Drohende OP wegen Zyste - danach wieder arbeiten?
Verfasst: 16. Januar 2018, 11:45
Hallo zusammen,
bei mir (weiblich, 45 Jahre, 2 Kinder mit 9 und 12 Jahren, selbstständig, Normalgewicht, gesund) wurde zufällig im Oktober eine Zyste mit ca. 18x25mm am Pankreasschwanz festgestellt. Zunächst hieß es, ich sollte in regelmäßigen Abständen zur MRT-Kontrolle kommen; nach der Besprechung der MRT-Bilder im Tumorboard wurde dann aufgrund des unklaren Befunds (seriös mystische, muzinös mystische Neoplasie oder vielleicht doch IPPN) plötzlich zur OP i.S.v. Linksresektion mit Schlüsselllochtechnik geraten. Vor ein paar Tagen hatte ich nun ein Gespräch in der Uniklinik, das mich sehr beunruhigt hat. Der Chirurg rät zur OP, hat mir mitgeteilt, dass eventuell die Milz bei der OP verloren gehen könnte, und dass meine Risiken bzgl. großer Komplikationen nach der OP bei 30% liegen würden (Blutungen, Thrombose, etc.). Auf die Frage, ob er seiner Frau mit diesem Befund zu einer OP raten würde, konnte mir weder der Chirurg noch der Oberarzt in der Pankreas-Sprechstunde eine Antwort geben. Da bin ich natürlich stutzig geworden, und ich habe noch viele Fragen:
Gibt es jemand, der sich in Freiburg operieren lassen hat, oder geht man besser nach Heidelberg?
Hat man als normaler Kassenpatient Einfluss darauf, wer einen operiert?
Wie kann man sich die Zeit nach der OP vorstellen, wenn alles nach Plan läuft? Und wie ist normalerweise der Zustand bei der Entlassung nach Hause (auch wenn natürlich auch Komplikationen auftreten können, das ist mir klar)?
Mein Mann ist normalerweise 5 Tage / Woche auf Geschäftsreise. Ein paar Wochen kann er eventuell zu Hause abfedern. Kann man vielleicht eine Haushaltshilfe für die Kinder beantragen?
Macht eine Reha im Anschluss Sinn? Kann jemand eine Reha-Einrichtung für ("jüngere") Pankreas-Patienten empfehlen? Und was passiert während dieser Zeit mit den Kindern?
Ich bin momentan selbstständig (Vollzeit) und müsste vor der OP irgendwie grob einschätzen, ob ich nach OP und Reha überhaupt noch arbeiten kann.
Was gibt es sonst noch im Vorfeld zu beachten?
Und wann sagt man es den Kindern?
Ich versuche gerade auch noch einen Zweitmeinungstermin in Bochum oder Heidelberg zu bekommen.
Die Entscheidung für das weitere Vorgehen fällt nicht gerade leicht, wenn man aus einem gefühlt gesunden Zustand plötzlich mit einer großen Operation und unabsehbaren Folgeschäden konfrontiert wird.
Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen!
bei mir (weiblich, 45 Jahre, 2 Kinder mit 9 und 12 Jahren, selbstständig, Normalgewicht, gesund) wurde zufällig im Oktober eine Zyste mit ca. 18x25mm am Pankreasschwanz festgestellt. Zunächst hieß es, ich sollte in regelmäßigen Abständen zur MRT-Kontrolle kommen; nach der Besprechung der MRT-Bilder im Tumorboard wurde dann aufgrund des unklaren Befunds (seriös mystische, muzinös mystische Neoplasie oder vielleicht doch IPPN) plötzlich zur OP i.S.v. Linksresektion mit Schlüsselllochtechnik geraten. Vor ein paar Tagen hatte ich nun ein Gespräch in der Uniklinik, das mich sehr beunruhigt hat. Der Chirurg rät zur OP, hat mir mitgeteilt, dass eventuell die Milz bei der OP verloren gehen könnte, und dass meine Risiken bzgl. großer Komplikationen nach der OP bei 30% liegen würden (Blutungen, Thrombose, etc.). Auf die Frage, ob er seiner Frau mit diesem Befund zu einer OP raten würde, konnte mir weder der Chirurg noch der Oberarzt in der Pankreas-Sprechstunde eine Antwort geben. Da bin ich natürlich stutzig geworden, und ich habe noch viele Fragen:
Gibt es jemand, der sich in Freiburg operieren lassen hat, oder geht man besser nach Heidelberg?
Hat man als normaler Kassenpatient Einfluss darauf, wer einen operiert?
Wie kann man sich die Zeit nach der OP vorstellen, wenn alles nach Plan läuft? Und wie ist normalerweise der Zustand bei der Entlassung nach Hause (auch wenn natürlich auch Komplikationen auftreten können, das ist mir klar)?
Mein Mann ist normalerweise 5 Tage / Woche auf Geschäftsreise. Ein paar Wochen kann er eventuell zu Hause abfedern. Kann man vielleicht eine Haushaltshilfe für die Kinder beantragen?
Macht eine Reha im Anschluss Sinn? Kann jemand eine Reha-Einrichtung für ("jüngere") Pankreas-Patienten empfehlen? Und was passiert während dieser Zeit mit den Kindern?
Ich bin momentan selbstständig (Vollzeit) und müsste vor der OP irgendwie grob einschätzen, ob ich nach OP und Reha überhaupt noch arbeiten kann.
Was gibt es sonst noch im Vorfeld zu beachten?
Und wann sagt man es den Kindern?
Ich versuche gerade auch noch einen Zweitmeinungstermin in Bochum oder Heidelberg zu bekommen.
Die Entscheidung für das weitere Vorgehen fällt nicht gerade leicht, wenn man aus einem gefühlt gesunden Zustand plötzlich mit einer großen Operation und unabsehbaren Folgeschäden konfrontiert wird.
Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen!