Nach OP: Leistungsaufbau, parenterale Ernährung
Verfasst: 11. August 2015, 23:26
Hallo Ihr Mitstreiter,
ich brauche mal wieder Hilfe aus dem reichen Schatz Eurer Erfahrungen:
Wer wurde schon mal parenteral ernährt? Wie lang hat es gedauert, bis der Zustand der Kachexie behoben war? Mit welcher Nährstoffzusammensetzung, mit wieviel kcal?
Mein Mann bekommt die parenterale Ernährung seit nunmehr 8 Tagen (davon 3 im KH, seit 5 Tagen machen wir das selbst zuhause).
Wir haben derzeit eine Nährlösung mit 1.100 kcal, plus Vitamine, Mineralien, Spurenelemente.
Gewichtszunahme 1 kg, Leistungszunahme Null, Steigerung des Allgemeinbefindens Null. "Richtig" essen bezeichnet er wörtlich als "Schwerarbeit". Er kriegt kaum was runter (die Hitze tut dazu ihr Übriges), und wenn, dann muss er aufstoßen und leidet sofort unter Völlegefühl und Blähungen.
Ich kam heute von der Arbeit nach Hause, fand meinen Mann am Boden zerstört und den Tränen nahe vor - wir müssen mit der Chemo anfangen, die ja spätestens 8 Wochen nach OP angegangen werden soll - aber wie soll das gehen in dem Zustand?
Mein Mann ist ein Häufchen Elend und mir bricht wieder mal das Herz.....
Was soll ich bloß machen, wie kann ich ihm helfen? Die Ärzte (und wir haben super Ärzte, unser Hausarzt rief sogar am Sonntag von sich aus bei uns an....), sagen nur, das dauert, nach so einer schweren OP plus Komplikationen. Ja gut, hilft ja nix - die Chemo muss gestartet werden, um die verbliebenen Krebszellen zu bekämpfen, wir haben keine Zeit mehr!!!
Verzweifelte Grüße,
Manu
ich brauche mal wieder Hilfe aus dem reichen Schatz Eurer Erfahrungen:
Wer wurde schon mal parenteral ernährt? Wie lang hat es gedauert, bis der Zustand der Kachexie behoben war? Mit welcher Nährstoffzusammensetzung, mit wieviel kcal?
Mein Mann bekommt die parenterale Ernährung seit nunmehr 8 Tagen (davon 3 im KH, seit 5 Tagen machen wir das selbst zuhause).
Wir haben derzeit eine Nährlösung mit 1.100 kcal, plus Vitamine, Mineralien, Spurenelemente.
Gewichtszunahme 1 kg, Leistungszunahme Null, Steigerung des Allgemeinbefindens Null. "Richtig" essen bezeichnet er wörtlich als "Schwerarbeit". Er kriegt kaum was runter (die Hitze tut dazu ihr Übriges), und wenn, dann muss er aufstoßen und leidet sofort unter Völlegefühl und Blähungen.
Ich kam heute von der Arbeit nach Hause, fand meinen Mann am Boden zerstört und den Tränen nahe vor - wir müssen mit der Chemo anfangen, die ja spätestens 8 Wochen nach OP angegangen werden soll - aber wie soll das gehen in dem Zustand?
Mein Mann ist ein Häufchen Elend und mir bricht wieder mal das Herz.....
Was soll ich bloß machen, wie kann ich ihm helfen? Die Ärzte (und wir haben super Ärzte, unser Hausarzt rief sogar am Sonntag von sich aus bei uns an....), sagen nur, das dauert, nach so einer schweren OP plus Komplikationen. Ja gut, hilft ja nix - die Chemo muss gestartet werden, um die verbliebenen Krebszellen zu bekämpfen, wir haben keine Zeit mehr!!!
Verzweifelte Grüße,
Manu