Wäre eine irgendwann durchlebte Pankreatitis in der Bildgebung sichtbar???
Verfasst: 3. Juli 2018, 14:13
Hallo zusammen!
Ich frage mich ob man eine irgendwann durchlebte Pankreatitis in der Bildgebung sehen würde??
Komme frisch aus dem Pankreaszentrum, da man ja bei mir in einer Endosonographie vor drei Monaten, „angeblich“ eine 0,6 cm große Zyste mit dem Verdacht auf IPMN gesehen hätte.
Damalige Empfehlung war; ein MRT machen zu lassen um das genaue Maß der Läsion zu beschreiben. Das MRT mit MRCP wurde zeitnah durchgeführt. Im Befund steht:
Man erkennt eine unauffällige Darstellung der intra und extrahepatischen Gallenwege.
Die Bauchspeicheldrüse stellt sich regelrecht dar. Kein Gangaufstau.
Zystische Läsionen des Pankreas sind nicht erkennbar.
Die offenbar vorbeschriebene zystische Veränderung im Bereich des Pankreasschwanzes ist nicht nachvollziehbar.
Kein Hinweis für eine IPMN, keine Malignitätskriterien.
Soviel so gut, das ganze hat mir aber keine Ruhe gelassen, somit war ich zwischenzeitlich auch wieder im Pankreaszentrum. Laut Professor, damit ich endlich damit abschließen kann. Kann ich aber leider nicht. Denn meine Stuhlbeschaffenheit spricht leider eine andere Sprache.
Untersuchungen im Pankreaszentrum waren:
erneutes MRT mit MRCP und Kontrastmittel. Dortiger Befund zeigte eine benigne Leberzyste bei sonst unauffälligem Pankreas und Abdomen, soweit beurteilbar.
Zusätzlich bekam ich eine erneute
Endosonographie. Laut Prof. Niedergethmann, durch seinen, so wie er es sagte, besten Schaller: Leitender
Oberarzt Gastroenterologie Priv. Doz. Dr. Hagen Kälsch.
Befundung:
Unauffällige Papillenregion.
Homogenes Pankreasparenchym im Kopf, Corpus und Schwanzbereich,
unauffälliger Pankreashauptgang, keine fokalen Pankreasläsionen.
Soviel also zur Endosonographie! Ist also sehr untersucherabhängig und für mich persönlich kein Goldstandard zur Diagnostik, wenn sie für sich alleine steht. Aber ein richtig guter Untersucher, der über hohe anatomische Kenntnisse und viel Erfahrung am Gerät verfügt, der kann das sicherlich. Das habe ich für mich festgestellt.
Meine Frage wäre; kann man eine irgendwann durchlebte Pankreatitis noch nach Jahren in der Bildgebung feststellen?
Ich weiß auch nicht ob die Möglichkeit besteht, dass man eine Pankreasinsuffizienz entwickelt, die bildtechnisch nicht fassbar ist und ob eine Pankreasinsuffizienz den bildmorphologischen Zeichen vorausgeht?? Besteht diese Möglichkeit?
Denn in den Entlassungsbrief des Pankreaszentrums steht: bei bildmorphologisch keinem Hinweis auf eine Pankreaserkrankung, besteht Indikation zur Behandlung.
Mein Stuhl ist aber sehr viel, voluminös habe ich den Eindruck. Wird aber auch bei sehr hohen Kreoneinnahmen nicht nachhaltig besser. Vielleicht ein bisschen?
Ich frage mich ob man eine irgendwann durchlebte Pankreatitis in der Bildgebung sehen würde??
Komme frisch aus dem Pankreaszentrum, da man ja bei mir in einer Endosonographie vor drei Monaten, „angeblich“ eine 0,6 cm große Zyste mit dem Verdacht auf IPMN gesehen hätte.
Damalige Empfehlung war; ein MRT machen zu lassen um das genaue Maß der Läsion zu beschreiben. Das MRT mit MRCP wurde zeitnah durchgeführt. Im Befund steht:
Man erkennt eine unauffällige Darstellung der intra und extrahepatischen Gallenwege.
Die Bauchspeicheldrüse stellt sich regelrecht dar. Kein Gangaufstau.
Zystische Läsionen des Pankreas sind nicht erkennbar.
Die offenbar vorbeschriebene zystische Veränderung im Bereich des Pankreasschwanzes ist nicht nachvollziehbar.
Kein Hinweis für eine IPMN, keine Malignitätskriterien.
Soviel so gut, das ganze hat mir aber keine Ruhe gelassen, somit war ich zwischenzeitlich auch wieder im Pankreaszentrum. Laut Professor, damit ich endlich damit abschließen kann. Kann ich aber leider nicht. Denn meine Stuhlbeschaffenheit spricht leider eine andere Sprache.
Untersuchungen im Pankreaszentrum waren:
erneutes MRT mit MRCP und Kontrastmittel. Dortiger Befund zeigte eine benigne Leberzyste bei sonst unauffälligem Pankreas und Abdomen, soweit beurteilbar.
Zusätzlich bekam ich eine erneute
Endosonographie. Laut Prof. Niedergethmann, durch seinen, so wie er es sagte, besten Schaller: Leitender
Oberarzt Gastroenterologie Priv. Doz. Dr. Hagen Kälsch.
Befundung:
Unauffällige Papillenregion.
Homogenes Pankreasparenchym im Kopf, Corpus und Schwanzbereich,
unauffälliger Pankreashauptgang, keine fokalen Pankreasläsionen.
Soviel also zur Endosonographie! Ist also sehr untersucherabhängig und für mich persönlich kein Goldstandard zur Diagnostik, wenn sie für sich alleine steht. Aber ein richtig guter Untersucher, der über hohe anatomische Kenntnisse und viel Erfahrung am Gerät verfügt, der kann das sicherlich. Das habe ich für mich festgestellt.
Meine Frage wäre; kann man eine irgendwann durchlebte Pankreatitis noch nach Jahren in der Bildgebung feststellen?
Ich weiß auch nicht ob die Möglichkeit besteht, dass man eine Pankreasinsuffizienz entwickelt, die bildtechnisch nicht fassbar ist und ob eine Pankreasinsuffizienz den bildmorphologischen Zeichen vorausgeht?? Besteht diese Möglichkeit?
Denn in den Entlassungsbrief des Pankreaszentrums steht: bei bildmorphologisch keinem Hinweis auf eine Pankreaserkrankung, besteht Indikation zur Behandlung.
Mein Stuhl ist aber sehr viel, voluminös habe ich den Eindruck. Wird aber auch bei sehr hohen Kreoneinnahmen nicht nachhaltig besser. Vielleicht ein bisschen?