Pankreatitis - Wie geht es weiter?
Verfasst: 28. April 2015, 09:35
Guten Morgen zusammen,
ich habe mich hier registriert, da ich Rat bzw. Erfahrungsaustausch von anderen bräuchte. Derzeit fühle ich mich trotz ärztlicher Behandlung ziemlich allein gelassen mit der Krankheit.
Erstmal zu mir: Ich bin männlich und 24 Jahre alt, habe immer regelmäßig Sport gemacht (Fußball und Fitnessstudio), bin 1,92 groß und wog 88kg, also bislang auch keinerlei gesundheitliche Probleme.
Ernährt habe ich mich immer normal und auch Alkohol war nicht wirklich ausschlaggebend. Gelegentlich am Wochenende oder nach dem Fußball mal ein Bierchen.
Jedoch hatte ich dann im Sommer 2012 das erste Mal eine akute Pankreatitis, nach ein Paar Tagen Schonkost hatte ich aber keine Probleme mehr und habe nach 2 Monaten fettfreier Nahrung und Alkoholabstinenz wieder normal weiter gelebt.
Im Winter 2013 hatte ich dann nochmals einen Schub, auch hier meinte mein Hausarzt dass ich einfach wieder bisschen fettfreie Nahrung zu mir nehmen sollte.
Gesagt getan und nach ein paar Tagen hatte ich auch keine Beschwerden mehr.
Bis Ende März 2015 als mein jetziges Schlamassel los ging.
Am 24.03 ging es Abends los, dass ich Rückenschmerzen bekam im sitzen, dies zog sich anschließend bis in den linken Oberbauch und wurde auch gegen Abend schlimmer. Gelegentlich hatte ich auch frisches Blut am Toiletten Papier.
Bin damit zum Arzt gegangen und wieder das übliche. Blut wurde abgenommen. Lipase über 800. Tumormarker war normal. Bin dann diesmal zur Absicherung ins Krankenhaus gegangen.
Wurde dort 5 Tage stationär behandelt. Morgens, Mittags, Abends eine Suppe, Tabletten zur Verringerung der Magensäureproduktion und 2x Ultraschall, CT und Endo-Sono wurden gemacht.
Hierbei konnte nichts spezielles entdeckt werden und die Bauchspeicheldrüse hatte auch keine sichtbaren Schäden. Die Ärzte waren auch immer sehr im Stress und haben sich kaum Zeit genommen.
Es wurde bei der Endo-Sono noch eine Probe genommen welche auf Autoimmun Erkrankungen Hinweisen soll, darüber habe ich noch keine Ergebnisse.
Die Lipase Werte lagen im Krankenhaus zu Beginn bei 428 und am letzten Tag bei 401. Also nicht sehr weit runter gegangen.
Mir wurde anschließend gesagt dass ich erstmal auf Alkohol verzichten sollte und ansonsten langsam wieder essen könnte.
Gesagt getan ging das ganze auch einige Tage gut. Habe immer bewusst gegessen, auf Sport erstmal verzichtet. Hatte auch kaum Beschwerden außer ab und zu mal ein Zwicken. Jedoch habe ich jetzt seit letzter Woche Dienstag wieder verstärkt Probleme, wenn ich was esse. Jedoch muss dies nichtmal viel sein.
Bspw. habe ich morgens eine Scheibe Weißbrot mit Marmelade gegessen. Hatte dann keine Beschwerden über den Vormittag.
Mittags habe ich dann in der Kantine einen Salat gegessen und ca eine Stunde später ging das zwicken dann los. Es waren nicht wirklich Schmerzen sondern ein ständiges Zwicken, vorallem im Sitzen. Gelegentlich war auch wieder Blut am Toilettenpapier.
Gestern war ich damit wieder beim Arzt und der sagte mir dass es daran liegen könnte dass ich zu wenig esse und zuviel Magesäure poduziert wird, weshalb ich diese Schmerzen habe.
Dachte ich mir anschließend: Gut, probiere ich heute mal etwas mehr zu essen.
Habe dann Zuhause ein Süppchen gegessen und etwas später noch 3 Knödel. Ca eine Stunde später hatte ich wieder ein dolles Stechen im linken Oberbauch, wie das bei einer Pankreatitis üblich ist.
Habe mir noch eine Überweisung für den Gastrologen geholt wo ich jetzt einen Termin vereinbare, da ich im KH nicht mehr ambulant behandelt werden kann.
Es macht mir jetzt ein bisschen Sorgen, dass ich nichtsmehr essen kann, da ich ja gestern nun wirklich nicht viel gegessen habe und trotzdem starke Schmerzen bekommen habe.
Habe dadurch jetzt schon 7KG abgenommen. Bin eh schon etwas schlanker und möchte nicht vom Fleisch fallen.
Habe mich natürlich schon auf diversen Seite bezüglich Ernährung informiert und nehme jetzt heute erstmal nur Suppe und ein paar Zwieback zu mir, jedoch kann es ja so nicht weiter gehen.
Es besorgt mich etwas, dass ich jetzt schon über 4 Wochen Probleme damit habe und derzeit noch keine Ursache gefunden wurde, bzw. mir von irgend jemandem präzise gesagt wurde: Was darf ich essen, was nicht, wieviel, etc etc.?
Hat hier jemand ähnliche Probleme gehabt? Nachdem ich aus dem Krankenhaus kam, war ich etwas beruhigter, da die Bauchspeicheldrüse aber auch sonst alles soweit i.O. waren.
Jedoch bin ich jetzt schonwieder total niedergeschlagen, mir geht es ja soweit ganz gut, ich kann arbeiten gehen (Fachinformatiker, Kaffeeentzug schmerzt etwas), und außer Bauchzwicken und etwas Verstopfung habe ich ja keine Beschwerden... außer halt die Kopfsache bzw. die Angst dass man doch etwas schwer bedrohliches hat, aber nicht ernst genommen wird damit.
Danke fürs lesen und Antworten.
Beste Grüße
ich habe mich hier registriert, da ich Rat bzw. Erfahrungsaustausch von anderen bräuchte. Derzeit fühle ich mich trotz ärztlicher Behandlung ziemlich allein gelassen mit der Krankheit.
Erstmal zu mir: Ich bin männlich und 24 Jahre alt, habe immer regelmäßig Sport gemacht (Fußball und Fitnessstudio), bin 1,92 groß und wog 88kg, also bislang auch keinerlei gesundheitliche Probleme.
Ernährt habe ich mich immer normal und auch Alkohol war nicht wirklich ausschlaggebend. Gelegentlich am Wochenende oder nach dem Fußball mal ein Bierchen.
Jedoch hatte ich dann im Sommer 2012 das erste Mal eine akute Pankreatitis, nach ein Paar Tagen Schonkost hatte ich aber keine Probleme mehr und habe nach 2 Monaten fettfreier Nahrung und Alkoholabstinenz wieder normal weiter gelebt.
Im Winter 2013 hatte ich dann nochmals einen Schub, auch hier meinte mein Hausarzt dass ich einfach wieder bisschen fettfreie Nahrung zu mir nehmen sollte.
Gesagt getan und nach ein paar Tagen hatte ich auch keine Beschwerden mehr.
Bis Ende März 2015 als mein jetziges Schlamassel los ging.
Am 24.03 ging es Abends los, dass ich Rückenschmerzen bekam im sitzen, dies zog sich anschließend bis in den linken Oberbauch und wurde auch gegen Abend schlimmer. Gelegentlich hatte ich auch frisches Blut am Toiletten Papier.
Bin damit zum Arzt gegangen und wieder das übliche. Blut wurde abgenommen. Lipase über 800. Tumormarker war normal. Bin dann diesmal zur Absicherung ins Krankenhaus gegangen.
