Ärtze kommen zu keiner Diagnose - Ich denke, es ist die Bauchspeicheldrüse
Verfasst: 1. Februar 2018, 10:37
Hallo zusammen,
ich wende mich an euch, da ich seit einigen Jahren zunehmende Verdauungsprobleme habe, die ich nicht in Griff bekomme. Bisher konnte mir kein Arzt wirklich helfen. Vielmehr bin ich mittlerweile auf der Reizdarm- und Psychosomatik-Schiene. Das mag alles stimmen, aber noch glaube ich da nicht dran.
Daher verzeiht, wenn hier wieder jemand schreibt, der noch keine Diagnose hat. Ich kann mir vorstellen, dass das nervt.
Erst in den letzten Wochen sind mit die Zusammenhänge meiner Beschwerden über die Jahre hinweg wirklich bewusst geworden. Demnach begann alles bereits im Jahr 2009. Ich war damals viel beruflich unterwegs - zu dieser Zeit in Berlin. Da ich plötzlich massive Durchfälle bekam, die über Wochen anhielten, machte der GE-Arzt einige Tests. Das Ergebnis war eine Fructoseintoleranz. Diese Verschwand aber nach einem halben Jahr wieder - zumindest die Symptome. Ich habe mir nichts dabei gedacht. Im nachhinein fiel mir der Besuch bei einem Hausarzt in Berlin wieder ein: Er hatte mir auf Verdacht Lipase verschrieben. Die Kapseln hatte ich aber nie genommen.
Danach war lange Zeit Ruhe. Nur war ab diesem Zeitpunkt mein Stuhlgang immer heller als früher. Durchfall hatte ich aber dann nicht mehr.
In 2015 hatte ich dann wieder Probleme. Es war ein Schmerz hinter dem Brustbein. Ich dachte, es käme vom Tragen meines kleinen Sohnes im Tragetuch. Der Hausarzt hat mich dann aber wieder zum GE-Arzt geschickt zwecks Magenspiegelung. Ergebnis: Nichts. Verdacht auf NERD. Die Probleme waren dann aber auch wieder weg.
Ende 2016 begann dann mein Ärtze-Marathon, der bis heute anhält. Symptome: Erst Verstopfung, Schmerzen unter den Rippenbögen rechts und links, manchmal in den Flanken. Blähungen. Das ganze leicht krampfartig. Später kamen auch die Brustschmerzen wieder hinzu. Auch kam mal eine Gastritis hinzu. Die Probleme kommen in Schüben, mit (derzeit) einer leichten Tendenz zur Besserung. Allerdings habe ich die Probleme auch schon ein Jahr.
Diagnostisch habe ich schon einiges durch: Spiegelung von Magen und Darm, 3 Sonographien des Oberbauch (Ich bin recht schlank, es sei alles gut einsehbar gewesen), 1 CT, zahlreiche Blut-und Stuhltests. Die einzigen Ergebnisse: Ich habe einen Gallenstein und mein Darm hat eine Fäulnisflora. Das wäre aber kein Problem. Ich hätte einen Reizdarm.
Nun glaube ich da aber nicht dran, auch meine Ernährungsberaterin (ja, auch das habe ich versucht) hält das für unwahrscheinlich, da keine Verbindung zu einem bestimmten Lebensmittel oder zur Nahrungsaufnahme an sich zu bestehen scheint. Daraufhin (da ja alles in Ordnung sei) habe ich begonnen, selbst zu testen.
Zwei Stuhltests haben dann gezeigt, dass die Elastase-1 bei mir schwankt (207 - 500, Norm 200), der Stuhlfettgehalt aber immer Recht hoch ist. Die magischen 7g / 100 g überschreite ich aber nach den Tests knapp nicht. Nun habe ich mal mit Nortase experimentiert.
Und siehe da: Der Stuhl wird wieder dunkler! Auch die Blähungen sind weg.
Mein GE-Arzt sagt, die Werte wären ja noch okay. Ich könne das ruhig ignorieren. Auf die Frage hin, ob es die BS sein könnte, wurde er eher etwas schnippisch. Wie ich denn darauf käme - dass wäre ja quatsch?
Ich könnte mir nun Vorstellen, dass die Symptome zu einem Frühstadium einer chronischen Pankreatitis passen. Da ist ja nach der einschlägigen Literatur zumeist erstmal nur die Lipase erniedrigt.
Kennt einer von euch die Symptome? Meine Schmerzen sind meist eher mild. Liegen auf dem Rücken fällt mir auch überhaupt nicht schwer. Zu mir: Ich bin 34, normalgewichtig, trinke eher selten Alkohol.
