Brauche dringend Rat
Verfasst: 2. Dezember 2014, 08:48
Hallo alle zusammen,
ich bin bei meinen Recherchen auf dieses Forum gestoßen und hoffe es gibt hier den ein oder anderen der mir einen Rat geben kann oder vielleicht etwas die Sorge. Ich schildere erst mal kurz den Fall:
Man hat bei meiner Mutter (59J.) eine Zyste an der Bauchspeicheldrüse entdeckt, nachdem sie mit starken Schmerzen Mitte Oktober ins Krankenhaus ging. Zur weiteren Abklärung und zwecks Endosonographie hat man sie ans Alfried Krupp Krankenhaus nach Essen verwiesen. Nach langem hin und her (und einer sehr unhöflichen und arroganten Sekretärin), bekam sie dann am 18.11. einen Termin und wurde stationär aufgenommen.
Die Endosonographie wurde durchgeführt und die Ärzte sagten, dass es operiert werden sollte, da es nicht nach einer ''normalen'' Zyste aussehen würde. Man sagte das selbst ein gutartiger Tumor entfernt werden sollte, da er gerade an der Bauchspeicheldrüse bösartig werden sollte. Meine Mutter sollte erst Freitag am 21.11. entlassen werden und wir sollten am 27.11. zum besprechen der Ergebnisse noch mal kommen. Andere Patienten und Bekannte haben uns aber alle geraten, den Eingriff sofort durchführen zu lassen. Am 25.11. war noch ein OP Termin frei, also ist sie in Essen geblieben und wurde operiert. Sie hatte eine Pankreaslinksresektion mit Splenektomie und die OP soll sehr gut verlaufen sein.
Die Pflege auf der Station ist generell eine Sache für sich, aber drei Tage nach der OP hatte meine Mutter immer noch starke Schmerzen trotz PDA. Die Atmung war extrem erschwert, ich hatte das Gefühl sie würde atmen, als hätte sie grad ein Marathon hinter sich. Das einzige was vom Personal kam, war ''Sie machen hier ganz großes Kino''. Am letzten Freitag hat man dann doch ein Ultraschall gemacht und eine entzündete Gallenblase festgestellt und diese dann auch sofort 2 Stunden später entfernt.
Jetzt liegt sie auf der Station und ich habe eher den Eindruck, dass es jeden Tag schlechter wird als besser. Das Krankenhaus ist etwas von mir entfernt, sodass ich nicht jeden Tag hinfahren kann. Aber ich telefoniere täglich mit ihr und sie hört sich immer schlechter an.
Mir ist klar, dass es ein großer Eingriff ist und dass es eine Weile dauert, aber es wird ja gar nicht besser.
Vielleicht könnte mir ja jemand sagen, ob es normal ist das man solch Schmerzen hat oder generell mal die eigenen Erfahrungen nach so einer OP schildern.
Ich weiß mittlerweile kein Rat und versuche mich zwar in das Thema einzulesen, aber ich bin überhaupt nicht vom Fach und es ist doch etwas viel, was man sich da aneignen muss.
Ich wäre für jeden Rat dankbar.
Vielen Dank im Voraus.
ich bin bei meinen Recherchen auf dieses Forum gestoßen und hoffe es gibt hier den ein oder anderen der mir einen Rat geben kann oder vielleicht etwas die Sorge. Ich schildere erst mal kurz den Fall:
Man hat bei meiner Mutter (59J.) eine Zyste an der Bauchspeicheldrüse entdeckt, nachdem sie mit starken Schmerzen Mitte Oktober ins Krankenhaus ging. Zur weiteren Abklärung und zwecks Endosonographie hat man sie ans Alfried Krupp Krankenhaus nach Essen verwiesen. Nach langem hin und her (und einer sehr unhöflichen und arroganten Sekretärin), bekam sie dann am 18.11. einen Termin und wurde stationär aufgenommen.
Die Endosonographie wurde durchgeführt und die Ärzte sagten, dass es operiert werden sollte, da es nicht nach einer ''normalen'' Zyste aussehen würde. Man sagte das selbst ein gutartiger Tumor entfernt werden sollte, da er gerade an der Bauchspeicheldrüse bösartig werden sollte. Meine Mutter sollte erst Freitag am 21.11. entlassen werden und wir sollten am 27.11. zum besprechen der Ergebnisse noch mal kommen. Andere Patienten und Bekannte haben uns aber alle geraten, den Eingriff sofort durchführen zu lassen. Am 25.11. war noch ein OP Termin frei, also ist sie in Essen geblieben und wurde operiert. Sie hatte eine Pankreaslinksresektion mit Splenektomie und die OP soll sehr gut verlaufen sein.
Die Pflege auf der Station ist generell eine Sache für sich, aber drei Tage nach der OP hatte meine Mutter immer noch starke Schmerzen trotz PDA. Die Atmung war extrem erschwert, ich hatte das Gefühl sie würde atmen, als hätte sie grad ein Marathon hinter sich. Das einzige was vom Personal kam, war ''Sie machen hier ganz großes Kino''. Am letzten Freitag hat man dann doch ein Ultraschall gemacht und eine entzündete Gallenblase festgestellt und diese dann auch sofort 2 Stunden später entfernt.
Jetzt liegt sie auf der Station und ich habe eher den Eindruck, dass es jeden Tag schlechter wird als besser. Das Krankenhaus ist etwas von mir entfernt, sodass ich nicht jeden Tag hinfahren kann. Aber ich telefoniere täglich mit ihr und sie hört sich immer schlechter an.
Mir ist klar, dass es ein großer Eingriff ist und dass es eine Weile dauert, aber es wird ja gar nicht besser.
Vielleicht könnte mir ja jemand sagen, ob es normal ist das man solch Schmerzen hat oder generell mal die eigenen Erfahrungen nach so einer OP schildern.
Ich weiß mittlerweile kein Rat und versuche mich zwar in das Thema einzulesen, aber ich bin überhaupt nicht vom Fach und es ist doch etwas viel, was man sich da aneignen muss.
Ich wäre für jeden Rat dankbar.
Vielen Dank im Voraus.