Insuffizienz und ein paar Fragen dazu...
Verfasst: 22. Dezember 2016, 19:02
Hallo,
mein Name ist Susanne, ich bin 50 Jahre alt und seit ca. 15 Jahren mehrfach autoimmun erkrankt.
Ich gehe davon aus, dass die Autoimmunerkrankung letztlich auch die Pankreasinsuffizienz auslöste,
da kein anderer Grund besteht (kein Alkohol, keine Entzündung, kein Tumor etc.).
Ich habe seit langer Zeit Probleme mit der BSD, schob es aber auf meine Lebererkrankung (PBC).
2014 wurde durch eine Endosonographie und etwas später erfolgte CT eine kopflastige BSD-Atrophie
diagnostiziert. Ich hatte während eines vorangegangenen Urlaub erhebliche Probleme, wie heftige Schmerzen,
Übelkeit, anhaltende Durchfälle und hohes Fieber. Danach musste ich diese Untersuchungen machen lassen.
Neben der BSD-Diagnose wurde via CT Aszites im Douglasraum und Lymphome entdeckt. Es erfolgte keine
Behandlung. Da ich Nahrung nur sehr bedingt vertrug, außerdem Unverträglichkeiten, immer heftigere
Durchfälle und Blähungen entwickelte und es mir ständig übel war, ging ich zu einer sagen wir dezenten
Ernährung über - wenig Fett, nichts schwer Verdauliches etc. Viele Schmerzen und die Übelkeit ließen
mich von Juli 2016 bis jetzt etwa 15 Kilo verlieren. Nachdem es mir immer schlechter ging und ich
den Tag nicht mehr ohne Schlaf und Ruhephasen überstand, ging ich zum Arzt. Nach Labor- und Stuhlprobe
wurde eine schwere Insuffizenz diagnostiziert (Elastasewert 84).
Nun meine Fragen:
Mir war nicht bewusst, dass die Atrophie unweigerlich zur Insuffiziez führt (hat mir kein Arzt beantwortet).
Wird auch der noch funktionierende Teil ausfallen und einen Diabetes auslösen?
Welche Folgen können noch auftreten? Ich kann jetzt kaum noch meinen Alltag bewältigen, das geht nur
mit Ruhe- und Schlafphasen auch am Tag. Ich habe ein Schlafbedürfnis von 10-12 Stunden pro Nacht und
weiß aktuell nicht, wie ich meinen Alltag neu gestalten kann. Arbeiten kann ich nur noch stundenweise, wenn
überhaupt. Ich stehe hier auch wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand und weiß nicht mehr weiter.
Weitere Erkrankungen sind:
Primär biliäre Cholangitis (PBC)
Hashimoto mit Knotenbildung (kalt und heiß)
Fibromyalgie
Diese drei Erkrankungen traten ziemlich zeitgleich nach einer Krebserkrankung vor 15 Jahren auf.
Die Krebserkrankung ist ausgeheilt.
Kann mir jemand Tipps geben, wie ich mit der Erkrankung zurecht kommen kann (der Mensch gewöhnt
sich ja an alles)? Insbesondere Ernährung und Kreon-Gabe. Da komme ich noch nicht gut damit zurecht.
Außerdem muss ich mir eingestehen, dass ich nicht mehr arbeitsfähig bin. Ich weiß jedoch nicht, wie
ich in die Erwerbsunfähigkeit kommen kann, da ich durch Selbstständigkeit keine dokumentierten
Fehlzeiten etc. habe.
Vielen Dank schon mal vorab für Ihre Infos und Hilfe und sorry für den langen Text.
Liebe Grüße
Susanne
mein Name ist Susanne, ich bin 50 Jahre alt und seit ca. 15 Jahren mehrfach autoimmun erkrankt.
Ich gehe davon aus, dass die Autoimmunerkrankung letztlich auch die Pankreasinsuffizienz auslöste,
da kein anderer Grund besteht (kein Alkohol, keine Entzündung, kein Tumor etc.).
Ich habe seit langer Zeit Probleme mit der BSD, schob es aber auf meine Lebererkrankung (PBC).
2014 wurde durch eine Endosonographie und etwas später erfolgte CT eine kopflastige BSD-Atrophie
diagnostiziert. Ich hatte während eines vorangegangenen Urlaub erhebliche Probleme, wie heftige Schmerzen,
Übelkeit, anhaltende Durchfälle und hohes Fieber. Danach musste ich diese Untersuchungen machen lassen.
Neben der BSD-Diagnose wurde via CT Aszites im Douglasraum und Lymphome entdeckt. Es erfolgte keine
Behandlung. Da ich Nahrung nur sehr bedingt vertrug, außerdem Unverträglichkeiten, immer heftigere
Durchfälle und Blähungen entwickelte und es mir ständig übel war, ging ich zu einer sagen wir dezenten
Ernährung über - wenig Fett, nichts schwer Verdauliches etc. Viele Schmerzen und die Übelkeit ließen
mich von Juli 2016 bis jetzt etwa 15 Kilo verlieren. Nachdem es mir immer schlechter ging und ich
den Tag nicht mehr ohne Schlaf und Ruhephasen überstand, ging ich zum Arzt. Nach Labor- und Stuhlprobe
wurde eine schwere Insuffizenz diagnostiziert (Elastasewert 84).
Nun meine Fragen:
Mir war nicht bewusst, dass die Atrophie unweigerlich zur Insuffiziez führt (hat mir kein Arzt beantwortet).
Wird auch der noch funktionierende Teil ausfallen und einen Diabetes auslösen?
Welche Folgen können noch auftreten? Ich kann jetzt kaum noch meinen Alltag bewältigen, das geht nur
mit Ruhe- und Schlafphasen auch am Tag. Ich habe ein Schlafbedürfnis von 10-12 Stunden pro Nacht und
weiß aktuell nicht, wie ich meinen Alltag neu gestalten kann. Arbeiten kann ich nur noch stundenweise, wenn
überhaupt. Ich stehe hier auch wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand und weiß nicht mehr weiter.
Weitere Erkrankungen sind:
Primär biliäre Cholangitis (PBC)
Hashimoto mit Knotenbildung (kalt und heiß)
Fibromyalgie
Diese drei Erkrankungen traten ziemlich zeitgleich nach einer Krebserkrankung vor 15 Jahren auf.
Die Krebserkrankung ist ausgeheilt.
Kann mir jemand Tipps geben, wie ich mit der Erkrankung zurecht kommen kann (der Mensch gewöhnt
sich ja an alles)? Insbesondere Ernährung und Kreon-Gabe. Da komme ich noch nicht gut damit zurecht.
Außerdem muss ich mir eingestehen, dass ich nicht mehr arbeitsfähig bin. Ich weiß jedoch nicht, wie
ich in die Erwerbsunfähigkeit kommen kann, da ich durch Selbstständigkeit keine dokumentierten
Fehlzeiten etc. habe.
Vielen Dank schon mal vorab für Ihre Infos und Hilfe und sorry für den langen Text.
Liebe Grüße
Susanne