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Bestrahlung Lebermetastase: Morgen werden die "Seeds" gesetzt

Verfasst: 28. März 2017, 18:42
von Cerberus
Oder auch nur einer. Ist auch möglich.

Die Dinger sind aus Gold u. sollen den genauen Sitz der Metastase bei der Betrahlung anzeigen, damit wirklich scharf begrenzt gearbeitet werden kann.

;)

Ein Tag stationär ist dafür nötig. (Also für das Setzen u. für Beobachtung nach dem Eingriff.)

Die eigentliche Bestrahlung ("Verbrutzeln") könnte in meinem Fall in drei bis fünf Tagen erledigt sein.

Hat jemand das Procedere schon mitgemacht....... Radiochirurgie? Oder kennt es jemand von Verwandten/Bekannten vielleicht?

:?:

Re: Bestrahlung Lebermetastase: Morgen werden die "Seeds" gesetzt

Verfasst: 29. März 2017, 11:06
von Cerberus
Kleine "Kursänderung":

Ich bekomme auch auf Nachfrage weder Befundbericht noch sonst irgendwas zu der..... ähm..... Lebermetastase, die eigentlich streng genommen auch noch V.a. bis jetzt ist.

Nachdem ich sicher etwas nachdrücklicher war im Gespräch ("Ich brauch aber auch langsam mal was für meinen Hausarzt.") wurde ich damit beschieden, daß es nur einen sog. "vorläufigen Befundbericht" gäbe. So ein richtiger Befund, der müsse noch vom Oberarzt abgesegnet werden.

Um es klar zu sagen: Man hatte wohl vor, auch ohne Vorlage der nötigen u. üblichen Unterlagen u. einer schriftlich festgehaltenen Diagnose einfach mal mit dem Eingriff zu beginnen!
Hinterher kann man ja dann sagen, das war 100% eine Metastase. Sagt man aber jetzt Metastase, der Patient läßt das noch woanders begutachten u. es stellt sich heraus, daß es keine ist.......... tja, dann hat man die A****karte!

Ich hab das so satt!

Klar, das Schlimmste wäre, es bliebe bei dem Blutschwämmchen auf der Leber. Daran läßt sich dann echt nix verdienen, weil ungefährlich.

Re: Bestrahlung Lebermetastase: Morgen werden die "Seeds" gesetzt

Verfasst: 29. März 2017, 13:08
von angel29280
Hey Cerberus,

kenne mich ja nicht aus damit, aber das ist echt ein Ding. :o

Das mit den Befundberichten ist echt so, die wollen sich einfach nicht festnageln lassen, denn wie du schreibst, es könnte ja sein, dass sie sich irren und dann hätte die im Nachhinein die A...karte. Das ist so wie es jetzt läuft bei dir, aber trotzdem Mist. Ich versteh deinen Ärger da voll und ganz. Das der Oberarzt noch absegnen müsse, ist sicher richtig, aber in diesen Fall denk ich einfach, dass das ein "Hinhalten" ist.

Wie wirst du jetzt verfahren? Die Bestrahlung absagen? Ich denk, man muss Nutzen/Risiko abwägen. Man will ja auch kein Russisch-Roulette spielen. Weiß ja nicht wie gefährlich die Bestrahlung an den "Fleck" wäre, wenn es keine Metastase ist in Wirklichkeit. :denk: Aber wenn die sich irren wie damals bei deinen angeblichen Lymphknotenkrebs, dann ist das mehr als schei....

Re: Bestrahlung Lebermetastase: Morgen werden die "Seeds" gesetzt

Verfasst: 29. März 2017, 18:08
von Paul86
Hast du dir generell mal überlegt ne zweitmeinung einzuholen? Klingst doch immer recht unzufrieden...

In der Rhein/Main Region gibt es doch bestimmt einige Anlaufstellen?

Lg

Re: Bestrahlung Lebermetastase: Morgen werden die "Seeds" gesetzt

Verfasst: 29. März 2017, 18:17
von Cerberus
Hallo Angel! :zw:
angel29280 hat geschrieben: Wie wirst du jetzt verfahren? Die Bestrahlung absagen? [...] Man will ja auch kein Russisch-Roulette spielen.
Mit jeder Therapie und/oder jeder Behandlung geht es mir im Prinzip immer noch ein Stück schlechter. Scheint aber keinen der Mediziner richtig zu interessieren.
"Sie vertragen die Chemo nicht? (Meine Blutkörperchen reduzieren sich dabei enorm.) Okay, dann können wir ja Strahlentherapie machen."
"Denken sie an den Überweisungsschein."
"Spritzen u. Opium können sie gegen Übelkeit u. Schmerzen bekommen."

:x

Mein Gefühl, das sich sehr oft in solchen Dingen nicht täuscht, sagt mir, daß ich wohl eher an den mir zugedachten Therapien vor die Hunde gehe, als am Krebs selbst.

Nur allein der Umstand, daß die Krebszellen (falls vorhanden) sich durch ständiges "Herumgestocher" erst recht ausbreiten können, gibt mir schwer zu denken.

Ja, ich habe abgesagt. Das absolute Minimum ist, daß man wenigstens sicher Bescheid weiß, was man da mit der Strahlenkanone beschießt.

Re: Bestrahlung Lebermetastase: Morgen werden die "Seeds" gesetzt

Verfasst: 29. März 2017, 18:24
von Cerberus
Paul86 hat geschrieben:Hast du dir generell mal überlegt ne zweitmeinung einzuholen? Klingst doch immer recht unzufrieden...

In der Rhein/Main Region gibt es doch bestimmt einige Anlaufstellen?
Gerade heute morgen war was im Rundfunk, daß viele ihr Zweitmeinungs-Gutachten selbst berappen dürfen.

Da ist es evtl. besser, vorher mit der KK zu reden.

Re: Bestrahlung Lebermetastase: Morgen werden die "Seeds" gesetzt

Verfasst: 29. März 2017, 18:48
von Paul86
Ach echt? Dachte gesetzlich ist das ohne Probleme möglich... :denk:

Re: Bestrahlung Lebermetastase: Morgen werden die "Seeds" gesetzt

Verfasst: 29. März 2017, 18:51
von Cerberus
Paul86 hat geschrieben:Ach echt? Dachte gesetzlich ist das ohne Probleme möglich... :denk:
Dachte ich auch. Die Regel scheint es zu sein. Aber es gibt eben die Ausnahme.

Wenn der Gutachter ein richtiger Spitzenexperte ist, dann prost Mahlzeit!

Re: Bestrahlung Lebermetastase: Morgen werden die "Seeds" gesetzt

Verfasst: 29. März 2017, 18:54
von Cerberus
Auf jeden Fall ist es ein Sch****spiel, wenn man per OP ausgenommen wird wie eine Weihnachtsgans u. kostspielige Therapien angesetzt werden u. dann geht es mit fortschreitender Zeit immer mieser.
Das kann doch wohl nicht im Sinne des Erfinders sein..... :roll:

Re: Bestrahlung Lebermetastase: Morgen werden die "Seeds" gesetzt

Verfasst: 29. März 2017, 19:12
von Paul86
Verstehe dein Unmut Cerberus.........................