Sehr niedrige Pankreaselastase: BSD?
Verfasst: 17. Mai 2016, 15:27
Ich bin ratlos und würde mich über euren Ratschlag freuen.
Seit Februar habe ich Probleme mit der Verdauung. Begonnen hat alles damit, dass ich jeden Morgen unmittelbar nach dem Aufwachen Blähungen hatte (bis heute), oft mehrmals hintereinander stark (übrigens meist geruchlos). Außerdem habe ich sporadisch leichten Druck im Oberbauch, oft links, aber auch manchmal rechts. Die Symptome im Oberbauch waren nicht permanent und auch nicht wirklich stark oder sonderlich schmerzhaft. Aber sie waren eben regelmäßig wiederkehrend. Mein Magen bzw. Darm hat vor allem nachts so stark gearbeitet, dass ständig sehr laute Geräusche zu hören waren (glucksen, brummen, knurren, blubbern etc.). Mein Stuhl war immer relativ weich bzw. breiig, tendenziell hell und man konnte unverdaute Nahrungsreste erkennen (z.B. Gemüsestückchen oder Körner). Durchfall hatte ich manchmal auch, aber eher selten. Ich bin nachts relativ regelmäßig aufgewacht und lag teilweise eine Stunde wach.
Meine Hausärztin hat direkt Blutwerte gecheckt sowie eine Urin- und eine Stuhlprobe genommen. Alle Werte waren unauffällig, außer die Pankreaselastase im Stuhl: 53 (statt >200). Inzwischen wurden folgende Untersuchungen gemacht:
Jetzt weiß ich nicht mehr weiter. Ich habe nach wie vor jeden Morgen Blähungen und teilweise auch tagsüber. Abgenommen habe ich nicht wirklich - nur in einer Zwischenphase, in der ich mich quasi nur von Kartoffeln, Reis oder Haferschleim ernährt habe.
Was würdet ihr mir raten als nächste Schritte? Ich habe den Eindruck, dass sich weder meine Hausärztin noch der Gastroenterologe wirklich auskennt bezüglich BSD. Der erste Gastroenterologe hat sogar nach Sichtung der bisherigen Befunde eine Behandlung bzw. Spiegelung abgelehnt und meinte, das würde sich schon alles wieder beruhigen bzw. es sei stressbedingt (ich habe wirklich keinen Stress, höchstens seit der Ungewissheit mit diesen Beschwerden!).
Soll ich nochmal eine weitere Stuhlprobe abgeben? Oder einen erneuten Bluttest erbitten (der letzte war von Anfang März)? Oder soll ich mich an ein Pankreaszentrum überweisen lassen (wohne in Köln, Bochum ist nicht allzu weit)?
Danke und viele Grüße,
Billy
Seit Februar habe ich Probleme mit der Verdauung. Begonnen hat alles damit, dass ich jeden Morgen unmittelbar nach dem Aufwachen Blähungen hatte (bis heute), oft mehrmals hintereinander stark (übrigens meist geruchlos). Außerdem habe ich sporadisch leichten Druck im Oberbauch, oft links, aber auch manchmal rechts. Die Symptome im Oberbauch waren nicht permanent und auch nicht wirklich stark oder sonderlich schmerzhaft. Aber sie waren eben regelmäßig wiederkehrend. Mein Magen bzw. Darm hat vor allem nachts so stark gearbeitet, dass ständig sehr laute Geräusche zu hören waren (glucksen, brummen, knurren, blubbern etc.). Mein Stuhl war immer relativ weich bzw. breiig, tendenziell hell und man konnte unverdaute Nahrungsreste erkennen (z.B. Gemüsestückchen oder Körner). Durchfall hatte ich manchmal auch, aber eher selten. Ich bin nachts relativ regelmäßig aufgewacht und lag teilweise eine Stunde wach.
Meine Hausärztin hat direkt Blutwerte gecheckt sowie eine Urin- und eine Stuhlprobe genommen. Alle Werte waren unauffällig, außer die Pankreaselastase im Stuhl: 53 (statt >200). Inzwischen wurden folgende Untersuchungen gemacht:
- Ultraschall (unauffällig, BSD jedoch nicht sichtbar)
- CT mit Kontrastmittel, Augenmerk auf BSD (unauffällig)
- Laktoseatemtest (negativ)
- Fruktoseatemtest (negativ)
- Magenspiegelung: Speiseröhre unten leicht angegriffen (Reflux), sonst nichts
- Darmspiegelung: nichts auffälliges
- 2. Stuhlprobe: Pankreaselastase 80 (statt >200)
Jetzt weiß ich nicht mehr weiter. Ich habe nach wie vor jeden Morgen Blähungen und teilweise auch tagsüber. Abgenommen habe ich nicht wirklich - nur in einer Zwischenphase, in der ich mich quasi nur von Kartoffeln, Reis oder Haferschleim ernährt habe.
Was würdet ihr mir raten als nächste Schritte? Ich habe den Eindruck, dass sich weder meine Hausärztin noch der Gastroenterologe wirklich auskennt bezüglich BSD. Der erste Gastroenterologe hat sogar nach Sichtung der bisherigen Befunde eine Behandlung bzw. Spiegelung abgelehnt und meinte, das würde sich schon alles wieder beruhigen bzw. es sei stressbedingt (ich habe wirklich keinen Stress, höchstens seit der Ungewissheit mit diesen Beschwerden!).
Soll ich nochmal eine weitere Stuhlprobe abgeben? Oder einen erneuten Bluttest erbitten (der letzte war von Anfang März)? Oder soll ich mich an ein Pankreaszentrum überweisen lassen (wohne in Köln, Bochum ist nicht allzu weit)?
Danke und viele Grüße,
Billy