Wieder ein neuer Krebs der Bauchspeicheldrüse
Verfasst: 12. Januar 2016, 18:38
Über ein Faltblatt des AdP e.V. im Wartezimmer von Herrn Prof. Krämling (Ev. Krankenhaus Düsseldorf) bin ich (m, 61 Jahre) auf den AdP aufmerksam gemacht worden, allerdings noch in der Hoffnung, auf die Hilfe und Infos des Vereins nicht angewiesen zu sein. Mit der Diagnose "IPMN" ohne Anzeichen einer Bösartigkeit sollte "nur" der Kopf des Pankreas entfernt werden. Angeblich zwar eine schwierige Operation, aber mit den Folgen (Einnahme von Verdauungsenzymen und schlimmstenfalls das Spritzen von Insulin - "Das lernen Sie ganz schnell" - ) würde ich leicht fertig werden.
Im November 2015 wurde ich dann operiert. Die Laboruntersuchung des Resektats war dann eine dicke Keule: Karzinom der Bauchspeicheldrüse. Der Tumor konnte zwar noch vollständig entfernt werden (eine sog. R0-Resektion), jedoch war bereits ein Lymphknoten von 31 entnommenen befallen (N1/31).
Ich wurde dann mit der Empfehlung entlassen, mich zur "Verbesserung des OP-Ergebnisses" einer Chemotherapie zu unterziehen. Erst in dem nachfolgenden Gespräch mit dem Onkologen wurde mir die bescheidene Prognose erläutert. Nach weiteren Recherchen im Internet wurde die Situation nur noch entmutigender.
Die Chemo mit Gemcitabin beginnt nun am 19. Januar. Nach Prognosen frage ich nicht mehr. Ich hoffe nur, zu den paar Prozent derer zu gehören, die geheilt werden können, auch wenn ich die Angst vor dem "Game over" nicht ausschalten kann.
Vielleicht gelingt es mir, mit Hilfe des AdP und dem Austausch mit anderen Betroffenen zuversichtlicher in meine Zukunft - gleichgültig wie lange sie noch dauern wird - zu blicken.
Im November 2015 wurde ich dann operiert. Die Laboruntersuchung des Resektats war dann eine dicke Keule: Karzinom der Bauchspeicheldrüse. Der Tumor konnte zwar noch vollständig entfernt werden (eine sog. R0-Resektion), jedoch war bereits ein Lymphknoten von 31 entnommenen befallen (N1/31).
Ich wurde dann mit der Empfehlung entlassen, mich zur "Verbesserung des OP-Ergebnisses" einer Chemotherapie zu unterziehen. Erst in dem nachfolgenden Gespräch mit dem Onkologen wurde mir die bescheidene Prognose erläutert. Nach weiteren Recherchen im Internet wurde die Situation nur noch entmutigender.
Die Chemo mit Gemcitabin beginnt nun am 19. Januar. Nach Prognosen frage ich nicht mehr. Ich hoffe nur, zu den paar Prozent derer zu gehören, die geheilt werden können, auch wenn ich die Angst vor dem "Game over" nicht ausschalten kann.
Vielleicht gelingt es mir, mit Hilfe des AdP und dem Austausch mit anderen Betroffenen zuversichtlicher in meine Zukunft - gleichgültig wie lange sie noch dauern wird - zu blicken.
gute Entscheidung das ist auch meine sie funktioniert LG Sabine