Lipasämie & Ratlosigkeit
Verfasst: 29. November 2018, 15:07
Hallo an alle,
Ich bin zur Zeit absolut ratlos, vielleicht hat hier ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht.
Ich schildere meine Situation einfach mal von Anfang an:
Ich, zu dem Zeitpunkt 29, ging ziemlich genau vor einem Jahr wegen heftiger Durchfälle und Übelkeit zum Hausarzt. Dachte damals an einen Infekt oder Ähnliches. Bluttest ergab eine erhöhte Lipase von 198 U/l und eine Amylase von 183 U/l. Stuhlprobe ergab nichts. Schmerzen hatte ich keine. Auch die Durchfälle waren nach 2 Wochen wieder weg, aber die Lipase blieb bei späteren Messungen oben, verdoppelte sich teilweise sogar.
Hausarzt war ratlos, überwies mich zum Internisten. Der hatte eine Autoimmunpankreatitis im Verdacht, weil auch meine IgG4-Warte erhöht waren und bis heute sind. Also wurde Kortison verordnet, glaub es waren an die 50 mg / Tag, wenn ich mich recht entsinne. Die Lipase steigt auf 900 U/l, Beschwerden bleiben weiterhin aus, ab und zu ein leichtes Zwicken / Drücken, das aber auch gleich wieder verschwindet.
Anfang diesen Jahres dann MRT. Ergebnis: "Minimales Ödem" am Pankreaskurpos. Sonst alles in Ordnung. Weiterhin keine Beschwerden, Lipase sinkt zwischenzeitlich und steigt dann wieder. Im Mai dann Endosono. Ergebnis: Kräftige lobuliertes Pankreas - keine Zeichen einer Autoimmunpankreatitis. Pankreasgang regelrecht. Professorin wortwörtlich: "Am Organ ist alles so, wie es bei einem jungen Mann in meinem Alter sein sollte."
Heute wieder Bultwerte erhalten: 649 Lipase, 321 Amylase. Ansonsten mit Aushame eines gelegentlichen, leichten Zwickens in Oberbauch keine Beschwerden. Keine Schmerzen, Durchfall, oder ähnliches. Bin auch sonst fit, kann zum Sport, Arbeit, alles eigentlich. Trotzdem weiß ich einfach nicht weiter, es belastet mich vor allem psychisch. War vielleicht mal jemand in einer ähnlichen Situation? Wie würdet ihr weiter vorgehen, vielleicht eine Zweitmeinung einholen?
Bin für jede Antwort dankbar.
Ich bin zur Zeit absolut ratlos, vielleicht hat hier ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht.
Ich schildere meine Situation einfach mal von Anfang an:
Ich, zu dem Zeitpunkt 29, ging ziemlich genau vor einem Jahr wegen heftiger Durchfälle und Übelkeit zum Hausarzt. Dachte damals an einen Infekt oder Ähnliches. Bluttest ergab eine erhöhte Lipase von 198 U/l und eine Amylase von 183 U/l. Stuhlprobe ergab nichts. Schmerzen hatte ich keine. Auch die Durchfälle waren nach 2 Wochen wieder weg, aber die Lipase blieb bei späteren Messungen oben, verdoppelte sich teilweise sogar.
Hausarzt war ratlos, überwies mich zum Internisten. Der hatte eine Autoimmunpankreatitis im Verdacht, weil auch meine IgG4-Warte erhöht waren und bis heute sind. Also wurde Kortison verordnet, glaub es waren an die 50 mg / Tag, wenn ich mich recht entsinne. Die Lipase steigt auf 900 U/l, Beschwerden bleiben weiterhin aus, ab und zu ein leichtes Zwicken / Drücken, das aber auch gleich wieder verschwindet.
Anfang diesen Jahres dann MRT. Ergebnis: "Minimales Ödem" am Pankreaskurpos. Sonst alles in Ordnung. Weiterhin keine Beschwerden, Lipase sinkt zwischenzeitlich und steigt dann wieder. Im Mai dann Endosono. Ergebnis: Kräftige lobuliertes Pankreas - keine Zeichen einer Autoimmunpankreatitis. Pankreasgang regelrecht. Professorin wortwörtlich: "Am Organ ist alles so, wie es bei einem jungen Mann in meinem Alter sein sollte."
Heute wieder Bultwerte erhalten: 649 Lipase, 321 Amylase. Ansonsten mit Aushame eines gelegentlichen, leichten Zwickens in Oberbauch keine Beschwerden. Keine Schmerzen, Durchfall, oder ähnliches. Bin auch sonst fit, kann zum Sport, Arbeit, alles eigentlich. Trotzdem weiß ich einfach nicht weiter, es belastet mich vor allem psychisch. War vielleicht mal jemand in einer ähnlichen Situation? Wie würdet ihr weiter vorgehen, vielleicht eine Zweitmeinung einholen?
Bin für jede Antwort dankbar.