Chronische Pankreatitis mit 19
Verfasst: 16. April 2018, 12:59
Hallo,
kurz zu mir: 19 Jahre alt, 180cm, (mittlerweile) 60kg, geringer Alkoholkonsum, kein Raucher.
Ich würde vor mittlerweile fünf Wochen stationär ins Krankenhaus aufgenommen, weil meine Lipasewerte erhöht waren (>1000). In die Notaufnahme gefahren bin ich, weil ich den Körper umschließenden Oberbauchschmerzen hatte, die zu dem Zeitpunkt aber noch recht sanft waren. Die Diagnose hieß recht schnell akute Pankreatitis (K85.90). Ich wurde weiterhin mit Tropf im Krankenhaus behalten und auf fettarme Schonkost gesetzt. Dazu wurden zahlreiche Untersuchungen (diverse Ultraschalls, Magenspiegelung, Magenspiegelung mit "Ultraschallkopf", MRT, Stuhlprobe, nahezu tägliche Blutkontrollen, Bluttests auf Hepatitis, Würmer, Aids, ...) gemacht, jedoch gab es bei keiner irgendwelche Auffälligkeiten und damit auch keine Vermutungen für eine Ursache. Ausgeschlossen wurden Gallensteine, Alkohol, Würmer, Hepatitis, Aids, Krebs, ein Teil der erblichen Genetik bzw. Autoimmun (auf den anderen Teil wird noch gewartet). Inbesonders merkwürdig ist es für die Ärzte, weil ich eigentlich zu jung für diese Krankheit bin.
Merkwürdig war, dass die Schmerzen nach ca einer Woche immer stärker wurden, die ersten Tage hatte ich nur wenige Novalgin am Tag gehabt, dann brauchte ich plötzlich Morphin. Währenddessen begannen die Lipasewerte aber zu sinken (der dortige Höchsttand von 1800 wurde nicht wieder erreicht). Daraufhin habe ich das Krankenhaus zu einem KH mit Pankreaszentrum gewechselt (Pius Oldenburg), welches mir vom AdP empfohlen wurde. Dort began man, aufgrund der mittlerweile 14 Tagen mit akuter Pankreatitis, mit einer Karenz, also kein Essen. Nachdem die Schmerzen nach 4 Tagen dann endlich weg waren, durfte ich wieder vorsichtig Nahrung zu mir nehmen, aber weiterhin fettarm. Die Schmerzen kamen dann jedoch nach wenigen Tagen, kurz vor der geplanten Entlassung, wieder, dazu waren plötzlich die Leberwerte (erst GGT, Tag danach GOT, GPT, Alk. Phos. LDH) stark erhöht. Diese waren vorher immer im Normalbereich. Die Lipase sank jedoch weiterhin recht konstant, mittlerweile sogar bei 190, Stand letzte Woche Montag.
Nach einer weiteren Woche bin ich entlassen worden, weil die Schmerzen weniger wurden, und halte es mit den Novalmin Tabletten gut aus. Das ist 2 Wochen her. Hier brauche ich manchmal einen Tag lang gar keine Schmerztablette, manchmal aber auch wieder 6 (500mg). Es werden noch regelmäßig Untersuchungen gemacht. Der Chefarzt im KH sagte aber, dass es im Moment wie eine beginnende chronische Pankreatitis aussieht, da die Schmerzen immer noch da sind. Die Überlegung ist, Cortison zu geben, allerdings sind aufgrund meines Alters vonseiten der Ärzte Hemmungen vorhanden. Es wird auf die oben genannten weiteren Ergebnisse gewartet.
Symptome die bei mir vorhanden sind: Oberbauchbeschwerden, Gewichtsverlust, Blähungen. Alles schwankend stark und über einen Zeitraum > 5 Wochen.
Meine Frage wäre insbesondere, ob es vielleicht jemand mit ähnlichen Problemen gibt? Gibt es irgendwas, was bei euch anders oder ähnlich gemacht wurde? Gibt es vielleicht sogar jemanden in meinem Alter mit ähnlichen Problemen?
