Steine in der Bauchspeicheldrüse
Verfasst: 22. Juli 2013, 10:59
Guten Tag zusammen!
Ich habe mich gerade neu in diesem Forum angemeldet, weil ich momentan vor der schwierigen Entscheidung stehe, die weitere Behandlung meiner Bauchspeicheldrüse zu planen.
Ich bin Ende zwanzig und habe seit ich ein kleines Kind war immer wieder akute Bauchspeicheldrüsenentzündungen gehabt, weil der Abfluss meiner Bauchspeicheldrüse von Geburt an zu eng war. Nachdem das herausgefunden worden war und ich mehr auf meine Ernährung achtete reduzierten sich die Entzündungen jedoch.
Weil ich nun schon jahrelang keine Beschwerden mehr hatte, bin ich in den letzten Jahren wohl etwas leichtsinnig geworden... Leider ging es dann vor zwei Wochen wieder los, die altbekannten Schmerzen waren wieder da. Bin dann ins Krankenhaus und während der Untersuchungen (Ultraschall, MRT) wurde zum einen festgestellt, dass das Organ offenbar stark überdehnt ist und der Abflusskanal etwa den dreifachen Durchmesser hat und zum anderen, dass sich in der Bauchspeicheldrüse (sowohl beim Abfluss, als auch weiter hinten) Steine gebildet haben.
Glücklicherweise ist die akute Entzündung wieder abgeklungen, allerdings muss jetzt natürlich die Folgebehandlung geplant werden.
Mir wurden dabei zwei Optionen genannt, nämlich einmal eine Stoßwellenlithotrypsie, also offenbar eine Behandlung mit Ultraschall, die die Steine nach und nach zertrümmern soll, damit der Bauchspeichel wieder besser abfließen kann.
Zweitens die chirurgische Variante, in der man entweder nur den Kopf entfernt oder im schlimmsten Fall auch das ganze Organ. Letzteres hat mir natürlich Angst gemacht, allerdings warte ich noch auf einen Infotermin beim Chirurgen in zwei Wochen.
Die erste Ultraschallvariante wurde nicht besonders stark gemacht und nur auf einen Arzt in der UKE Hamburg verwiesen (Dr. Nam), der diese Methode durchführen würde. Da die Steine jedoch recht groß seien, wurde mir schon davon abgeraten.
Die chirurgische Variante könnte direkt hier im Haus (in Trier) gemacht werden.
Ich würde gerne wissen, ob jemand hier bereits Erfahrungen mit dieser Ultraschalltherapie gemacht hat und wo in Deutschland das noch gemacht wird. Falls diese Methode keinen Sinn bei mir macht, so würde ich das jedenfalls gerne von einem Fachmann hören, der diese Methode auch selbst durchführt, bevor ich der chirurgischen Variante zustimme.
Vielen Dank für die Hilfe!
Dom
Ich habe mich gerade neu in diesem Forum angemeldet, weil ich momentan vor der schwierigen Entscheidung stehe, die weitere Behandlung meiner Bauchspeicheldrüse zu planen.
Ich bin Ende zwanzig und habe seit ich ein kleines Kind war immer wieder akute Bauchspeicheldrüsenentzündungen gehabt, weil der Abfluss meiner Bauchspeicheldrüse von Geburt an zu eng war. Nachdem das herausgefunden worden war und ich mehr auf meine Ernährung achtete reduzierten sich die Entzündungen jedoch.
Weil ich nun schon jahrelang keine Beschwerden mehr hatte, bin ich in den letzten Jahren wohl etwas leichtsinnig geworden... Leider ging es dann vor zwei Wochen wieder los, die altbekannten Schmerzen waren wieder da. Bin dann ins Krankenhaus und während der Untersuchungen (Ultraschall, MRT) wurde zum einen festgestellt, dass das Organ offenbar stark überdehnt ist und der Abflusskanal etwa den dreifachen Durchmesser hat und zum anderen, dass sich in der Bauchspeicheldrüse (sowohl beim Abfluss, als auch weiter hinten) Steine gebildet haben.
Glücklicherweise ist die akute Entzündung wieder abgeklungen, allerdings muss jetzt natürlich die Folgebehandlung geplant werden.
Mir wurden dabei zwei Optionen genannt, nämlich einmal eine Stoßwellenlithotrypsie, also offenbar eine Behandlung mit Ultraschall, die die Steine nach und nach zertrümmern soll, damit der Bauchspeichel wieder besser abfließen kann.
Zweitens die chirurgische Variante, in der man entweder nur den Kopf entfernt oder im schlimmsten Fall auch das ganze Organ. Letzteres hat mir natürlich Angst gemacht, allerdings warte ich noch auf einen Infotermin beim Chirurgen in zwei Wochen.
Die erste Ultraschallvariante wurde nicht besonders stark gemacht und nur auf einen Arzt in der UKE Hamburg verwiesen (Dr. Nam), der diese Methode durchführen würde. Da die Steine jedoch recht groß seien, wurde mir schon davon abgeraten.
Die chirurgische Variante könnte direkt hier im Haus (in Trier) gemacht werden.
Ich würde gerne wissen, ob jemand hier bereits Erfahrungen mit dieser Ultraschalltherapie gemacht hat und wo in Deutschland das noch gemacht wird. Falls diese Methode keinen Sinn bei mir macht, so würde ich das jedenfalls gerne von einem Fachmann hören, der diese Methode auch selbst durchführt, bevor ich der chirurgischen Variante zustimme.
Vielen Dank für die Hilfe!
Dom