Komplikationen nach OP (Aszites, Peritonitis)
Verfasst: 24. Juli 2016, 10:40
Ich (58) habe die Beiträge im Forum mit Interesse gelesen und melde mich heute zum ersten Mal mit eigenen Fragestellungen.
Kurz zu meiner Situation:
Anfang Februar 2016 wurde bei mir aufgrund der Diagnose "weit fortgeschrittener Pankreasschwanz CA" eine erweiterte Whipple Operation durchgeführt (einschließlich des Entfernens einer Niere und einer Nebenniere sowie von Teilen des Dünn- und des Dickdarms und des kompletten Magens). Die Diagnose erwies sich nach dem histologischen Befund als Irrtum. Es hatte sich vielmehr um einen Schub einer chronischen Pankreatitits gehandelt, die bis dahin nicht erkannt worden war.
1. Wer hat ebenso eine solche Erfahrung gemacht und wie geht Ihr damit um?
Ende April 2016 wurde aufgrund eines Ileus eine zweite Operation erforderlich, bei der ein weiterer Teil des Dickdarms entfernt wurde. Dadurch entstanden weitere Probleme (in erster Linie anhaltende Durchfälle). Noch im Krankenhaus stellte sich eine Peritonitis ein, die antibiotisch behandelt wurde.
Es geht mir inzwischen deutlich besser, wobei allerdings folgendes Problem seit der zweiten OP durchgehend besteht: Im Bauchraum sammelt sich bis zu etwa 2 Ltr. freie Flüssigkeit (Aszites), die wöchentlich punktiert wird. Nach Aussehen und Laborbefunden handelt es sich dabei um ein Exsudat, dem - nach Ausschluss anderer Möglichkeiten - offenbar eine Entzündung zugrunde liegt. Mein Operateur spricht von "Wundheilungsstörung", ein Gastroenterologe der Uniklinik, bei dem ich mich vorstellte, fand einen Keim im Aszites, der nun antibiotische behandelt wird. Es handle sich um eine subklinische Peritonitis.
2. Wer hat gegebenenfalls Erfahrungen mit Aszitesbildung/(subklinischen)Bauchfellentzündungen nach der OP?
3. Welche Klinik/welches Zentrum (möglichst in NRW) würdet Ihr zur weiteren Diagnostik empfehlen, falls das Antibiotikum, das ich erst seit vorgestern nehme, nichts ändert?
Ich freue mich sehr über Rückmeldungen und wünsche allen Lesern alles Gute!
Rheinlaenderin
Kurz zu meiner Situation:
Anfang Februar 2016 wurde bei mir aufgrund der Diagnose "weit fortgeschrittener Pankreasschwanz CA" eine erweiterte Whipple Operation durchgeführt (einschließlich des Entfernens einer Niere und einer Nebenniere sowie von Teilen des Dünn- und des Dickdarms und des kompletten Magens). Die Diagnose erwies sich nach dem histologischen Befund als Irrtum. Es hatte sich vielmehr um einen Schub einer chronischen Pankreatitits gehandelt, die bis dahin nicht erkannt worden war.
1. Wer hat ebenso eine solche Erfahrung gemacht und wie geht Ihr damit um?
Ende April 2016 wurde aufgrund eines Ileus eine zweite Operation erforderlich, bei der ein weiterer Teil des Dickdarms entfernt wurde. Dadurch entstanden weitere Probleme (in erster Linie anhaltende Durchfälle). Noch im Krankenhaus stellte sich eine Peritonitis ein, die antibiotisch behandelt wurde.
Es geht mir inzwischen deutlich besser, wobei allerdings folgendes Problem seit der zweiten OP durchgehend besteht: Im Bauchraum sammelt sich bis zu etwa 2 Ltr. freie Flüssigkeit (Aszites), die wöchentlich punktiert wird. Nach Aussehen und Laborbefunden handelt es sich dabei um ein Exsudat, dem - nach Ausschluss anderer Möglichkeiten - offenbar eine Entzündung zugrunde liegt. Mein Operateur spricht von "Wundheilungsstörung", ein Gastroenterologe der Uniklinik, bei dem ich mich vorstellte, fand einen Keim im Aszites, der nun antibiotische behandelt wird. Es handle sich um eine subklinische Peritonitis.
2. Wer hat gegebenenfalls Erfahrungen mit Aszitesbildung/(subklinischen)Bauchfellentzündungen nach der OP?
3. Welche Klinik/welches Zentrum (möglichst in NRW) würdet Ihr zur weiteren Diagnostik empfehlen, falls das Antibiotikum, das ich erst seit vorgestern nehme, nichts ändert?
Ich freue mich sehr über Rückmeldungen und wünsche allen Lesern alles Gute!
Rheinlaenderin