Könnte das pankreasinsuffizienz sein?
Verfasst: 23. August 2014, 19:39
Hallo, Liebe Forumsmitglieder!
Vorweg, das wird lang, auch wenn ich versuche es kurz zu halten. Ich suche eure Meinung, ob es sich bei meiner Symptomatik überhaupt um eine pankreasinsuffizienz Handeln kann.
Meine Geschichte:
Ich bin heute 34 jahre alt. Etwa mit 18 (ich habe in der zeit Rauchen angefangen, mit etwa 22 wieder aufgehört und war regelmäßig feiern, wobei auch mal mehr Alkohol Floß, wie man das als jugendlicher so macht. Seit ich 24 bin trinke ich fast nichts) hatte ich plötzlich sehr große Probleme nach dem Essen. Symptome waren starke, fast unerträgliche bauchkrämpfe und anschließend unhaltbaren durchfall. Das wurde sehr belastend, da es in der zeit fast nach jedem Essen so war und ich starke schmerzen litt. Ich würde sagen es hielt 2-3 jahre so an.
Anfangs schob ich es auf glutamat (waren oft Thai Essen in der zeit in der Mittagspause oder Beim Chinesen). Irgendwann hat aber diese selbstdiagnose nicht mehr gepasst, da es auch bei Essen ohne glutamat passierte. Zwischenzeitliche nahrungsmiiteltests ergaben nichts. Stuhl wurde nie untersucht.
Heute, nach langem Leidensweg sieht es so aus: ich ernähre mich für meine Begriffe gesund nie(zwei Schwangerschaften mit länger stillzeit) oder ( zwischen den ss) Seeeeehr wenig Alkohol. Ich habe fast immer Blähungen und einen stark geblähten Bauch, oft schmerzhafte winde. Die Winde riechen extrem übel, nicht immer aber phasenweise ist es echt unerträglich. Manchmal habe ich nach dem Essen (von Dingen die ich sonst problemlos vertrage) starke Krämpfe und anschließend (wie ich jetzt weiß) fettstuhl. Mein Stuhl ist selten richtig gut. Auch ist mir manchmal nach dem Essen etwas übel. Lange jahre dachte ich, ich habe einfach reizarmen und fertig ( Ärzte Haben auch keine weitere Notwendigkeit gesehen was zu untersuchen).
Sicher bin ich mir, dass fettiges und auch ballaststoffreiches die Situation verschlechtern. Aber mal ist es gut und mal kommt es zu Krämpfen mit fettstuhl. Früher hatte ich dreimal hintereinander bauchkrämpfe und Stuhl, heute ein, maximal zweimal. Früher war die akute Phase länger, heute geht es mit jedem klogang besser. Quälend und belastend ist es dennoch, auch wenn ich mich schon damit abgefunden habe nach jedem Essen Unwohlsein, bauchgrummeln, Blähungen zwicken und zwacken oder Übelkeit etc. Zu haben. Ach ja, ich gerate leicht in unterzucker (schon als Kind).
Was mich wundert und aus meiner Sicht nun nicht eindeutig für meine Vermutung spricht ist: ich esse zwar gesund und bedacht, aber doch eine sehr breite Auswahl an Nahrungsmitteln. Ich habe nicht mehr, sondern seltener diese akuten Zustände (Schubweise würde ich sagen passt als begriff, aber kürzer wie früher). Der fettstuhl ist nicht mehr häufig, so einmal im Monat vielleicht. Auch die Symptome im oberbauch sind gering: ein halbringartiges Drücken vorne ab und an und ebenso immer mal wieder leicht schmerzhaftes, unangenehmes Drücken links unter dem rippenbogen (auch dem haben die Ärzte wenig beigemessen, es ist, als würde ich denen Märchen erzählen "aha hmhm soso").
Nun danke ich allen, die das gelesen oder überflogen haben
und mir ihre Meinung dazu äußern.
Ach ja: ich werde beim Hausarzt jetzt erst einmal diesen elastasewert ( oder wie es heißt) messen lassen. Baldmöglichst. (Muss das ein fettstuhl sein oder geht das in jedem Stuhl? Langt dieser Wert oder noch was anderes?). Mir ist klar, dass hier niemand eine Diagnose stellen kann, es geht mir rein um eure Einschätzung als erfahrene und betroffene, ob es generell überhaupt in Frage kommt.
