AIP
Verfasst: 11. März 2019, 22:41
Hallo zusammen,
Ich stell mich kurz vor: mein Name ist Nicole ich bin 36 Jahre alt und komme aus Gelsenkirchen. Ende Januar habe ich akute Oberbauchbeschwerden, mit Ausstrahlung in den Rücken, Übelkeit und Erbrechen, einen extremen Gewichtsverlust (10 kg kn 7 Tagen)
Meine Hausärztin behandelte mich auf eine Magenschleimhaut Entzündung, ausgelöst durch Ibuprofen 800. Nach 1 1/2 Wochen keine Besserung gar Verschlimmerung der Symptome hat sie mich in Krankenhaus eingewiesen zur magenspieglung. Leider hat mich kein Krankenhaus aufgenommen, da hoch Konjunktur auf den Stationen (noro Virus 🦠) Herrschte. Nach einer weiteren Woche mit starken Schmerzen Übelkeit und Erbrechen bekam ich endlich einen Termin zur stationären Aufnahmen. Am Aufnahme Tag (EKG + blutentnahme) hatte ich nach 3 std endlich mein Zimmer. Kurz darauf ging die Tür auf, der Assistenzarzt kam und brachte mich Notfall mäßig sofort zur Oberärztin zur Sono, da meine Blutwerte eine reine Katastrophe seien und wir sofort nach schauen müssen was los ist. Nach einer 1 stündigen Sonographie und Anamnese Gespräch, entschuldigte sich die oberärztin bei mir, das gerade ich ein richtiger Notfall sei und sie es nicht fassen konnte das ich 1 Woche warten musste. Bei der Sonographie ergab sich ein schlimmer entzündeter Bauchtanz, Magenschleimhaut Entzündung, Zwölffingerdarm Entzündung, Raumforderung in der Bauchspeicheldrüse. Da ich vom Fach bin, kam mir natürlich bei raumforderung der erste Gedanke: Bauchspeicheldrüsenkrebs. Es folgten etliche Untersuchungen, magenspieglung= Befund vom sono bestätigt, MRCP= Befund von sono bestätigt. Es wurden all Blutuntersuchungen gemacht für eine AIP doch die IGG4 werte waren alle in Ordnung. Endosonographie= Biopsie entnommen-> AIP bestätigt. Leider ergaben alle anderen Untersuchungen zudem das ich eine endokrine (keine verdauungsenzyme mehr bildet, Pangrol 25000)und exokrine pankreatitis (Insulin wird nicht mehr produziert, ich bin Insulinpflichtig)habe.
Sofortige Einleitung einer cortison Therapie, Oxygen als dauermedikation, Insulin nach 30 er Regel, Pangrol 25000, panzoprazol.
6 Wochen soll die Therapie jetzt andauern, in der Hoffnung das die Bauchspeicheldrüse wieder ihre Tätigkeit aufnimmt. Dann MRCP Kontrolle.
Mein Zustand ist schrecklich, ich kann mich nicht körperlich belasten, kaum Nahrung zu mir nehmen die ich vertrage. Ich bin allein erziehende Mutter eines 3 jährigen Sohnes.
Rum sitzen und abwarten ist überhaupt nicht meine Stärke. Mein Zustand wird nicht besser, zum Glück auch nicht schlimmer.
Ich habe versucht mir einen Termin in Bochum im pankreaszentrum zu holen, doch leider wurde ich da telefonisch mehrfach nur weitergeleitet und habe letzt endlich keinen Termin bekommen.
Für meine Ernährungsumstellung habe ich mir nun das Buch: Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, zugelegt und fährt mit der Ernährung recht gut. Vertrage zwar auch nicht alles daraus aber immerhin warme Mahlzeiten.
Ich habe soviele Gedanken und fragen die mir bisher niemand beantworten will. Meine Hausärztin sagt nur ich solle bitte die schlechten Gedanken auf einen Stapel legen und bei Seite schieben. