Kryptogene chronische Pankreatitis - Sammelthread
Verfasst: 30. Oktober 2018, 18:32
Ich weiß seit Anfang des Jahres das ich eine EPI habe sowie, seit einigen Monaten das ich an einer bis dato kryptogenen also idiopathischen chronischen Pankreatitis leide. Bei mir kann an Hand der bisherigen Entwicklung eine AICP (alkoholinduzierte) oder obstruktive Pankreatitis laut Aussagen der Internistin, auschgeschlossen werden. Diese präsentiert sich eher durch Verkalkungen. Das erklärt auch, warum ich keine Schübe hatte und Lipase und Amylase mit einer Ausnahme nie stark erhöht waren.
Veränderungen sind bei mir nicht an den Hauptgängen zu sehen, die zeichnen sich nach wie vor sehr Zart und regelmässig ab. Dafür sind Veränderungen im Parenchym zu erkennen, die als Septenreich oder Stranding ohne Honigwabenmuster, vermehrt lobuliert usw. bezeichnet wurden. Die Drüse wurde weiterhin als zunehmend atrophiert beschrieben und im Schwanzbereich als steifer beschrieben. Weitehrin auffällig war bei mir auch eine Lymphadenopathie, weswegen von einer infektiösen Genese ausgegangen wurde, dezent erhöhte Transanimasen und eine Steatosis Hepatis unklarer Genese.
Hier treiben sich ja einige rum, die an einer EPI leiden oder idiopathischen Pankreatitis. Mich würde mal interessieren ob es auch einige gibt, bei der sich im Nachhinein herauskristallisieren konnte wo die genaue Genese der Pankreatitis lag.
Idiopathisch heißt ja nur, dass man zunächst keine eindeutige Ursache finden kann.
Ich halte bei mir z.B. auch eine autoimmunelle Ursache für nicht ausgeschlossen, da ich 1. sehr viele Verwandte mit einfachen und komplexeren Autoimmunerkrankungen in der Familie habe, 2. die Änderungen sehr schnell erfolgen, 3. bei mir ANA Werte erhöht waren und 4. nach zufälliger Kortisongabe im Juni ich fast 1 1/2 Monate schmerzfrei war.
Leider finde ich aber kein Arzt der bisher bereit ist, mit mir eine weitere Kortisonstoß-Therapie einzugehen. Meine Hausärztin ist leider mit dem ganzen Thema auch komplett überfordert.
Also was sind eure Erfahrungen mit idiopathischen/kryptogenen chronischen Pankreatiden?
Veränderungen sind bei mir nicht an den Hauptgängen zu sehen, die zeichnen sich nach wie vor sehr Zart und regelmässig ab. Dafür sind Veränderungen im Parenchym zu erkennen, die als Septenreich oder Stranding ohne Honigwabenmuster, vermehrt lobuliert usw. bezeichnet wurden. Die Drüse wurde weiterhin als zunehmend atrophiert beschrieben und im Schwanzbereich als steifer beschrieben. Weitehrin auffällig war bei mir auch eine Lymphadenopathie, weswegen von einer infektiösen Genese ausgegangen wurde, dezent erhöhte Transanimasen und eine Steatosis Hepatis unklarer Genese.
Hier treiben sich ja einige rum, die an einer EPI leiden oder idiopathischen Pankreatitis. Mich würde mal interessieren ob es auch einige gibt, bei der sich im Nachhinein herauskristallisieren konnte wo die genaue Genese der Pankreatitis lag.
Idiopathisch heißt ja nur, dass man zunächst keine eindeutige Ursache finden kann.
Ich halte bei mir z.B. auch eine autoimmunelle Ursache für nicht ausgeschlossen, da ich 1. sehr viele Verwandte mit einfachen und komplexeren Autoimmunerkrankungen in der Familie habe, 2. die Änderungen sehr schnell erfolgen, 3. bei mir ANA Werte erhöht waren und 4. nach zufälliger Kortisongabe im Juni ich fast 1 1/2 Monate schmerzfrei war.
Leider finde ich aber kein Arzt der bisher bereit ist, mit mir eine weitere Kortisonstoß-Therapie einzugehen. Meine Hausärztin ist leider mit dem ganzen Thema auch komplett überfordert.
Also was sind eure Erfahrungen mit idiopathischen/kryptogenen chronischen Pankreatiden?