Danke für eure Hilfe
Julio
ich wende mich an euch, da ich seit einigen Jahren zunehmende Verdauungsprobleme habe, die ich nicht in Griff bekomme. Bisher konnte mir kein Arzt wirklich helfen. Vielmehr bin ich mittlerweile auf der Reizdarm- und Psychosomatik-Schiene. Das mag alles stimmen, aber noch glaube ich da nicht dran.
Daher verzeiht, wenn hier wieder jemand schreibt, der noch keine Diagnose hat. Ich kann mir vorstellen, dass das nervt.
Erst in den letzten Wochen sind mit die Zusammenhänge meiner Beschwerden über die Jahre hinweg wirklich bewusst geworden. Demnach begann alles bereits im Jahr 2009. Ich war damals viel beruflich unterwegs - zu dieser Zeit in Berlin. Da ich plötzlich massive Durchfälle bekam, die über Wochen anhielten, machte der GE-Arzt einige Tests. Das Ergebnis war eine Fructoseintoleranz. Diese Verschwand aber nach einem halben Jahr wieder - zumindest die Symptome. Ich habe mir nichts dabei gedacht. Im nachhinein fiel mir der Besuch bei einem Hausarzt in Berlin wieder ein: Er hatte mir auf Verdacht Lipase verschrieben. Die Kapseln hatte ich aber nie genommen.
Danach war lange Zeit Ruhe. Nur war ab diesem Zeitpunkt mein Stuhlgang immer heller als früher. Durchfall hatte ich aber dann nicht mehr.
In 2015 hatte ich dann wieder Probleme. Es war ein Schmerz hinter dem Brustbein. Ich dachte, es käme vom Tragen meines kleinen Sohnes im Tragetuch. Der Hausarzt hat mich dann aber wieder zum GE-Arzt geschickt zwecks Magenspiegelung. Ergebnis: Nichts. Verdacht auf NERD. Die Probleme waren dann aber auch wieder weg.
Ende 2016 begann dann mein Ärtze-Marathon, der bis heute anhält. Symptome: Erst Verstopfung, Schmerzen unter den Rippenbögen rechts und links, manchmal in den Flanken. Blähungen. Das ganze leicht krampfartig. Später kamen auch die Brustschmerzen wieder hinzu. Auch kam mal eine Gastritis hinzu. Die Probleme kommen in Schüben, mit (derzeit) einer leichten Tendenz zur Besserung. Allerdings habe ich die Probleme auch schon ein Jahr.
Diagnostisch habe ich schon einiges durch: Spiegelung von Magen und Darm, 3 Sonographien des Oberbauch (Ich bin recht schlank, es sei alles gut einsehbar gewesen), 1 CT, zahlreiche Blut-und Stuhltests. Die einzigen Ergebnisse: Ich habe einen Gallenstein und mein Darm hat eine Fäulnisflora. Das wäre aber kein Problem. Ich hätte einen Reizdarm.
Nun glaube ich da aber nicht dran, auch meine Ernährungsberaterin (ja, auch das habe ich versucht) hält das für unwahrscheinlich, da keine Verbindung zu einem bestimmten Lebensmittel oder zur Nahrungsaufnahme an sich zu bestehen scheint. Daraufhin (da ja alles in Ordnung sei) habe ich begonnen, selbst zu testen.
Zwei Stuhltests haben dann gezeigt, dass die Elastase-1 bei mir schwankt (207 - 500, Norm 200), der Stuhlfettgehalt aber immer Recht hoch ist. Die magischen 7g / 100 g überschreite ich aber nach den Tests knapp nicht. Nun habe ich mal mit Nortase experimentiert.
Und siehe da: Der Stuhl wird wieder dunkler! Auch die Blähungen sind weg.
Mein GE-Arzt sagt, die Werte wären ja noch okay. Ich könne das ruhig ignorieren. Auf die Frage hin, ob es die BS sein könnte, wurde er eher etwas schnippisch. Wie ich denn darauf käme - dass wäre ja quatsch?
Ich könnte mir nun Vorstellen, dass die Symptome zu einem Frühstadium einer chronischen Pankreatitis passen. Da ist ja nach der einschlägigen Literatur zumeist erstmal nur die Lipase erniedrigt.
Kennt einer von euch die Symptome? Meine Schmerzen sind meist eher mild. Liegen auf dem Rücken fällt mir auch überhaupt nicht schwer. Zu mir: Ich bin 34, normalgewichtig, trinke eher selten Alkohol.
Danke für eure Hilfe
Julio