Ernährung bei verwachsenem Darm
Verfasst: 27. Januar 2015, 19:11
Hallo,
ich habe dieses Forum auf der Suche nach Ernährungstipps gefunden und schon viel Interessantes gelesen. Ich hoffe, mich hier mit anderen Betroffenen austauschen zu können, obwohl mein akuteres Problem eher beim Darm ist. Aber vielleicht sind hier ja einige einen ähnlichen Weg gegangen?
Meine (Jg. 1959) Krankheitsgeschichte in Kurzfassung:
- 1999 Feststellung Diabetes (nach starkem Gewichtsverlust)
- 2000 Entfernung Gallenblase, Verbindung Leber/Darm (chronische Pankreatitis)
- 2012 endlich Feststellung Milchzucker- und -eiweiß-Unverträglichkeit (Laktase macht die Krämpfe/Durchfälle weniger schmerzhaft, aber kann sie nicht vermeiden)
- 2014 Durchfälle (schon immer nach Frieren/bei Stress/vor wichtigen Terminen) werden schlimmer, unkontrollierbar, endlich Arzt gefunden, der mir Kreon "entdeckt" hat (ja, im Nachhinein weiß ich, dass es Fettstühle waren)
- 2015 Verdacht auf Darmverschluss, nach Öffnung aber zum Glück nur Verwachsungen gelöst
aktuelle Medikation
- ASS (nach Stents in Leisten-Arterien)
- Insulin (etwa 12 IE Humalog/Mahlzeit + Lantus abends)
- Kreon (2'/1g, eher großzügig aus Angst vor Durchfall)
- Pantoprazol (einmal täglich)
Ich höre seit der letzten OP ständig Ernährungsratschläge, von denen ich nicht weiß, 1. warum und 2., ob das dauerhaft gilt. Heute hat mir einer erklärt, ich dürfte nie wieder faserhaltiges Gemüse essen (Weißkohl, Lauch, Orangen, Pilze nicht kleingeschnitten), außerdem solle ich blähendes Gemüse meiden (Erbsen, Bohnen, Soja).
Meine konkreten Fragen jetzt:
1) Was passiert, wenn ich Sauerkraut esse? Kann ich das schlechter verdauen als Gesunde? Oder bleiben die Fasern auch bei Gesunden groß, nur der Darm ist weiter/nicht so verschnörkelt (die Verwachsungen würden wiederkommen, wurde mir angedroht).
2) Warum stören meinen Körper Blähungen (ich esse gerne Erbsen!)?
3) Ist Rotkohl auch "zu" faserhaltig?
4) Kann ich testen, was ich vertrage? Oder beschleunigt so was wie Sauerkraut die nächsten Verwachsungen? Kann ich die irgendwie hinauszögern?
5) Hat meine Verdauung auch Probleme mit Soja-Produkten? Kann Soja-Joghurt auch blähend sein?
6) Sollte ich Pantoprazol nicht zu jeder Mahlzeit (=zu jeder Kreon) nehmen?
Hat jemand damit Erfahrung? Oder kann mir jemand Lesetipps geben? Da mich das alles ja wohl noch 40-50 Jahre beschäftigen wird, kann ich mich auch gleich richtig damit auseinandersetzen...
Ich freue mich auf ähnliche Erfahrungsberichte und über Tipps, wie ich blöde Fehler vermeiden kann, die andere schon gemacht haben...
Danke schon jetzt fürs Lesen!
Bill
ich habe dieses Forum auf der Suche nach Ernährungstipps gefunden und schon viel Interessantes gelesen. Ich hoffe, mich hier mit anderen Betroffenen austauschen zu können, obwohl mein akuteres Problem eher beim Darm ist. Aber vielleicht sind hier ja einige einen ähnlichen Weg gegangen?
Meine (Jg. 1959) Krankheitsgeschichte in Kurzfassung:
- 1999 Feststellung Diabetes (nach starkem Gewichtsverlust)
- 2000 Entfernung Gallenblase, Verbindung Leber/Darm (chronische Pankreatitis)
- 2012 endlich Feststellung Milchzucker- und -eiweiß-Unverträglichkeit (Laktase macht die Krämpfe/Durchfälle weniger schmerzhaft, aber kann sie nicht vermeiden)
- 2014 Durchfälle (schon immer nach Frieren/bei Stress/vor wichtigen Terminen) werden schlimmer, unkontrollierbar, endlich Arzt gefunden, der mir Kreon "entdeckt" hat (ja, im Nachhinein weiß ich, dass es Fettstühle waren)
- 2015 Verdacht auf Darmverschluss, nach Öffnung aber zum Glück nur Verwachsungen gelöst
aktuelle Medikation
- ASS (nach Stents in Leisten-Arterien)
- Insulin (etwa 12 IE Humalog/Mahlzeit + Lantus abends)
- Kreon (2'/1g, eher großzügig aus Angst vor Durchfall)
- Pantoprazol (einmal täglich)
Ich höre seit der letzten OP ständig Ernährungsratschläge, von denen ich nicht weiß, 1. warum und 2., ob das dauerhaft gilt. Heute hat mir einer erklärt, ich dürfte nie wieder faserhaltiges Gemüse essen (Weißkohl, Lauch, Orangen, Pilze nicht kleingeschnitten), außerdem solle ich blähendes Gemüse meiden (Erbsen, Bohnen, Soja).
Meine konkreten Fragen jetzt:
1) Was passiert, wenn ich Sauerkraut esse? Kann ich das schlechter verdauen als Gesunde? Oder bleiben die Fasern auch bei Gesunden groß, nur der Darm ist weiter/nicht so verschnörkelt (die Verwachsungen würden wiederkommen, wurde mir angedroht).
2) Warum stören meinen Körper Blähungen (ich esse gerne Erbsen!)?
3) Ist Rotkohl auch "zu" faserhaltig?
4) Kann ich testen, was ich vertrage? Oder beschleunigt so was wie Sauerkraut die nächsten Verwachsungen? Kann ich die irgendwie hinauszögern?
5) Hat meine Verdauung auch Probleme mit Soja-Produkten? Kann Soja-Joghurt auch blähend sein?
6) Sollte ich Pantoprazol nicht zu jeder Mahlzeit (=zu jeder Kreon) nehmen?
Hat jemand damit Erfahrung? Oder kann mir jemand Lesetipps geben? Da mich das alles ja wohl noch 40-50 Jahre beschäftigen wird, kann ich mich auch gleich richtig damit auseinandersetzen...
Ich freue mich auf ähnliche Erfahrungsberichte und über Tipps, wie ich blöde Fehler vermeiden kann, die andere schon gemacht haben...
Danke schon jetzt fürs Lesen!
Bill