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Hilfe für meine Mama

Verfasst: 22. Januar 2016, 21:26
von PatrickT
Hallo zusammen,
ich heiße Patrick und schreibe hier für meine Mutter, da diese sich nicht so mit dem Internet beschäftigt und keine "Draht" dazu hat. Bitte entschuldigt, wird ein wenig länger, ich hoffe das ist nicht schlimm.

Ein paar Eckdaten zu meine Mutter, sie ist 59 Jahre alt, war immer schlank, hat regelmäßig Sport getrieben, wenig Alkohol getrunken.

Krankheitsgeschichte:
Ende Juli 2015 hat Sie plötzlich starke Oberbauchschmerzen bekommen und starke Rückenschmerzen, an immer der gleichen Stelle, sie fühlte sich ebenfalls ein wenig abgeschlagen. Mehr Symptome hatte sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht.
Sie ist wegen Verdacht einer Bauspeicheldrüsenentzündung ins Josefs Hospital in Bochum aufgenommen worden, dieser Verdacht hat sich nach ca. einer Woche bestätigt. Sie wurde entsprechend behandelt, und es ging ihr nach ein paar Wochen wieder besser.
Leider hatte sie nach ca. 1,5 Monaten erneut noch stärkere Schmerzen und die bereits oben erwähnten Symptome, außerdem war der CRP Wert auf ca. 200 angestiegen. Sie ist wieder stationär ins Bochumer KH eingeliefert worden. Man konnte erst nicht feststellen was los war, nach mehreren Tagen und Untersuchungen wie MRT, CT und „schläucheschlucken“ stand fest, dass sich eine 6-7 cm große Pseudozyste am Pankreasschwanz gebildet hat, welche die auch noch sehr schwer zugänglich liegt, diese wurde dann drainiert und punktiert, die Blutwerte besserten sich und sie wurde wieder entlassen.

Bei einer Nachuntersuchung stellte man dann fest, dass die Zyste kleiner geworden ist, sie hatte jetzt eine Größe von ca. 4-5 cm. Leider ist aber der Stent abhandengekommen, ein neuer Stent wurde nicht gelegt. Die Ärzte sagten dann, man solle abwarten, ob sich die Zyste zurückbilden würde.
Sie kann seitdem nicht mehr alles essen und hat stark abgenommen ist jetzt langsam im Untergewicht! Zwischenzeitlich war Sie nochmal kurz im KH und wurde mit Antibiotika behandelt, dadurch wurden die Werte runterregelt, die Zyste war weiter geschrumpft um ca. 2-3 cm.

Vor zwei Wochen fingen dann wieder die bereits erwähnten Symptome an, der Hausarzt stellte einen Wert von 145 fest, meine Mutter musste wieder ins KH, diesmal aber nicht nach Bochum (war belegt und meine Mutter fühle sich beim „letzten Besuch“ nicht gut behandelt bzw. aufgenommen) sondern nach Witten.
Hier wurde festgestellt, dass die Bauchspeicheldrüsenentzündung immer noch nicht abgeklungen war, die Zyste ist wieder größer geworden und noch weitere Zysten sind entstanden, welche aber wohl sehr klein sind und eher uninteressant (Aussage KH). Es wurde versucht die Zyste bei der Endosonographie anzuschauen und bestenfalls zu punktieren und zu entleeren. Dies ist leider nicht gelungen, da die Zyste nicht mehr mit Flüssigkeit gefüllt war und es nicht mehr möglich war, etwas zu entleeren . Der Arzt konnte bei der Untersuchung eine Probe entnehmen für eine Laboruntersuchung bzw. einen histologischen Befund, um eine genauere Diagnose feststellen zu können bzw. um Krebs auszuschließen.

Was nun? Die Ärzte sagen man könne die Zyste nicht punktieren und auch sonst nicht behandeln, von einer OP raten die beteiligten Ärzte aus Heidelberg ab (über Ferndiagnostik), diese hatten die Unterlagen vorliegen, da die Zyste so bescheiden liegen soll und die OP sehr kompliziert wäre, laut Aussage der Ärzte. Die Ärzte wollen meiner Mutter z.Z. nur mit Antibiotika behandeln, da eine OP wie oben genannt, zu risikoreich wäre, diese hoffen das die Zysten dann durch die Antibiotikatherapie kleiner werden, aber ansonsten möchten diese nichts machen, sondern nur abwarten. Aber eine Dauertherapie des Antibiotikums ist auch keine Lösung, bei Absetzung werden die Werte doch wieder schlimmer bzw. die Zystenbildung nimmt wieder zu. Oder ?
Meine Mutter ist verzweifelt, da sich immer mehr Zysten bilden und scheinbar keine Lösung gefunden werden kann, sie hat Angst das sich Krebs bildet, durch die nicht behandelten Zysten.

Ich hoffe ihr könnt mir bzw. meiner Mutter einen Rat geben oder mir berichten wie es bei anderen Betroffenen ablief bzw. eine gute Fachklinik empfehlen.
Ich bedanke mich im Voraus, für jede noch so kleine Info die ich von euch erhalte.

Grüße Patrick

Re: Hilfe für meine Mama

Verfasst: 23. Januar 2016, 16:38
von Allende
War mal in einem Vortrag über Pankreasoperationen bei Dr. Ceyhan aus dem Klinikum Rechts der Isar. Ich finde, er hat einen sehr patenten Eindruck gemacht.

Viel Glück

Re: Hilfe für meine Mama

Verfasst: 30. Januar 2016, 17:27
von mimisari
Hallo Patrick...habe eine Email geschickt LG Uschi