Rente nach nekrotisierende Pancreatitis in 2005 möglich ???
Verfasst: 16. November 2014, 13:57
Hallo Leute,
ich bin in 2005 an einer nekrotisierenden Pancreatitis operiert worden. Ich hatte die schlimmsten Schmerzen meines Lebens und hatte viele Kämpfe um mein Leben auszutragen. 70% wurden dann entfernt, bin aber trotzdem kein Diabetiker. In den ersten Jahren war alles den Umständen entsprechend ok, hatte nur manchmal Schmerzen. Der Hausarzt meinte dann, es sind wohl Verwachsungen, Verklebungen oder die vernähten Netze. In den letzten vier Jahren geht mein Gesundheitszustand aber immer weiter abwärts. Ich bekomme ganz heftige Bauchschmerzen, sodass es mich innerlich zerreißt und die Schmerzen hielten auch immer ein paar Tage an. Im Laufe der Zeit, ich denke seit 18 bis 24 Monaten halten die Schmerzphasen immer länger an. Vorher waren es etwa 3 bis 7 Tage. Heute sind es auch schon mal 3 bis 4 Wochen. Ich liege manchmal auf dem Boden vor Schmerzen und denke, wofür das noch alles.
Auch die Abstände nach den Schmerzen bis zum Beginn der nächsten Phase werden immer kürzer. Ich bin etwa acht bis zehn mal im Jahr mit diesen Schmerzen am kämpfen. Nun bin ich zu keinem Zeitpunkt mehr schmerzfrei. Ich unterscheide nur noch zwischen erträglich und unerträglich. Aktuell bin ich wieder am Boden. Der Scherztherapeut konnte mir nicht helfen, da vorher nicht abzusehen ist, wann die nächste Schmerzphase eintritt. Er muss Termine verteilen, aber für welchen Termin, wenn es mir zu diesem Zeitpunkt vielleicht etwas besser geht !?! Der Hausarzt verschreibt Schmerztabletten. Ich habe schon alles durch. Nichts hift mir mehr. Im Moment nehme ich dafür Novaminsulfon 500. KG hilft mir auch nicht. Ich hatte seit 2005 mehrere Bauch OPs. Zuerst zweimal Bauchspeicheldrüse Not OPs mit künstlichem Koma und eigentlich war ich schon tot. Dabei hatte ich einen künstlichen Darmausgang. Ende 2005 dritte OP - Rückverlegung des Ausgangs. In den letzten drei Jahren OP Nr. vier - Narbenbruch.
Nach extremer Gewichtsabnahme mit Hilfe einer Ernährungsberatung kam vor achtzehn Monaten eine Bauchschürzenreduktion. Jetzt habe ich gefühlt den schönsten Bauch der Welt, aber das hat nichts mit den BSD-Schmerzen zu tun. Im bekomme seit 2006 eine Rente auf Erwerbsminderung. Seit nun dreieinhalb Jahren ging der Kampf durch alle Instanzen auf die volle Erwerbsminderung. Vor etwa zwei Monaten aus endgültige Aus für den Moment. Keine volle Rente. Ich könnte mit sehr vielen Einschränkungen noch Vollzeit arbeiten, so die Gutachten. Den ganzen Kampf halten meine Nerven und die Psyche nicht mehr aus. Seit Jahren kann ich trotz Schlafmedikamente nicht mehr schlafen. Während der Not-OPs 2005 hatte ich die schlimmsten Alpträume, die man sich nur vorstellen kann. Auch die verfolgen mich heute noch. Ich darf heute nicht mehr viel an Gewicht tragen. Wenn ich so wie jetzt kaum auszuhaltende Schmerzen habe, kann ich kaum noch eine Nachricht ins Handy tippen, wenn ich mich für das Handy bewegen muß. Selbst das fällt mir schwer. Nun hat ein weiterer Schmerztherapeut mir zuerst Tilidin verschrieben und danach Tramadol 100 mg und 3 Stück pro Tag. Hilft mir trotzdem nicht.
Hat hier irgendjemand ähnliches durchgemacht? Hat jemand vielleicht Erfahrung mit den aktuellen Medikament Tramadol? Hat schon jemand versucht die volle Erwerbsminderung zu bekommen und hat dieses auch geschafft? Kann mir jemand dabei helfen?
