Elastase wieder normal, trotzdem Probleme
Verfasst: 5. Januar 2016, 11:05
Hallo zusammen und ein gutes Neues!
ich habe mich jetzt so ziemlich ausgiebig durch das Forum gelesen und immer wieder Berichte von Betroffenen gefunden die meinem Problem ähneln, auf das selbe Problem bin ich aber noch nicht gestossen, deswegen dieser neue Thread hier.
Im Herbst 2014 gab es einige Wochen in denen ich praktisch alle 3 Tage zum Arzt gerannt bin weil ich linksseitige, bis in den Rücken ausstrahlende Oberbauchschmerzen mit Übelkeit, Massestuhl und Durchfall hatte wie ein Stier. Ich habe innerhalb von 6 Wochen 12 Kilo verloren und war irgendwann so kraftlos und fix und fertig dass ich nicht mehr laufen konnte.
Mein Hausarzt - den ich noch höflich als inkompetent bezeichnen möchte - meinte, das wäre die Psyche, eine psychosomatische Störung. Sowas wie ich hat kein Mensch.
Ich habe dann wochenlang dahingelitten, auch meine Internistin meinte, es sei alles in Ordnung, auch ein einwöchiger Aufenthalt im Krankenhaus brachte NULL Erkenntnisse. Ich weiß allerdings auch nicht, was die da genau untersucht haben.
Im Frühjahr 2015, also ungefähr ein halbes Jahr später - ich war zwischendurch noch hundertmal beim Arzt, bei meiner Internistin, in der Notaufnahme - wurde ENDLICH ein erniedrigter Elastasewert im Stuhl festgestellt. Ab da wurden mir Pankreasenzyme verschrieben und ich hatte ein wenig das Gefühl, dass sie helfen. Der große Durchbruch blieb aber aus, ich war aber zumindest wieder soweit im Stande meinen Tagesablauf hinzubekommen ohne permanent den Gedanken zu haben, ich würde jeden Moment umfallen oder sterben. Mein Gewicht halte ich seitdem auch.
Das konkrete Problem ist jetzt, dass mein Elastasewert im Frühjahr bei 178 lag (alles unter 200 ist ja krankhaft) und ich mir schon immer anhören durfte "so schlimm ist der Wert ja gar nicht, Sie bilden sich das alles nur ein, versuchen Sie es mal mit Yoga zum entspannen". Aufgrund des Werts von 178 wurde schon immer rumgedrückt und ich war immer damit konfrontiert, dass man mir augrunddessen am liebsten gar keine Enzymkapseln verschreiben möchte.
Ohne Kapseln geht es aber definitiv nicht und ich kann mir die Kapseln zum selbst kaufen einfach nicht leisten, das würde mich ruinieren!
Bei einer neuerlichen Untersuchung jetzt im Winter lag der Wert wieder über 200. Auf meine Argumentation hin, dass der Wert schwankt und ich die Kapseln gerne weiterhin hätte, werden die mir jetzt auch noch weiterhin verschrieben. Soweit so gut, ich habe aber das Gefühl, dass die Menge einfach nicht reicht und ich mindestens das doppelte bräuchte. Bisher bekomme ich 200 Stück Kreon 25.000 pro Monat. 400 Stück pro Monat kann ich bei meiner Ärztin niemals durchsetzen weil in Ihren Augen ja die 200 schon viel zu viel sind und der wert ja sowieso wieder normal ist.
Was soll ich tun? Wie argumentiert man da vor dem Arzt? Gibt es irgendwo Enzymkapseln günstig zu kaufen? Dann würde ich die selbst besorgen.
Ich freue mich auf Rückmeldung und verbleibe freundlichst
Erbse
ich habe mich jetzt so ziemlich ausgiebig durch das Forum gelesen und immer wieder Berichte von Betroffenen gefunden die meinem Problem ähneln, auf das selbe Problem bin ich aber noch nicht gestossen, deswegen dieser neue Thread hier.
Im Herbst 2014 gab es einige Wochen in denen ich praktisch alle 3 Tage zum Arzt gerannt bin weil ich linksseitige, bis in den Rücken ausstrahlende Oberbauchschmerzen mit Übelkeit, Massestuhl und Durchfall hatte wie ein Stier. Ich habe innerhalb von 6 Wochen 12 Kilo verloren und war irgendwann so kraftlos und fix und fertig dass ich nicht mehr laufen konnte.
Mein Hausarzt - den ich noch höflich als inkompetent bezeichnen möchte - meinte, das wäre die Psyche, eine psychosomatische Störung. Sowas wie ich hat kein Mensch.
Ich habe dann wochenlang dahingelitten, auch meine Internistin meinte, es sei alles in Ordnung, auch ein einwöchiger Aufenthalt im Krankenhaus brachte NULL Erkenntnisse. Ich weiß allerdings auch nicht, was die da genau untersucht haben.
Im Frühjahr 2015, also ungefähr ein halbes Jahr später - ich war zwischendurch noch hundertmal beim Arzt, bei meiner Internistin, in der Notaufnahme - wurde ENDLICH ein erniedrigter Elastasewert im Stuhl festgestellt. Ab da wurden mir Pankreasenzyme verschrieben und ich hatte ein wenig das Gefühl, dass sie helfen. Der große Durchbruch blieb aber aus, ich war aber zumindest wieder soweit im Stande meinen Tagesablauf hinzubekommen ohne permanent den Gedanken zu haben, ich würde jeden Moment umfallen oder sterben. Mein Gewicht halte ich seitdem auch.
Das konkrete Problem ist jetzt, dass mein Elastasewert im Frühjahr bei 178 lag (alles unter 200 ist ja krankhaft) und ich mir schon immer anhören durfte "so schlimm ist der Wert ja gar nicht, Sie bilden sich das alles nur ein, versuchen Sie es mal mit Yoga zum entspannen". Aufgrund des Werts von 178 wurde schon immer rumgedrückt und ich war immer damit konfrontiert, dass man mir augrunddessen am liebsten gar keine Enzymkapseln verschreiben möchte.
Ohne Kapseln geht es aber definitiv nicht und ich kann mir die Kapseln zum selbst kaufen einfach nicht leisten, das würde mich ruinieren!
Bei einer neuerlichen Untersuchung jetzt im Winter lag der Wert wieder über 200. Auf meine Argumentation hin, dass der Wert schwankt und ich die Kapseln gerne weiterhin hätte, werden die mir jetzt auch noch weiterhin verschrieben. Soweit so gut, ich habe aber das Gefühl, dass die Menge einfach nicht reicht und ich mindestens das doppelte bräuchte. Bisher bekomme ich 200 Stück Kreon 25.000 pro Monat. 400 Stück pro Monat kann ich bei meiner Ärztin niemals durchsetzen weil in Ihren Augen ja die 200 schon viel zu viel sind und der wert ja sowieso wieder normal ist.
Was soll ich tun? Wie argumentiert man da vor dem Arzt? Gibt es irgendwo Enzymkapseln günstig zu kaufen? Dann würde ich die selbst besorgen.
Ich freue mich auf Rückmeldung und verbleibe freundlichst
Erbse
