Bauchspeicheldrüsenentzündung + Psyeudozyste
Verfasst: 16. Februar 2019, 23:24
Hallo,
ich (46) bin Ende Oktober wegen schwerer Schmerzen ins Krankenhaus. Dort wurde dann akute Bauchspeicheldrüsenerkrankung festgestellt.
Das nächste Mal war ich dann Anfang Januar wegen akuter Bauchspeicheldrüsenentzündung im Krankenhaus. Dabei wurde dann eine 17cmx6cm große Pseudozyste festgestellt. Die könnte aber nicht behandelt werden, weil die Zyste noch nicht "reif" war und keine stabile Außenhaut hatte.
Drei Wochen später war ich dann wieder im KH, um eine Drainage in den Magen zu legen. Dabei wurde dann festgestellt, dass die P-Zyste sich auch 14cm x 4 cm verkleinert hat und wieder nicht reif für eine Drainage war. Außerdem wurde im Magen ein Befall mit irgendwelchen Keimen festgestellt, der aber wohl schon älter sein soll. Die Laborbefunde stehen noch aus.
Nun geht es nächsten Monat weiter mit einem neuen Versuch, die Drainage zu machen, falls die Zyste bis dahin nicht verschwunden ist.
Weiterhin habe ich einen 1,9 cm großen Gallenstein.
Während der ganzen Zeit hatte immer wieder Phasen mit starken Schmerzen. Ich bin aber kein großer Freund von Schmerzmitteln und nehme die nur, im größten Notfall.
Ich habe eine gewisse Sorge, dass mir die Ärzte im Krankenhaus nicht alles gesagt haben.
Ich stelle mir die Fragen:
Wie ist das Risiko, dass ich Krebs habe?
Werde ich wieder so in Ordnung kommen, dass ich belastbar bin?
Und dann habe ich große Angst wegen der vielen Untersuchungen im CT, die ja auch durch die Strahlung nicht besonders gesund sind und die zwei Röntgenuntersuchungen und das MRT. Wird soviel Strahlendosis nicht später dann zu Krebs führen?
Ich bin völlig ohne Unterstützung. D.h. ich habe niemanden, der mir Sachen ins Krankenhaus bringen kann oder der zuhause hilft. Niemand, der mich im Krankenhaus (oder sonst besuchen würde).
Und spätestens nach dem zweiten Tag Krankenhaus bin ich völlig im Borneout. Ich leide dann mehr an der Langeweile und den autoritären Strukturen als an den Schmerzen. Deswegen habe ich mich auch zweimal selbst entlassen, als mich die Ärzte länger dabehalten wollten, als meiner Meinung nach nötig. Aber ich konnte es da einfach nicht mehr ertragen.
Bisher habe ich ca. 25 Kilo seit Ende Oktober abgenommen. Zeitweise hatte ich auch Angst, dass ich, wenn die zum Glück vorhandenen Reserven aufgebraucht sind, nichts mehr zum Zusetzen haben werde. Zum Glück kann ich im Moment wieder fast normal essen.
Mache ich mir umsonst Sorgen?
Ändern kann man es ja eh nicht, was da kommt.
Und es könnte ja immer viel schlimmer sein...
Liebe Grüße
Kuestenbewohner
ich (46) bin Ende Oktober wegen schwerer Schmerzen ins Krankenhaus. Dort wurde dann akute Bauchspeicheldrüsenerkrankung festgestellt.
Das nächste Mal war ich dann Anfang Januar wegen akuter Bauchspeicheldrüsenentzündung im Krankenhaus. Dabei wurde dann eine 17cmx6cm große Pseudozyste festgestellt. Die könnte aber nicht behandelt werden, weil die Zyste noch nicht "reif" war und keine stabile Außenhaut hatte.
Drei Wochen später war ich dann wieder im KH, um eine Drainage in den Magen zu legen. Dabei wurde dann festgestellt, dass die P-Zyste sich auch 14cm x 4 cm verkleinert hat und wieder nicht reif für eine Drainage war. Außerdem wurde im Magen ein Befall mit irgendwelchen Keimen festgestellt, der aber wohl schon älter sein soll. Die Laborbefunde stehen noch aus.
Nun geht es nächsten Monat weiter mit einem neuen Versuch, die Drainage zu machen, falls die Zyste bis dahin nicht verschwunden ist.
Weiterhin habe ich einen 1,9 cm großen Gallenstein.
Während der ganzen Zeit hatte immer wieder Phasen mit starken Schmerzen. Ich bin aber kein großer Freund von Schmerzmitteln und nehme die nur, im größten Notfall.
Ich habe eine gewisse Sorge, dass mir die Ärzte im Krankenhaus nicht alles gesagt haben.
Ich stelle mir die Fragen:
Wie ist das Risiko, dass ich Krebs habe?
Werde ich wieder so in Ordnung kommen, dass ich belastbar bin?
Und dann habe ich große Angst wegen der vielen Untersuchungen im CT, die ja auch durch die Strahlung nicht besonders gesund sind und die zwei Röntgenuntersuchungen und das MRT. Wird soviel Strahlendosis nicht später dann zu Krebs führen?
Ich bin völlig ohne Unterstützung. D.h. ich habe niemanden, der mir Sachen ins Krankenhaus bringen kann oder der zuhause hilft. Niemand, der mich im Krankenhaus (oder sonst besuchen würde).
Und spätestens nach dem zweiten Tag Krankenhaus bin ich völlig im Borneout. Ich leide dann mehr an der Langeweile und den autoritären Strukturen als an den Schmerzen. Deswegen habe ich mich auch zweimal selbst entlassen, als mich die Ärzte länger dabehalten wollten, als meiner Meinung nach nötig. Aber ich konnte es da einfach nicht mehr ertragen.
Bisher habe ich ca. 25 Kilo seit Ende Oktober abgenommen. Zeitweise hatte ich auch Angst, dass ich, wenn die zum Glück vorhandenen Reserven aufgebraucht sind, nichts mehr zum Zusetzen haben werde. Zum Glück kann ich im Moment wieder fast normal essen.
Mache ich mir umsonst Sorgen?
Ändern kann man es ja eh nicht, was da kommt.
Und es könnte ja immer viel schlimmer sein...
Liebe Grüße
Kuestenbewohner