Pankreatitis + Parenterale Ernährung + Angst
Verfasst: 12. März 2014, 09:41
Hallo Zusammen,
ich lese schon eine längere Zeit hier mit und schreibe heute das erste Mal hier um von Euch vielleicht ein paar Informationen zu bekommen?!
Meine Vorgeschichte:
2000 Gallensteine und Entfernung der hochentzündeten Gallenblase
2003 ERCP (wegen Verdacht von Gallensteinen im Gang) und Papillotomie
und diese brachte mir eine akute Pankreatitis ein. 2 Wochen Intensivstation, Lipase über 5000, Darmstillstand, Pleuraergüsse usw.
Dort wurde mir für die Ernährung ein Zentralvenenkatheter und eine PDA gelegt.
Seit 2003 regelmäßige Untersuchungen von Blut und BSD mit umliegenden Organen mithilfe von Ultraschall. Lipase immer erhöht zwischen 200-400 (13-60 Meßmethode), eigentlich beschwerdefrei, Durchfall oder mal Magengrummeln schob ich immer auf MagenDarmInfekt da ich keine Schmerzen hatte.
2007 MRCP keine Auffälligkeiten
Ende letzten Jahres immer wieder mal zwicken im Bauch, aber das hab ich nie mit der Pankreatitis in Verbindung gebracht, da keine "heftigen" Schmerzen.
Vor 8 Wochen auf dem Weg zur Arbeit heftigste Schmerzen. Wurde vom Krankenwagen aus dem Auto geholt und in ein Krankenhaus gebracht das ich nicht kannte. Innerhalb von wenigen Stunden komplett schmerzfrei, Lipasewerte bei 241, nach 4 Tagen entlassen ohne Befund. Sie haben die BSD nicht verantwortlich dafür gehalten und haben auf den Magen getippt.
Kontrolluntersuchungen von Blut beim Hausarzt, Werte der Lipase steigend gewesen, Leberwerte gestiegen. Immer wieder "leichte" Schmerzen aber ohne Medikamente gut aushaltbar. Überweisung zum Gastroenterologen. Dieser vermutete erst eine Magenentzündung und wollte eine Magenspiegelung durchführen. Da ich aber noch Pantozol nahm, mussten diese erst abgesetzt werden um eventuelle Bakterien mit nachzuweisen. In den zwei Wochen des Absetzens wurden die Schmerzen wieder schlimmer, aber immer noch gut aushaltbar ohne Medikamente, auch nicht jeden Tag. Wie ein Brennen im Bauch. Gastroenterologe schickte mich dann zum MRCP.
Da ich 2007 in der gleichen Praxis ein MRCP gemacht bekam konnten die Bilder gut verglichen werden, keine Verengungen, keine Raumforderungen, keine Cholestasen, aber eine Entzündung im Pankreaskopf.
Da das nun schon 8 Wochen dauert gab mir mein Gastro zwei Möglichkeiten: Entweder ich stelle mich nochmals in einer Spezialklinik vor oder ich gehe jetzt erstmal für ein paar Tage ins Krankenhaus und werde parenteral ernährt um die Entzündung abzuheilen und die BSD zu schonen, da sie seit 8 Wochen nicht zur Ruhe kommt.
Ich habe mir das überlegt und würde gerne die Parenterale Ernährung nehmen um erstmal eine Chance zu geben das sich die BSD beruhigt und dann in eine Spezialklinik um eventuell zu sehen wie es weitergehen kann. Da ich ein Kind habe und die nächste Klinik nur Mainz oder Heidelberg ist, wollte ich die Ernährung hier bei uns in der Stadt durchführen im Krankenhaus. Und jetzt kommt meine Angst. Wie wird man ernährt? Wird das über die normale Armvene gemacht oder muss dafür wieder ein ZVK gelegt werden? An diesen habe ich keine guten Erinnerungen und habe tierische Angst davor. So richtig Angst, was mich sogar dazu bringen würde diese Ernährung nicht zu machen. Wisst Ihr ob das immer über einen ZVK gemacht werden müsste oder ob das auch über die Armvene ginge? Mein Gastro sprach von 2 Wochen Aufenthalt aber das da dann auch schon der Kostaufbau dabei wäre.
Sorry dass mein Beitrag so lang wurde. Aber ich wollte nichts vergessen zu schreiben. Und auch ein bisschen von der Seele zu schreiben da die Psyche zurzeit doch sehr leidet.
