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Verschreibung von Opiaden?

Verfasst: 9. Januar 2018, 19:43
von Andi
Hallo liebe Leidensgenossen,

vielleicht kann mir einer weiterhelfen.

Ich nehme seit vielen Jahren Opiade vom Schmerzarzt verschrieben, möchte aber gern den Arzt wechseln.

Kann Opiade auch der Hausarzt verschreiben?, oder darf er das nicht? :denk:

Ich freue mich über eure Antworten.

Viele Grüße
Andi

Re: Verschreibung von Opiaden?

Verfasst: 10. Januar 2018, 09:56
von Superwischmop
Hallo Andi,

Also mein Tilidin kommt von Hausarzt. Denke also schon :zw:

Gruß Susi

Re: Verschreibung von Opiaden?

Verfasst: 10. Januar 2018, 14:09
von angel29280
Wuhu Andi,

hab es genauso erfahren....hatte früher auch über er 1 Jahr Tilidin vom Hausarzt verschrieben bekommen, ist allerdings schon 10 Jahre her. Meine Mama hatte aber auch von ihrer Hausärztin ohne Probleme Fentanylpflaster bekommen. Also sollte kein Problem sein, wenn es plausibel für die Kasse ist, wofür man es genau braucht und der HA auch mitmacht (Budgetbelastung etc). Ob der Arzt dann auch WILL, ist eine andere Sache, aber KÖNNEN/DÜRFEN schon. ;)

Re: Verschreibung von Opiaden?

Verfasst: 10. Januar 2018, 20:36
von Andi
Hallo ihr beiden,

danke für eure Antworten, ich werde es mal versuchen.
Das Problem kann ja dann nur noch am Budgett scheitern, das Medikament ist nämlich ziemlich teuer.

Schönen Abend noch :daumenh:

Re: Verschreibung von Opiaden?

Verfasst: 12. Januar 2018, 09:17
von seventy7
Andi hat geschrieben: 10. Januar 2018, 20:36
Das Problem kann ja dann nur noch am Budgett scheitern, das Medikament ist nämlich ziemlich teuer.
Wenn Du das Medikament brauchst und Dein Arzt das auch für notwendig hält, was wohl in Deinem Falle außer Frage steht, dann wird kein Budget dieser Welt und keine Krankenkasse das verhindern.

Optional eben wieder über den Facharzt.

Re: Verschreibung von Opiaden?

Verfasst: 13. Januar 2018, 22:48
von Andi
Hallo seventy 7,

hast recht, soweit die Theorie.
Leider sieht es in der Praxis erfahrungsgemäß etwas anders aus. Alles hängt am Geld, das fängt damit an, das Pankrol billiger ist als Kreon und setzt sich damit fort, das man die Abführmittel für die Opiade selber kaufen soll, obwohl es gute Kombipräperate gibt und endet mit der Verlaufskontrolle einer chron. Pankreatitis.
Ich war froh nach 6 Jahren mal wieder ein Kontroll CT zu bekommen bei Dauerschmerzen.
Es ist traurig, wenn man als kranker Mensch, nervlich angeschlagen, durch die Krankheit gezeichnet noch zusätzlich demontiert wird.
In meiner Gegend gibt es wenig Fachärzte, die sind nicht auf mich kostspieligen Patienten angewiesen.
Man ist nur damit beschäftigt, daß man seine Medikamente bekommt.
Die Abhänigkeit von den Ärzten steht mir manchmal sonst wo, es nützt ja alles nichts, es muß weitergehen und man muß kämpfen.
Das sind nur meine Erfahrungen als Kassenpatient aus dem Osten der Republick :lachen:

Schönes Wochenende noch euch allen
Liebe Grüße Andi

Re: Verschreibung von Opiaden?

Verfasst: 14. Januar 2018, 12:00
von angel29280
:hallo: Andi,

Falls dich das etwas beruhigt, auch wenn es kein Trost wirklich ist... für mich gilt das Gleiche als Kassenpatient aus Bayern (früher im Osten gewohnt), nur auf anderer Ebene bei anderen Erkrankungen. Also ist nicht nur im Osten so verzwickt mit der Kasse, Ärzten etc. :roll: Und es frustriert und nervt teils unglaublich, da versteh ich dich.

Auch einen schönen Sonntag, so weit wie möglich!