Wurde dort 5 Tage stationär behandelt. Morgens, Mittags, Abends eine Suppe, Tabletten zur Verringerung der Magensäureproduktion und 2x Ultraschall, CT und Endo-Sono wurden gemacht.
Hierbei konnte nichts spezielles entdeckt werden und die Bauchspeicheldrüse hatte auch keine sichtbaren Schäden. Die Ärzte waren auch immer sehr im Stress und haben sich kaum Zeit genommen.
Es wurde bei der Endo-Sono noch eine Probe genommen welche auf Autoimmun Erkrankungen Hinweisen soll, darüber habe ich noch keine Ergebnisse.
Die Lipase Werte lagen im Krankenhaus zu Beginn bei 428 und am letzten Tag bei 401. Also nicht sehr weit runter gegangen.
Mir wurde anschließend gesagt dass ich erstmal auf Alkohol verzichten sollte und ansonsten langsam wieder essen könnte.
Gesagt getan ging das ganze auch einige Tage gut. Habe immer bewusst gegessen, auf Sport erstmal verzichtet. Hatte auch kaum Beschwerden außer ab und zu mal ein Zwicken. Jedoch habe ich jetzt seit letzter Woche Dienstag wieder verstärkt Probleme, wenn ich was esse. Jedoch muss dies nichtmal viel sein.
Bspw. habe ich morgens eine Scheibe Weißbrot mit Marmelade gegessen. Hatte dann keine Beschwerden über den Vormittag.
Mittags habe ich dann in der Kantine einen Salat gegessen und ca eine Stunde später ging das zwicken dann los. Es waren nicht wirklich Schmerzen sondern ein ständiges Zwicken, vorallem im Sitzen. Gelegentlich war auch wieder Blut am Toilettenpapier.
Gestern war ich damit wieder beim Arzt und der sagte mir dass es daran liegen könnte dass ich zu wenig esse und zuviel Magesäure poduziert wird, weshalb ich diese Schmerzen habe.
Dachte ich mir anschließend: Gut, probiere ich heute mal etwas mehr zu essen.
Habe dann Zuhause ein Süppchen gegessen und etwas später noch 3 Knödel. Ca eine Stunde später hatte ich wieder ein dolles Stechen im linken Oberbauch, wie das bei einer Pankreatitis üblich ist.
Habe mir noch eine Überweisung für den Gastrologen geholt wo ich jetzt einen Termin vereinbare, da ich im KH nicht mehr ambulant behandelt werden kann.
Es macht mir jetzt ein bisschen Sorgen, dass ich nichtsmehr essen kann, da ich ja gestern nun wirklich nicht viel gegessen habe und trotzdem starke Schmerzen bekommen habe.
Habe dadurch jetzt schon 7KG abgenommen. Bin eh schon etwas schlanker und möchte nicht vom Fleisch fallen.
Habe mich natürlich schon auf diversen Seite bezüglich Ernährung informiert und nehme jetzt heute erstmal nur Suppe und ein paar Zwieback zu mir, jedoch kann es ja so nicht weiter gehen.
Es besorgt mich etwas, dass ich jetzt schon über 4 Wochen Probleme damit habe und derzeit noch keine Ursache gefunden wurde, bzw. mir von irgend jemandem präzise gesagt wurde: Was darf ich essen, was nicht, wieviel, etc etc.?
Hat hier jemand ähnliche Probleme gehabt? Nachdem ich aus dem Krankenhaus kam, war ich etwas beruhigter, da die Bauchspeicheldrüse aber auch sonst alles soweit i.O. waren.
Jedoch bin ich jetzt schonwieder total niedergeschlagen, mir geht es ja soweit ganz gut, ich kann arbeiten gehen (Fachinformatiker, Kaffeeentzug schmerzt etwas), und außer Bauchzwicken und etwas Verstopfung habe ich ja keine Beschwerden... außer halt die Kopfsache bzw. die Angst dass man doch etwas schwer bedrohliches hat, aber nicht ernst genommen wird damit.
Danke fürs lesen und Antworten.
Beste Grüße