Anfängerfragen zur Pankreasinsuffizienz
Verfasst: 16. März 2013, 17:16
Hallo an alle,
ich bin heute auf dieses Forum gestoßen und freue mich sehr über den Erfahrungsaustausch.
Kurz zu meiner Person.
Im letzten Jahr besuchte ich einen Heilpraktiker, da mich seit vielen Neurodermitis mit Ekzemen am Körper und im Gesicht plagt. Daraufhin wurde eine Stuhluntersuchung gemacht. Sie ergab, dass ich zu viele Clostridien im hab, die sehr aktiv sind, toxisch wirken und sich hauptsächlich von Eiweißen und Fetten ernähren. Der Heilpraktier gab mir den Rat mich fettärmer zu ernähren. Das machte mich stutzig, da ich immer schon eher fett- und proteinarm gegessen hab. Meine Ernährung besteht zum großen Teil aus Kohlenhydraten, da mir vorher schon aufgefallen ist, dass ich davon am wenigsten Verdauungsbeschwerden habe.
Also wollte ich das nochmal von meiner Hausärztin abgeklärt haben. Hab ihr geschildert, dass ich stetig (ungewollt) abnehme und häufig Blähungen nach dem Essen hab. Sie wollte eine Darmspiegelung machen aber ich bat sie vorher eine Stuhluntersuchung zu machen. Dabei kam raus, dass ich eine schwere Pankreasinsuffizienz habe (Elastase-Wert knapp unter 100). Sie verschrieb mir Pangrol 40 000 und fertig. (Ein Gespräch in der Familie brachte übrigens die Erkenntnis, dass auch meine Oma schon in frühen Jahren daran erkrankt ist).
Leider hat sich mein Problem dadurch nicht ganz erübrigt. Die üblen Krämpfe und Durchfälle nach dem Essen sind verschwunden, jedoch bin ich nicht so ganz beschwerdefrei. Ekzeme hab ich auch immer noch. Daher vermute ich, dass sich die Darmflora noch nicht erholt hat.
Ich wollte gern einige Ratschläge von Betroffenen haben, die schon länger Erfahrung mit diesem Problem haben. Ich persönlich nehme die Enzyme nicht zum Frühstück. Hatte das Gefühl, dass sie mir nicht gut bekommen (Magenschmerzen). Kann aber auch daran liegen, dass ich anfänglich die Kapsel vor dem ersten Bissen genommen habe. Jetzt esse ich erst zwei drei Happen bevor ich sie nehme. Außerdem erschien mir eine 40 000 Kapsel doch etwas zu viel des Guten. Mein Frühstück besteht aus zwei Scheiben Toast mit Honig. Bis jetzt nehme ich jeweils eine Kapsel zum Mittag und eine zum Abendbrot.
Eine weitere Frage wäre, ob ihr Bicarbonat vor der Kapsel nehmt. Ich habe gelesen, dass bei einer Pankreasinsuffizienz auch die Produktion des Bicarbonats beeinträchtigt ist und die Enzyme nur im basischen Milieu ihre volle Wirkung entfalten können. Meine Ärztin hat davon kein Wort erwähnt (ist aber auch keine Expertin auf dem Gebiet).
Ich freue mich auf eure Antworten!
Viele Grüße,
Minnie
ich bin heute auf dieses Forum gestoßen und freue mich sehr über den Erfahrungsaustausch.
Kurz zu meiner Person.
Im letzten Jahr besuchte ich einen Heilpraktiker, da mich seit vielen Neurodermitis mit Ekzemen am Körper und im Gesicht plagt. Daraufhin wurde eine Stuhluntersuchung gemacht. Sie ergab, dass ich zu viele Clostridien im hab, die sehr aktiv sind, toxisch wirken und sich hauptsächlich von Eiweißen und Fetten ernähren. Der Heilpraktier gab mir den Rat mich fettärmer zu ernähren. Das machte mich stutzig, da ich immer schon eher fett- und proteinarm gegessen hab. Meine Ernährung besteht zum großen Teil aus Kohlenhydraten, da mir vorher schon aufgefallen ist, dass ich davon am wenigsten Verdauungsbeschwerden habe.
Also wollte ich das nochmal von meiner Hausärztin abgeklärt haben. Hab ihr geschildert, dass ich stetig (ungewollt) abnehme und häufig Blähungen nach dem Essen hab. Sie wollte eine Darmspiegelung machen aber ich bat sie vorher eine Stuhluntersuchung zu machen. Dabei kam raus, dass ich eine schwere Pankreasinsuffizienz habe (Elastase-Wert knapp unter 100). Sie verschrieb mir Pangrol 40 000 und fertig. (Ein Gespräch in der Familie brachte übrigens die Erkenntnis, dass auch meine Oma schon in frühen Jahren daran erkrankt ist).
Leider hat sich mein Problem dadurch nicht ganz erübrigt. Die üblen Krämpfe und Durchfälle nach dem Essen sind verschwunden, jedoch bin ich nicht so ganz beschwerdefrei. Ekzeme hab ich auch immer noch. Daher vermute ich, dass sich die Darmflora noch nicht erholt hat.
Ich wollte gern einige Ratschläge von Betroffenen haben, die schon länger Erfahrung mit diesem Problem haben. Ich persönlich nehme die Enzyme nicht zum Frühstück. Hatte das Gefühl, dass sie mir nicht gut bekommen (Magenschmerzen). Kann aber auch daran liegen, dass ich anfänglich die Kapsel vor dem ersten Bissen genommen habe. Jetzt esse ich erst zwei drei Happen bevor ich sie nehme. Außerdem erschien mir eine 40 000 Kapsel doch etwas zu viel des Guten. Mein Frühstück besteht aus zwei Scheiben Toast mit Honig. Bis jetzt nehme ich jeweils eine Kapsel zum Mittag und eine zum Abendbrot.
Eine weitere Frage wäre, ob ihr Bicarbonat vor der Kapsel nehmt. Ich habe gelesen, dass bei einer Pankreasinsuffizienz auch die Produktion des Bicarbonats beeinträchtigt ist und die Enzyme nur im basischen Milieu ihre volle Wirkung entfalten können. Meine Ärztin hat davon kein Wort erwähnt (ist aber auch keine Expertin auf dem Gebiet).
Ich freue mich auf eure Antworten!
Viele Grüße,
Minnie
