Muss ich jetzt an den Port??
Verfasst: 23. August 2017, 10:23
Hallo, liebe alte und neue Leidensgenossen(innen),
ich, als Urgestein Sternschnuppchen bekannt, melde mich jetzt als Sterntaler, da mein Stern anscheinend gelöscht wurde.
Wie dem auch sei: ich wollte mich mal wieder melden, weil ich dringend Hilfe bzw. Euren Rat/Erfahrung brauche.
Kurzer Überblick:
Meine Whipple-Op war in 2000. Vor der Op wog ich 125 Pfund.
Nach der Op waren es noch 108 Pfund.
Nach ungefähr 10 Jahren ging mein Gewicht auf 98 Pfund herunter.
Jetzt wiege ich seit 6 Wochen nur noch 94 Pfund bei einer Größe von 170 cm.
Ich habe nichts an meiner Nahrungsaufnahme oder Tabletteneinnahme geändert (6-8 Mahlzeiten in Verbindung mit 20 Kreon 25000 Kapseln, die ich während des Essen (geöffnet) mit einem ganz kleinen Schluck Flüssigkeit herunterspüle. Mehr geht nicht, da Magenpförtner fehlt). Ich komme in der Regel auf 1800 Kcal täglich bei 18 - 20 BE. Mein Zuckerspiegel kann ich so unter Kontrolle halten, obwohl ich auch schnell mal in den Unterzucker falle und den dann sofort mit Traubenzucker beheben muss, weil ich sonst aus den Latschen kippe. Aber in der Regel klappt das ganz gut und so brauche ich wenigstens kein Insulin zu spritzen. Ich nehme auch 3-mal/wöch. einen Magensäure-Blocker um das Darmmilieu basisch zu halten.
Ich bin so überfordert mit den vielen täglichen Mahlzeiten, da ich ja auch noch unter Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und Allergien leide, auf die ich ja beim Essen auch Rücksicht nehmen muss.
Dann darf ich ja auch das Trinken nicht vernachlässigen, was ich dann so zwischen den Mahlzeiten schluckweise erledige.
Mein Arzt meint, dass er mich erst bei einem Gewicht von 90 Pfund ins Krankenhaus einweisen würde (an den Port), und ich vorerst mal so weiter machen sollte. Labormäßig ist bei mir alles im grünen Bereich (großes Blutbild gemacht).
Ich fühle mich aber jetzt aber so antriebslos, dass ich nicht mehr ins Fitness-Studio gehen kann, weil mir einfach dazu die nötige Energie fehlt.
Ich bin der Meinung, dass ich genug Nahrung am Tag zu mir nehme, dass sie aber immer schlechter verwertet/aufgenommen wird. Vielleicht hat der Dünndarm auch keinen Bock mehr auf die viele Arbeit, die ihm täglich zugemutet wird?
Könnte die Gewichtsabnahme vielleicht auch psychisch bedingt sein, da ich immer noch um meinen vor 2 Jahren verstorbenen Mann trauere und schlecht mit dem Alleinsein zurechtkomme?
Ich weiß nicht mehr weiter, da mir auch die Ärzte nicht mehr weiterhelfen können.
Vielleicht habt Ihr eine Anregung oder einen Rat für mich.
Herzliche Grüße,
Sterntaler
ich, als Urgestein Sternschnuppchen bekannt, melde mich jetzt als Sterntaler, da mein Stern anscheinend gelöscht wurde.
Wie dem auch sei: ich wollte mich mal wieder melden, weil ich dringend Hilfe bzw. Euren Rat/Erfahrung brauche.
Kurzer Überblick:
Meine Whipple-Op war in 2000. Vor der Op wog ich 125 Pfund.
Nach der Op waren es noch 108 Pfund.
Nach ungefähr 10 Jahren ging mein Gewicht auf 98 Pfund herunter.
Jetzt wiege ich seit 6 Wochen nur noch 94 Pfund bei einer Größe von 170 cm.
Ich habe nichts an meiner Nahrungsaufnahme oder Tabletteneinnahme geändert (6-8 Mahlzeiten in Verbindung mit 20 Kreon 25000 Kapseln, die ich während des Essen (geöffnet) mit einem ganz kleinen Schluck Flüssigkeit herunterspüle. Mehr geht nicht, da Magenpförtner fehlt). Ich komme in der Regel auf 1800 Kcal täglich bei 18 - 20 BE. Mein Zuckerspiegel kann ich so unter Kontrolle halten, obwohl ich auch schnell mal in den Unterzucker falle und den dann sofort mit Traubenzucker beheben muss, weil ich sonst aus den Latschen kippe. Aber in der Regel klappt das ganz gut und so brauche ich wenigstens kein Insulin zu spritzen. Ich nehme auch 3-mal/wöch. einen Magensäure-Blocker um das Darmmilieu basisch zu halten.
Ich bin so überfordert mit den vielen täglichen Mahlzeiten, da ich ja auch noch unter Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und Allergien leide, auf die ich ja beim Essen auch Rücksicht nehmen muss.
Dann darf ich ja auch das Trinken nicht vernachlässigen, was ich dann so zwischen den Mahlzeiten schluckweise erledige.
Mein Arzt meint, dass er mich erst bei einem Gewicht von 90 Pfund ins Krankenhaus einweisen würde (an den Port), und ich vorerst mal so weiter machen sollte. Labormäßig ist bei mir alles im grünen Bereich (großes Blutbild gemacht).
Ich fühle mich aber jetzt aber so antriebslos, dass ich nicht mehr ins Fitness-Studio gehen kann, weil mir einfach dazu die nötige Energie fehlt.
Ich bin der Meinung, dass ich genug Nahrung am Tag zu mir nehme, dass sie aber immer schlechter verwertet/aufgenommen wird. Vielleicht hat der Dünndarm auch keinen Bock mehr auf die viele Arbeit, die ihm täglich zugemutet wird?
Könnte die Gewichtsabnahme vielleicht auch psychisch bedingt sein, da ich immer noch um meinen vor 2 Jahren verstorbenen Mann trauere und schlecht mit dem Alleinsein zurechtkomme?
Ich weiß nicht mehr weiter, da mir auch die Ärzte nicht mehr weiterhelfen können.
Vielleicht habt Ihr eine Anregung oder einen Rat für mich.
Herzliche Grüße,
Sterntaler