CA Pankreaskopfresektion Kausch/Whipple - Gewicht/Stuhlgang
Verfasst: 22. Februar 2014, 22:36
Hallo,
bei der Suche nach Information für meine Mutter (74) bin ich auf den AdP gestoßen....und habe mich angemeldet.
Meine Mutter hatte einen Tumor am Bauchspeicheldrüsenkopf und wurde Ende November 2013 nach Kausch/Whipple operiert (6,5 Stunden - der Tumor konnte vollständig entfernt werden, einer von 17 Lymphknoten war befallen, keine Metastasen - neue "Innenarchitektur" habe ich gelesen, ich finde, das trifft es sehr gut).
Mitte Dezember kam sie nach Hause (wir wohnen in einem Haus) und rückblickend hat sie sich schon ganz gut erholt. Meine Mutter war bis zu dieser Erkrankung immer total fit und körperlich sehr aktiv, normalgewichtig mit Tendenz zum Dünnsein.
Seit Januar 2014 macht sie eine Chemotherapie, die sie bisher auch ganz gut verträgt.
Es gibt viele Fragen und Gedanken, die sie und uns als Angehörige beschäftigen.
Da meine Mutter ziemlich dünn geworden ist, ist der Wunsch nach Gewichtszunahme natürlich ein großes Thema.
Sie nimmt eher ab als zu, obwohl sie gut isst (was sie mengen- und inhaltsmäßig eben kann und darf), Insulin spritzt - ca. 10 Einheiten über den Tag verteilt - und Kreon einnimmt (erst immer die Kapseln, jetzt hat sie die Kapseln mal geöffnet und die Pellets ohne die Hülle eingenommen - bisher (seit 2 Tagen) kein Unterschied).
Sie hat bis zu 4/5 mal Stuhlgang (riecht sehr) am Tag, und der nimmt einfach keine Form an. Nicht richtig dünn wie Durchfall, aber eben nicht geformt, wie man so schön sagt. Und man sieht manchmal auch Fettrückstände in der Toilette.
Wenn die Nährstoffe nicht aufgenommen werden, dann kann man auch nicht zunehmen.
Sie nimmt ja schon viel Kreon ein (15 am Tag plus die für zwischendurch) - daran kann es eigentlich nicht liegen. Dauert es vielleicht einfach länger, bis sich das Verdauungssystem auf die Veränderungen, die neue "Innenarchitektur" einstellt? Oder bleibt es immer so? Aber meine Mutter muss ja mal zunehmen....Fresubin hilft auch nicht, das ist eher stuhlgangfördernd... (meine Theorie: die reichlichen Nährstoffe können nicht aufgenommen werden, überfordern das Verdauungssystem und rauschen durch - vielleicht....). Die Ernährungsberatung sagt ausprobieren, ausprobieren...
Wer hat Erfahrungen und kann Tipps geben?
Viele Grüße
Maike
bei der Suche nach Information für meine Mutter (74) bin ich auf den AdP gestoßen....und habe mich angemeldet.
Meine Mutter hatte einen Tumor am Bauchspeicheldrüsenkopf und wurde Ende November 2013 nach Kausch/Whipple operiert (6,5 Stunden - der Tumor konnte vollständig entfernt werden, einer von 17 Lymphknoten war befallen, keine Metastasen - neue "Innenarchitektur" habe ich gelesen, ich finde, das trifft es sehr gut).
Mitte Dezember kam sie nach Hause (wir wohnen in einem Haus) und rückblickend hat sie sich schon ganz gut erholt. Meine Mutter war bis zu dieser Erkrankung immer total fit und körperlich sehr aktiv, normalgewichtig mit Tendenz zum Dünnsein.
Seit Januar 2014 macht sie eine Chemotherapie, die sie bisher auch ganz gut verträgt.
Es gibt viele Fragen und Gedanken, die sie und uns als Angehörige beschäftigen.
Da meine Mutter ziemlich dünn geworden ist, ist der Wunsch nach Gewichtszunahme natürlich ein großes Thema.
Sie nimmt eher ab als zu, obwohl sie gut isst (was sie mengen- und inhaltsmäßig eben kann und darf), Insulin spritzt - ca. 10 Einheiten über den Tag verteilt - und Kreon einnimmt (erst immer die Kapseln, jetzt hat sie die Kapseln mal geöffnet und die Pellets ohne die Hülle eingenommen - bisher (seit 2 Tagen) kein Unterschied).
Sie hat bis zu 4/5 mal Stuhlgang (riecht sehr) am Tag, und der nimmt einfach keine Form an. Nicht richtig dünn wie Durchfall, aber eben nicht geformt, wie man so schön sagt. Und man sieht manchmal auch Fettrückstände in der Toilette.
Wenn die Nährstoffe nicht aufgenommen werden, dann kann man auch nicht zunehmen.
Sie nimmt ja schon viel Kreon ein (15 am Tag plus die für zwischendurch) - daran kann es eigentlich nicht liegen. Dauert es vielleicht einfach länger, bis sich das Verdauungssystem auf die Veränderungen, die neue "Innenarchitektur" einstellt? Oder bleibt es immer so? Aber meine Mutter muss ja mal zunehmen....Fresubin hilft auch nicht, das ist eher stuhlgangfördernd... (meine Theorie: die reichlichen Nährstoffe können nicht aufgenommen werden, überfordern das Verdauungssystem und rauschen durch - vielleicht....). Die Ernährungsberatung sagt ausprobieren, ausprobieren...
Wer hat Erfahrungen und kann Tipps geben?
Viele Grüße
Maike