(Früh-)Dumping nach Total-Pankreatektomie Erfahrungsaustausc
Verfasst: 2. Oktober 2015, 22:26
Hallo,
im Mai wurde bei mir (68) nach längeren Beschwerden im Oberbauch (genetisch bedingtes) Pankreas-CA festgestellt. Total-Pankreatektomie mit Teil-Entfernung des Magens (1/3).
Nach Reha im Spätsommer Bestrahlung mit begleitender Chemo (Gemzar). Weitere Chemo mit Gemzar folgt.
Meine Frage hier betrifft den Ernährungs-Alltag: Ich habe nach fast jeder Mahlzeit das sog. Früh-Dumping, d.h. ca. 30 Min nach dem Essen Magenkrämpfe und Hitzewallungen, bedingt durch den fehlenden Magenpförtner-Muskel. Ich trinke während der Mahlzeiten nichts, nehme seit kurzem vorbeugend ein starkes Schmerzmittel (Tilidin) und lege mich nachher ca. 30 Minuten hin. Kreon dosiere ich recht hoch (je nach Essen ca. 75/100.000 E). Durch das Schmerzmittel sind die Schmerzen geringer geworden.
Dennoch frage ich mich: Begleitet mich das Dumping mein gesamtes weiteres Leben ohne BSD? Wird es langsam besser? Kann mir jemand antworten, der schon länger ohne BSD lebt und ebenfalls diese Probleme hat(te)?
Eine weitere Frage: Durch das komplizierte Essen (egal wie klein die Mahlzeit: Blutzucker messen, berechnen, spritzen, Kreon mit Obstmus einnehmen...) habe ich manchmal gar keine Lust überhaupt was zu essen. Immer Scheibe Brot mit Wurst ist auch langweilig. Was für Zwischenmahlzeiten macht ihr euch? Vielleicht komme ich so auf neue Ideen.
Danke und viele Grüße,
Ursel
im Mai wurde bei mir (68) nach längeren Beschwerden im Oberbauch (genetisch bedingtes) Pankreas-CA festgestellt. Total-Pankreatektomie mit Teil-Entfernung des Magens (1/3).
Nach Reha im Spätsommer Bestrahlung mit begleitender Chemo (Gemzar). Weitere Chemo mit Gemzar folgt.
Meine Frage hier betrifft den Ernährungs-Alltag: Ich habe nach fast jeder Mahlzeit das sog. Früh-Dumping, d.h. ca. 30 Min nach dem Essen Magenkrämpfe und Hitzewallungen, bedingt durch den fehlenden Magenpförtner-Muskel. Ich trinke während der Mahlzeiten nichts, nehme seit kurzem vorbeugend ein starkes Schmerzmittel (Tilidin) und lege mich nachher ca. 30 Minuten hin. Kreon dosiere ich recht hoch (je nach Essen ca. 75/100.000 E). Durch das Schmerzmittel sind die Schmerzen geringer geworden.
Dennoch frage ich mich: Begleitet mich das Dumping mein gesamtes weiteres Leben ohne BSD? Wird es langsam besser? Kann mir jemand antworten, der schon länger ohne BSD lebt und ebenfalls diese Probleme hat(te)?
Eine weitere Frage: Durch das komplizierte Essen (egal wie klein die Mahlzeit: Blutzucker messen, berechnen, spritzen, Kreon mit Obstmus einnehmen...) habe ich manchmal gar keine Lust überhaupt was zu essen. Immer Scheibe Brot mit Wurst ist auch langweilig. Was für Zwischenmahlzeiten macht ihr euch? Vielleicht komme ich so auf neue Ideen.
Danke und viele Grüße,
Ursel