde ich wirklich gerne wieder mit normalem Appetit essen können. Und ohne den Druck im Bauchraum, der mir echt manchmal bis zum Hals auch Druck macht (kann das auch von Bspd/Galle kommen?) sitzen können.
Hat jemand von Euch vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir da ein wenig Rat geben und Mut machen? Wäre sehr hilfreich grade, weil ich echt langsam am Verzweifeln bin.
Für eure Unterstützung schon mal lieben Dank im Voraus
Liebe Grüße
Rena
ich bin neu hier und hoffe auf einen hilfreichen Erfahrungsaustausch
Seit ca. 2 Jahren leide ich unter starken Rückenschmerzen im LWS-Bereich. Mittlerweile waren die Schmerzen so stark, dass ich kaum noch Stehen konnte, Liegen auf harten (Krankenhaus-)-Matratzen war unerträglich und längeres Sitzen ging bzw. geht auch kaum. Ich möchte dazu erwähnen, dass ich ca. 11 Monate Mirtazapin (ein Antidepressivum) genommen habe, da ich unter extremen Schlaf- und Appetitstörungen litt, möglicherweise aufgrund von Wechseljahren (ich bin 53). Doch habe ich das Mirta auch nur sehr schlecht vertragen, ich bekam heftigste Muskel- und Gliederschmerzen, nahm zwar erwünschterweise zu (ca. 5 Kilo), aber extrem nur am Bauch. Und ich hatte oft Bauchdruck, Oberbauchbeschwerden. Nach langem Hin- und Her wurde das Mirta in einer Klinik stationär abgesetzt, und dann ging es erst richtig los: die Schmerzen im Rücken wurden immer stärker, ich bekam schwere Durchfälle, teilweise grünlich, konnte kaum noch etwas essen, weil ich mich schon allein vor dem Geruch vor allem warmer Speisen ekelte. Ich bekam dann zeitweise Astronautenkost, das ging noch einigermaßen runter.
Jetzt, 4 Monate später, habe ich ich immernoch starke Rückenschmerzen, totale Erschöpfung, Abgeschlagenheit, Herzrasen, hohem Blutdruck, und einem extrem dicken Bauch (sieht aus wie mind. 5 Monat schwanger, und ich bin sehr schlank
Ich bestand dann auf eine Blutuntersuchung (Rheumafaktor, Entzündungswerte) - wobei ich ein Blutbild selbst zahlen musste (Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse u.a.), denn mein HA sah keinen Anlass dazu (ist ja eh nur alles psychosomatisch...
Herauskam: Alles in Ordnung, aber die beiden Bauchspeicheldrüsenwerte sind (wohl leicht) erhöht: Amylase 113, Lipase 122.
Ich soll nächste Woche wieder zur Blutuntersuchung (diesmal muss ich wohl nicht selber zahlen
Bevor ich es vergesse: vor 5 Monaten wurde bei einer Ultraschall-U. ein Gallenstein festgestellt. Starke Bauchschmerzen habe ich eher selten, allerdings vor 3 Jahren häufiger Durchfall und dabei dann auch extreme Krämpfe. Das wurde aber immer unter psychosomatisch abgetan.
Jetzt meine Fragen:
- können die Rückenschmerzen tatsächlich auch von so relativ leicht erhöhten Werten kommen?
- waren mein Ekel vorm Essen und die Appetitlosigkeit vielleicht schon Zeichen einer Bspd-Erkrankung?`
- könnte das Indomet (NSAR) vielleicht auch der Auslöser für die höheren Werte sein oder das Problem noch verstärkt haben?
Ich bin ein wenig beschämt
Hat jemand von Euch vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir da ein wenig Rat geben und Mut machen? Wäre sehr hilfreich grade, weil ich echt langsam am Verzweifeln bin.
Für eure Unterstützung schon mal lieben Dank im Voraus
Liebe Grüße
Rena