Vielen lieben Dank
Mar2006
ich lese schon eine längere Zeit hier mit und schreibe heute das erste Mal hier um von Euch vielleicht ein paar Informationen zu bekommen?!
Meine Vorgeschichte:
2000 Gallensteine und Entfernung der hochentzündeten Gallenblase
2003 ERCP (wegen Verdacht von Gallensteinen im Gang) und Papillotomie
und diese brachte mir eine akute Pankreatitis ein. 2 Wochen Intensivstation, Lipase über 5000, Darmstillstand, Pleuraergüsse usw.
Dort wurde mir für die Ernährung ein Zentralvenenkatheter und eine PDA gelegt.
Seit 2003 regelmäßige Untersuchungen von Blut und BSD mit umliegenden Organen mithilfe von Ultraschall. Lipase immer erhöht zwischen 200-400 (13-60 Meßmethode), eigentlich beschwerdefrei, Durchfall oder mal Magengrummeln schob ich immer auf MagenDarmInfekt da ich keine Schmerzen hatte.
2007 MRCP keine Auffälligkeiten
Ende letzten Jahres immer wieder mal zwicken im Bauch, aber das hab ich nie mit der Pankreatitis in Verbindung gebracht, da keine "heftigen" Schmerzen.
Vor 8 Wochen auf dem Weg zur Arbeit heftigste Schmerzen. Wurde vom Krankenwagen aus dem Auto geholt und in ein Krankenhaus gebracht das ich nicht kannte. Innerhalb von wenigen Stunden komplett schmerzfrei, Lipasewerte bei 241, nach 4 Tagen entlassen ohne Befund. Sie haben die BSD nicht verantwortlich dafür gehalten und haben auf den Magen getippt.
Kontrolluntersuchungen von Blut beim Hausarzt, Werte der Lipase steigend gewesen, Leberwerte gestiegen. Immer wieder "leichte" Schmerzen aber ohne Medikamente gut aushaltbar. Überweisung zum Gastroenterologen. Dieser vermutete erst eine Magenentzündung und wollte eine Magenspiegelung durchführen. Da ich aber noch Pantozol nahm, mussten diese erst abgesetzt werden um eventuelle Bakterien mit nachzuweisen. In den zwei Wochen des Absetzens wurden die Schmerzen wieder schlimmer, aber immer noch gut aushaltbar ohne Medikamente, auch nicht jeden Tag. Wie ein Brennen im Bauch. Gastroenterologe schickte mich dann zum MRCP.
Da ich 2007 in der gleichen Praxis ein MRCP gemacht bekam konnten die Bilder gut verglichen werden, keine Verengungen, keine Raumforderungen, keine Cholestasen, aber eine Entzündung im Pankreaskopf.
Da das nun schon 8 Wochen dauert gab mir mein Gastro zwei Möglichkeiten: Entweder ich stelle mich nochmals in einer Spezialklinik vor oder ich gehe jetzt erstmal für ein paar Tage ins Krankenhaus und werde parenteral ernährt um die Entzündung abzuheilen und die BSD zu schonen, da sie seit 8 Wochen nicht zur Ruhe kommt.
Ich habe mir das überlegt und würde gerne die Parenterale Ernährung nehmen um erstmal eine Chance zu geben das sich die BSD beruhigt und dann in eine Spezialklinik um eventuell zu sehen wie es weitergehen kann. Da ich ein Kind habe und die nächste Klinik nur Mainz oder Heidelberg ist, wollte ich die Ernährung hier bei uns in der Stadt durchführen im Krankenhaus. Und jetzt kommt meine Angst. Wie wird man ernährt? Wird das über die normale Armvene gemacht oder muss dafür wieder ein ZVK gelegt werden? An diesen habe ich keine guten Erinnerungen und habe tierische Angst davor. So richtig Angst, was mich sogar dazu bringen würde diese Ernährung nicht zu machen. Wisst Ihr ob das immer über einen ZVK gemacht werden müsste oder ob das auch über die Armvene ginge? Mein Gastro sprach von 2 Wochen Aufenthalt aber das da dann auch schon der Kostaufbau dabei wäre.
Sorry dass mein Beitrag so lang wurde. Aber ich wollte nichts vergessen zu schreiben. Und auch ein bisschen von der Seele zu schreiben da die Psyche zurzeit doch sehr leidet.
Vielen lieben Dank
Mar2006