Ernährung nach akuter pankreatitis. Bitte um Hilfe
Verfasst: 26. November 2017, 23:32
Hallo, und erst mal vielen Dank das ich hier sein darf.
Ich bin 29 Jahre alt und in der 29.ssw, sprich im 7. Monat schwanger.
Seit Wochen habe ich Sodbrennen und immer wieder nach den Mahlzeiten Magenschmerzen. Habe das natürlich erst mal auf die Schwangerschaft geschoben.
Vor zwei Wochen wurde es dann so schlimm das ich dachte ich muss sterben. Bin dann am nächsten Morgen zu meiner Gynäkologin weil ich Angst hatte das hellp Syndrom zu haben. Da mit dem Kind alles in Ordnung war hat sie mich mit Verdacht auch Gastritis oder pankreatitis zum Internisten geschickt.
Konnte auch sofort hin gehen. War ein Freitag. Blut wurde mir nicht abgenommen aber im ultraschall meinte er nix sehen zu können und meinte durch die Verschiebung der Organe, durch das wachsen der Gebärmutter, könnte mein Blinddarm entzündet sein und dann im oberbauch schmerzen machen. Sollten die Schmerzen am WE wieder kommen sollte ich ins Krankenhaus fahren.
Den Rest des Freitags war dann alles gut. Am Samstag nach ein paar Weintrauben und laugenbrot erwachte ich aus meinem mittagsschlaf mit leichten Schmerzen.
Abends um elf waren sie Schmerzen dann so stark Das mein Mann mich ins Krankenhaus gefahren hat.
Zuerst wurde natürlich das Kind durchgecheckt, dem es Gott sei Dank gut geht, und dann ich. Gegen Mittag des nächsten Tagen erreichten die Schmerzen dann ihren Höhepunkt und ich wollte nur noch sterben. Schmerzmittel oder andere Medikamente konnten mir aufgrund der ss nicht verabreicht werden. Nachmittags bekam ich dann die Diagnose pankreatitis, auch sehr gut im ultraschall zu erkennen. Der Internist(Chefarzt) war sehr wütend das sein Kollege mich nicht, grade als schwangere, sofort überstellt hatte.
Nach 72 Stunden Nahrungskarenz durfte ich dann langsam mit Zwieback anfangen und zwei Tage später mit schonkost. Und noch einen weiteren Tag später wurde ich schließlich mit Anweisung auf schonkost und viel ruhen entlassen.
Ernähre mich seitdem hauptsächlich von Zwieback, toast, halbfett Butter, magerer Putenwurst, Kartoffeln/brei, Ei und Suppen und stillem Wasser und Kräuter tee.
Zur gyn muss ich jetzt jede Woche, da sie das Kind im. Auge behalten muss damit es nicht zu einer unterversorgung kommt.
So langsam gehen mir einfach die Ideen aus was ich noch essen darf.
Der internist sagte nach zwei Wochen schonkost soll ich langsam steigern und gucken wie ich es vertrage. Sollte ich es nicht vertragen soll ich die schonkost die ganze Schwangerschaft einhalten und danach versuchen wieder normal zu essen. Sollte ich es dann auch nicht vertragen hab ich wohl auf gut deutsch Pech, weil niemand den Krankheitsverlauf vorhersehen kann und die Ärzte auch meinen es gibt da keine Einheitliche Behandlung da jeder Körper anders reagiert und ich muss ausprobieren.
Das ist schön und gut aber ich habe echt Panik das diese Schmerzen wieder kommen. Ich würde lieber zehn Kinder auf einmal bekommen als diese Schmerzen noch mal zu erleben.
Beim Essen gehen mir langsam die Ideen aus. Auch weiss ich nicht richtig wie genau ich es steigern soll. Das ich mir keine Pizza reinziehen sollte ist mir natürlich schon klar, aber wie genau steigere ich denn die Nahrung?
Hab vorhin ein paar Ravioli gegessen und dann schon leichte Schmerzen gehabt, die aber nach einer viertel Stunde wieder weg waren und trotzdem war ich sofort wieder verzweifelt.
Besteht denn die Möglichkeit das ich die pankreatitis als einmalige Sache hatte oder kommt sie zwingend immer wieder? Wie lebt ihr damit und geht mit um? Wie steigert ihr die Nahrung? Wie lange hat es gedauert bis ihr viell wieder normal essen konntet?
Ich weiss das man lernt mit manchen Dingen zu leben, auch wenn es scheiße ist, aber besteht denn überhaupt die Möglichkeit einer kompletten Handlung?
Grade Jetzt zu Weihnachten wo ich eigentlich sehr viel koche, backe und Weihnachtsgerichte ausprobieren um eine Auswahl zu Weihnachten treffen zu können ist das für mich schon sehr schwer.
Mir ist natürlich klar das es Leute gibt denen es wohl noch sehr viel schlechter geht, aber viell kann mir trotzdem jemand Tipps geben.
Noch dazu schwebt natürlich immer noch die Sorge um das ungeborene Kind mit dazu im Hinterkopf.
