Verkalkungen im Pankreaskopf
Verfasst: 27. April 2015, 21:09
Servus liebe Leidensgenossen!
Ich weiß gar nicht so genau, wo ich anfangen soll.
Nach unzähligen Fehldiagnosen und der letztlichen Kapitullierung eines Krankenhauses, beschloss ich nun den direkten Weg in ein Pankreaszentrum zu gehen.
Hier wurde ein Pankreasstein entdeckt, der einen Gang verstopfen sollte. Es wurden dann weitere Steine gesichtet, so dass ich 3–4 Mal eine Stoßwellentherapie über mich ergehen ließ.
Im Anschluss hatte man hier immer versucht diesen blockierenden Stein mit einer Schlinge (ERCP) zu entfernen, was jedoch leider nie gelang.
Es wurden Stents gesetzt und es sollte operiert werden. Der behandelnde Arzt, der die Stoßwellentherapie durchführte,riet mir übrigens von einer OP ab.
In einem anderen Pankreaszentrum war jedoch von Steinen keinerlei Rede mehr. Hier konzentrierte man sich nur auf den Kopf, der halt einige Kalkspritzer zu haben scheint und legte mir ebenfalls eine Operation bzw. entsprechende Entfernung des Kopfes nahe. Steine wären ja gar nicht mein Problem hieß es! Wie hätte der blockierende Stein, der sich wie ein Propfen in jenem Gang verhielt bitte von alleine abgehen können?
Da bei dem einen Pankreaszentrum eine entsprechende Einrichtung der Stoßwellentherapie vorhanden war und bei dem anderen eben nicht, lässt sich hier jetzt natürlich ein gewisses wirtschaftliches denken vermuten. Zumindest der Gedanke sei mir gestattet und kam durchaus auch in mir auf.
Was ich hier aber eigentlich hinterfragen wollte ist, ob ich diese extrem schwere OP tatsächlich unter momentanen Bedingungen über mich ergehen lassen sollte?
Ich hatte bis jetzt 2-3 Mal stärkere Schmerzen und momentan bin ich schmerzfrei.
Laut Arzt wäre es nicht gut, diese permanente Verkalkung im Kopf zu lassen, denn diese könnten immer wieder zu Problemen führen! Lese ich aber hier, wie es vielen Patienten nach solch einer OP ergeht,(Durchfall, trotzdem weitere Schübe,Essensunverträglichkeiten, Vernarbungen und erbrechen usw. stellt sich mir wirklich die Frage, warum dann das Ganze?
MfG
Ajaxi
Ich weiß gar nicht so genau, wo ich anfangen soll.
Nach unzähligen Fehldiagnosen und der letztlichen Kapitullierung eines Krankenhauses, beschloss ich nun den direkten Weg in ein Pankreaszentrum zu gehen.
Hier wurde ein Pankreasstein entdeckt, der einen Gang verstopfen sollte. Es wurden dann weitere Steine gesichtet, so dass ich 3–4 Mal eine Stoßwellentherapie über mich ergehen ließ.
Im Anschluss hatte man hier immer versucht diesen blockierenden Stein mit einer Schlinge (ERCP) zu entfernen, was jedoch leider nie gelang.
Es wurden Stents gesetzt und es sollte operiert werden. Der behandelnde Arzt, der die Stoßwellentherapie durchführte,riet mir übrigens von einer OP ab.
In einem anderen Pankreaszentrum war jedoch von Steinen keinerlei Rede mehr. Hier konzentrierte man sich nur auf den Kopf, der halt einige Kalkspritzer zu haben scheint und legte mir ebenfalls eine Operation bzw. entsprechende Entfernung des Kopfes nahe. Steine wären ja gar nicht mein Problem hieß es! Wie hätte der blockierende Stein, der sich wie ein Propfen in jenem Gang verhielt bitte von alleine abgehen können?
Da bei dem einen Pankreaszentrum eine entsprechende Einrichtung der Stoßwellentherapie vorhanden war und bei dem anderen eben nicht, lässt sich hier jetzt natürlich ein gewisses wirtschaftliches denken vermuten. Zumindest der Gedanke sei mir gestattet und kam durchaus auch in mir auf.
Was ich hier aber eigentlich hinterfragen wollte ist, ob ich diese extrem schwere OP tatsächlich unter momentanen Bedingungen über mich ergehen lassen sollte?
Ich hatte bis jetzt 2-3 Mal stärkere Schmerzen und momentan bin ich schmerzfrei.
Laut Arzt wäre es nicht gut, diese permanente Verkalkung im Kopf zu lassen, denn diese könnten immer wieder zu Problemen führen! Lese ich aber hier, wie es vielen Patienten nach solch einer OP ergeht,(Durchfall, trotzdem weitere Schübe,Essensunverträglichkeiten, Vernarbungen und erbrechen usw. stellt sich mir wirklich die Frage, warum dann das Ganze?
MfG
Ajaxi