Vielen Dank im Voraus
Lg,
Markus (fast 47 Jahre aus NRW).
ich bin in 2005 an einer nekrotisierenden Pancreatitis operiert worden. Ich hatte die schlimmsten Schmerzen meines Lebens und hatte viele Kämpfe um mein Leben auszutragen. 70% wurden dann entfernt, bin aber trotzdem kein Diabetiker. In den ersten Jahren war alles den Umständen entsprechend ok, hatte nur manchmal Schmerzen. Der Hausarzt meinte dann, es sind wohl Verwachsungen, Verklebungen oder die vernähten Netze. In den letzten vier Jahren geht mein Gesundheitszustand aber immer weiter abwärts. Ich bekomme ganz heftige Bauchschmerzen, sodass es mich innerlich zerreißt und die Schmerzen hielten auch immer ein paar Tage an. Im Laufe der Zeit, ich denke seit 18 bis 24 Monaten halten die Schmerzphasen immer länger an. Vorher waren es etwa 3 bis 7 Tage. Heute sind es auch schon mal 3 bis 4 Wochen. Ich liege manchmal auf dem Boden vor Schmerzen und denke, wofür das noch alles.
Auch die Abstände nach den Schmerzen bis zum Beginn der nächsten Phase werden immer kürzer. Ich bin etwa acht bis zehn mal im Jahr mit diesen Schmerzen am kämpfen. Nun bin ich zu keinem Zeitpunkt mehr schmerzfrei. Ich unterscheide nur noch zwischen erträglich und unerträglich. Aktuell bin ich wieder am Boden. Der Scherztherapeut konnte mir nicht helfen, da vorher nicht abzusehen ist, wann die nächste Schmerzphase eintritt. Er muss Termine verteilen, aber für welchen Termin, wenn es mir zu diesem Zeitpunkt vielleicht etwas besser geht !?! Der Hausarzt verschreibt Schmerztabletten. Ich habe schon alles durch. Nichts hift mir mehr. Im Moment nehme ich dafür Novaminsulfon 500. KG hilft mir auch nicht. Ich hatte seit 2005 mehrere Bauch OPs. Zuerst zweimal Bauchspeicheldrüse Not OPs mit künstlichem Koma und eigentlich war ich schon tot. Dabei hatte ich einen künstlichen Darmausgang. Ende 2005 dritte OP - Rückverlegung des Ausgangs. In den letzten drei Jahren OP Nr. vier - Narbenbruch.
Nach extremer Gewichtsabnahme mit Hilfe einer Ernährungsberatung kam vor achtzehn Monaten eine Bauchschürzenreduktion. Jetzt habe ich gefühlt den schönsten Bauch der Welt, aber das hat nichts mit den BSD-Schmerzen zu tun. Im bekomme seit 2006 eine Rente auf Erwerbsminderung. Seit nun dreieinhalb Jahren ging der Kampf durch alle Instanzen auf die volle Erwerbsminderung. Vor etwa zwei Monaten aus endgültige Aus für den Moment. Keine volle Rente. Ich könnte mit sehr vielen Einschränkungen noch Vollzeit arbeiten, so die Gutachten. Den ganzen Kampf halten meine Nerven und die Psyche nicht mehr aus. Seit Jahren kann ich trotz Schlafmedikamente nicht mehr schlafen. Während der Not-OPs 2005 hatte ich die schlimmsten Alpträume, die man sich nur vorstellen kann. Auch die verfolgen mich heute noch. Ich darf heute nicht mehr viel an Gewicht tragen. Wenn ich so wie jetzt kaum auszuhaltende Schmerzen habe, kann ich kaum noch eine Nachricht ins Handy tippen, wenn ich mich für das Handy bewegen muß. Selbst das fällt mir schwer. Nun hat ein weiterer Schmerztherapeut mir zuerst Tilidin verschrieben und danach Tramadol 100 mg und 3 Stück pro Tag. Hilft mir trotzdem nicht.
Hat hier irgendjemand ähnliches durchgemacht? Hat jemand vielleicht Erfahrung mit den aktuellen Medikament Tramadol? Hat schon jemand versucht die volle Erwerbsminderung zu bekommen und hat dieses auch geschafft? Kann mir jemand dabei helfen?
Vielen Dank im Voraus
Lg,
Markus (fast 47 Jahre aus NRW).