Ich danke vielmals im Voraus!
Thomas
kurz zu mir: 19 Jahre alt, 180cm, (mittlerweile) 60kg, geringer Alkoholkonsum, kein Raucher.
Ich würde vor mittlerweile fünf Wochen stationär ins Krankenhaus aufgenommen, weil meine Lipasewerte erhöht waren (>1000). In die Notaufnahme gefahren bin ich, weil ich den Körper umschließenden Oberbauchschmerzen hatte, die zu dem Zeitpunkt aber noch recht sanft waren. Die Diagnose hieß recht schnell akute Pankreatitis (K85.90). Ich wurde weiterhin mit Tropf im Krankenhaus behalten und auf fettarme Schonkost gesetzt. Dazu wurden zahlreiche Untersuchungen (diverse Ultraschalls, Magenspiegelung, Magenspiegelung mit "Ultraschallkopf", MRT, Stuhlprobe, nahezu tägliche Blutkontrollen, Bluttests auf Hepatitis, Würmer, Aids, ...) gemacht, jedoch gab es bei keiner irgendwelche Auffälligkeiten und damit auch keine Vermutungen für eine Ursache. Ausgeschlossen wurden Gallensteine, Alkohol, Würmer, Hepatitis, Aids, Krebs, ein Teil der erblichen Genetik bzw. Autoimmun (auf den anderen Teil wird noch gewartet). Inbesonders merkwürdig ist es für die Ärzte, weil ich eigentlich zu jung für diese Krankheit bin.
Merkwürdig war, dass die Schmerzen nach ca einer Woche immer stärker wurden, die ersten Tage hatte ich nur wenige Novalgin am Tag gehabt, dann brauchte ich plötzlich Morphin. Währenddessen begannen die Lipasewerte aber zu sinken (der dortige Höchsttand von 1800 wurde nicht wieder erreicht). Daraufhin habe ich das Krankenhaus zu einem KH mit Pankreaszentrum gewechselt (Pius Oldenburg), welches mir vom AdP empfohlen wurde. Dort began man, aufgrund der mittlerweile 14 Tagen mit akuter Pankreatitis, mit einer Karenz, also kein Essen. Nachdem die Schmerzen nach 4 Tagen dann endlich weg waren, durfte ich wieder vorsichtig Nahrung zu mir nehmen, aber weiterhin fettarm. Die Schmerzen kamen dann jedoch nach wenigen Tagen, kurz vor der geplanten Entlassung, wieder, dazu waren plötzlich die Leberwerte (erst GGT, Tag danach GOT, GPT, Alk. Phos. LDH) stark erhöht. Diese waren vorher immer im Normalbereich. Die Lipase sank jedoch weiterhin recht konstant, mittlerweile sogar bei 190, Stand letzte Woche Montag.
Nach einer weiteren Woche bin ich entlassen worden, weil die Schmerzen weniger wurden, und halte es mit den Novalmin Tabletten gut aus. Das ist 2 Wochen her. Hier brauche ich manchmal einen Tag lang gar keine Schmerztablette, manchmal aber auch wieder 6 (500mg). Es werden noch regelmäßig Untersuchungen gemacht. Der Chefarzt im KH sagte aber, dass es im Moment wie eine beginnende chronische Pankreatitis aussieht, da die Schmerzen immer noch da sind. Die Überlegung ist, Cortison zu geben, allerdings sind aufgrund meines Alters vonseiten der Ärzte Hemmungen vorhanden. Es wird auf die oben genannten weiteren Ergebnisse gewartet.
Symptome die bei mir vorhanden sind: Oberbauchbeschwerden, Gewichtsverlust, Blähungen. Alles schwankend stark und über einen Zeitraum > 5 Wochen.
Meine Frage wäre insbesondere, ob es vielleicht jemand mit ähnlichen Problemen gibt? Gibt es irgendwas, was bei euch anders oder ähnlich gemacht wurde? Gibt es vielleicht sogar jemanden in meinem Alter mit ähnlichen Problemen?
Ich danke vielmals im Voraus!
Thomas