ich bin neu angemeldet weil ich gerne Erfahrungswerte von Gleichgesinnten wissen möchte. Kurz zu mir: ich heíße Elisa, bin 25 Jahre alt und war damals 1989 das erste Kleinkind in Deutschland dass in HD wegen eines Long-Common-Chanel Syndroms operiert wurde. Ich bin von Grund auf anders gebaut als alle anderen. Mir wurden damals bereits meine Gallenblase, Gallengänge bis auf einen Hauptgang, Gallen an sich, ein Stück Darm sowie Magen entfernt und der Rest zu einem Y System vernäht (bitte keine tiefgründigeren Fragen, das ist das was ich weiss
Ich war die ersten 5 Jahre in regelmäßiger Kontrolle, danach wurde ich für geheilt erklärt. Dies war wohl auch die darauffolgenden 8 Jahre so. Jedoch begann im Teenageralter immer mal wieder diese Schübe von Oberbaumschmerzen die sich Tage hielten und mit einmal weg waren. Die Schmerzen tauchten unterschiedlich auf mal alle 2 Jahre mal jedes Jahr, so ziehte es sich durch bis ich 18 war.
Mit 18 kamen die Schübe immer regelmäßiger und seitdem die Schmerzen waren, sind meine Eltern mit mir zu vielen Ärzten gerannt, jedoch sagte jeder ich habe wohl Narbenschmerzen ttssss....dann begann letztes Jahr: ich hatte monatlich so starke Schmerzen dass ich nicht mehr atmen konnte. Ich bin mehrmals in Mosbach (Baden) durch MRT gefahren wurden, dies sagten es wäre Zysten da mehr nicht.
Danach hatte mir mein neuer Hausarzt (Internist) ans Herz gelegt nach Ludwigshafen in die Klilu zu gehen, dort gäbe es Spezialisten wenn es um Innereien geht. Das habe ich auch gemacht und seitdem ich das letzte Jahr im februar dort war, stand mit einer harmolsen Sonographie fest,d ass die BSP voller Steiner war (ca. 45 Stück) und das dies eine chronische BSP ist. Ich war erst mal geschockt weil ich mir dachte, wie kann dass sein? Ich lag 5 mal im MRT und die haben das nicht gesehen?
Jedenfall wurde ich seit letztem Jahr Februar bis dieses Jahr April 6 mal eingewiesen und mir wurden die Steine versucht zu entfernen was mittelmäßig geling. Denn sie kommen immer wieder. Die letzten beiden mal habe sie mir einen Stent eingestzt und mir einen Termin mit der chirurgischen Abteilung gemacht.
Dort hatte ich ein sehr nettes Gespräch mit dem Oberarzt über eine ,,zu empfehlende BSP Operation,, mir wurde etwas schlecht weil ich mir dachte wieso immer ich?
Was habe ich verbrochen damit mir so ne schwere Krankheit zum zweiten mal innerhalb von 20 Jahren in die Quere kommt?
Naja, das Leben ist kein Wunschkonzert, ich habe das Beste draus gezogen und versuche alles um gesund zu werden. Meine größte Angst ist, dass ich mal an BSP Krebs erkanke....wobei dies nicht gesagt ist, chron. BSP Patienten haben ein erhöhtes Risiko sind aber mit Leuten die Alkohol trinken oder Rauchen gleichgestellt.
Nun zu meiner Frage: hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht`? Oder wurde jemand von Euch wegen chronischer Pankreatitis operiert (womöglich sogar in Lu) am Pankreaskopf? Wenn ja was wurde gemacht und wie war die Genesung danach? Wann konnte wieder richtig Sport gemacht werden?
Ich habe echt Angst vor dem 09.09.2013 denn ich hasse Krankenhäuser und den Gedanken an Schläuchen zu hängen.....
Vielen Dank schonmal für Eure Antworten
LG Elisa