Ich danke euch erst mal. Tut mir leid das es etwas länger geworden ist, aber wollte meinen Fall gut schildern. Vielen Dank schon mal an jeden der sich die Zeit nimmt mir zu antworten
Gruß
Ich bin 29 Jahre alt und in der 29.ssw, sprich im 7. Monat schwanger.
Seit Wochen habe ich Sodbrennen und immer wieder nach den Mahlzeiten Magenschmerzen. Habe das natürlich erst mal auf die Schwangerschaft geschoben.
Vor zwei Wochen wurde es dann so schlimm das ich dachte ich muss sterben. Bin dann am nächsten Morgen zu meiner Gynäkologin weil ich Angst hatte das hellp Syndrom zu haben. Da mit dem Kind alles in Ordnung war hat sie mich mit Verdacht auch Gastritis oder pankreatitis zum Internisten geschickt.
Konnte auch sofort hin gehen. War ein Freitag. Blut wurde mir nicht abgenommen aber im ultraschall meinte er nix sehen zu können und meinte durch die Verschiebung der Organe, durch das wachsen der Gebärmutter, könnte mein Blinddarm entzündet sein und dann im oberbauch schmerzen machen. Sollten die Schmerzen am WE wieder kommen sollte ich ins Krankenhaus fahren.
Den Rest des Freitags war dann alles gut. Am Samstag nach ein paar Weintrauben und laugenbrot erwachte ich aus meinem mittagsschlaf mit leichten Schmerzen.
Abends um elf waren sie Schmerzen dann so stark Das mein Mann mich ins Krankenhaus gefahren hat.
Zuerst wurde natürlich das Kind durchgecheckt, dem es Gott sei Dank gut geht, und dann ich. Gegen Mittag des nächsten Tagen erreichten die Schmerzen dann ihren Höhepunkt und ich wollte nur noch sterben. Schmerzmittel oder andere Medikamente konnten mir aufgrund der ss nicht verabreicht werden. Nachmittags bekam ich dann die Diagnose pankreatitis, auch sehr gut im ultraschall zu erkennen. Der Internist(Chefarzt) war sehr wütend das sein Kollege mich nicht, grade als schwangere, sofort überstellt hatte.
Nach 72 Stunden Nahrungskarenz durfte ich dann langsam mit Zwieback anfangen und zwei Tage später mit schonkost. Und noch einen weiteren Tag später wurde ich schließlich mit Anweisung auf schonkost und viel ruhen entlassen.
Ernähre mich seitdem hauptsächlich von Zwieback, toast, halbfett Butter, magerer Putenwurst, Kartoffeln/brei, Ei und Suppen und stillem Wasser und Kräuter tee.
Zur gyn muss ich jetzt jede Woche, da sie das Kind im. Auge behalten muss damit es nicht zu einer unterversorgung kommt.
So langsam gehen mir einfach die Ideen aus was ich noch essen darf.
Der internist sagte nach zwei Wochen schonkost soll ich langsam steigern und gucken wie ich es vertrage. Sollte ich es nicht vertragen soll ich die schonkost die ganze Schwangerschaft einhalten und danach versuchen wieder normal zu essen. Sollte ich es dann auch nicht vertragen hab ich wohl auf gut deutsch Pech, weil niemand den Krankheitsverlauf vorhersehen kann und die Ärzte auch meinen es gibt da keine Einheitliche Behandlung da jeder Körper anders reagiert und ich muss ausprobieren.
Das ist schön und gut aber ich habe echt Panik das diese Schmerzen wieder kommen. Ich würde lieber zehn Kinder auf einmal bekommen als diese Schmerzen noch mal zu erleben.
Beim Essen gehen mir langsam die Ideen aus. Auch weiss ich nicht richtig wie genau ich es steigern soll. Das ich mir keine Pizza reinziehen sollte ist mir natürlich schon klar, aber wie genau steigere ich denn die Nahrung?
Hab vorhin ein paar Ravioli gegessen und dann schon leichte Schmerzen gehabt, die aber nach einer viertel Stunde wieder weg waren und trotzdem war ich sofort wieder verzweifelt.
Besteht denn die Möglichkeit das ich die pankreatitis als einmalige Sache hatte oder kommt sie zwingend immer wieder? Wie lebt ihr damit und geht mit um? Wie steigert ihr die Nahrung? Wie lange hat es gedauert bis ihr viell wieder normal essen konntet?
Ich weiss das man lernt mit manchen Dingen zu leben, auch wenn es scheiße ist, aber besteht denn überhaupt die Möglichkeit einer kompletten Handlung?
Grade Jetzt zu Weihnachten wo ich eigentlich sehr viel koche, backe und Weihnachtsgerichte ausprobieren um eine Auswahl zu Weihnachten treffen zu können ist das für mich schon sehr schwer.
Mir ist natürlich klar das es Leute gibt denen es wohl noch sehr viel schlechter geht, aber viell kann mir trotzdem jemand Tipps geben.
Noch dazu schwebt natürlich immer noch die Sorge um das ungeborene Kind mit dazu im Hinterkopf.
Ich danke euch erst mal. Tut mir leid das es etwas länger geworden ist, aber wollte meinen Fall gut schildern. Vielen Dank schon mal an jeden der sich die Zeit nimmt mir zu antworten
Gruß