Danke! Micrathene
Vorweg, das wird lang, auch wenn ich versuche es kurz zu halten. Ich suche eure Meinung, ob es sich bei meiner Symptomatik überhaupt um eine pankreasinsuffizienz Handeln kann.
Meine Geschichte:
Ich bin heute 34 jahre alt. Etwa mit 18 (ich habe in der zeit Rauchen angefangen, mit etwa 22 wieder aufgehört und war regelmäßig feiern, wobei auch mal mehr Alkohol Floß, wie man das als jugendlicher so macht. Seit ich 24 bin trinke ich fast nichts) hatte ich plötzlich sehr große Probleme nach dem Essen. Symptome waren starke, fast unerträgliche bauchkrämpfe und anschließend unhaltbaren durchfall. Das wurde sehr belastend, da es in der zeit fast nach jedem Essen so war und ich starke schmerzen litt. Ich würde sagen es hielt 2-3 jahre so an.
Anfangs schob ich es auf glutamat (waren oft Thai Essen in der zeit in der Mittagspause oder Beim Chinesen). Irgendwann hat aber diese selbstdiagnose nicht mehr gepasst, da es auch bei Essen ohne glutamat passierte. Zwischenzeitliche nahrungsmiiteltests ergaben nichts. Stuhl wurde nie untersucht.
Heute, nach langem Leidensweg sieht es so aus: ich ernähre mich für meine Begriffe gesund nie(zwei Schwangerschaften mit länger stillzeit) oder ( zwischen den ss) Seeeeehr wenig Alkohol. Ich habe fast immer Blähungen und einen stark geblähten Bauch, oft schmerzhafte winde. Die Winde riechen extrem übel, nicht immer aber phasenweise ist es echt unerträglich. Manchmal habe ich nach dem Essen (von Dingen die ich sonst problemlos vertrage) starke Krämpfe und anschließend (wie ich jetzt weiß) fettstuhl. Mein Stuhl ist selten richtig gut. Auch ist mir manchmal nach dem Essen etwas übel. Lange jahre dachte ich, ich habe einfach reizarmen und fertig ( Ärzte Haben auch keine weitere Notwendigkeit gesehen was zu untersuchen).
Sicher bin ich mir, dass fettiges und auch ballaststoffreiches die Situation verschlechtern. Aber mal ist es gut und mal kommt es zu Krämpfen mit fettstuhl. Früher hatte ich dreimal hintereinander bauchkrämpfe und Stuhl, heute ein, maximal zweimal. Früher war die akute Phase länger, heute geht es mit jedem klogang besser. Quälend und belastend ist es dennoch, auch wenn ich mich schon damit abgefunden habe nach jedem Essen Unwohlsein, bauchgrummeln, Blähungen zwicken und zwacken oder Übelkeit etc. Zu haben. Ach ja, ich gerate leicht in unterzucker (schon als Kind).
Was mich wundert und aus meiner Sicht nun nicht eindeutig für meine Vermutung spricht ist: ich esse zwar gesund und bedacht, aber doch eine sehr breite Auswahl an Nahrungsmitteln. Ich habe nicht mehr, sondern seltener diese akuten Zustände (Schubweise würde ich sagen passt als begriff, aber kürzer wie früher). Der fettstuhl ist nicht mehr häufig, so einmal im Monat vielleicht. Auch die Symptome im oberbauch sind gering: ein halbringartiges Drücken vorne ab und an und ebenso immer mal wieder leicht schmerzhaftes, unangenehmes Drücken links unter dem rippenbogen (auch dem haben die Ärzte wenig beigemessen, es ist, als würde ich denen Märchen erzählen "aha hmhm soso").
Nun danke ich allen, die das gelesen oder überflogen haben
und mir ihre Meinung dazu äußern.Ach ja: ich werde beim Hausarzt jetzt erst einmal diesen elastasewert ( oder wie es heißt) messen lassen. Baldmöglichst. (Muss das ein fettstuhl sein oder geht das in jedem Stuhl? Langt dieser Wert oder noch was anderes?). Mir ist klar, dass hier niemand eine Diagnose stellen kann, es geht mir rein um eure Einschätzung als erfahrene und betroffene, ob es generell überhaupt in Frage kommt.
Danke! Micrathene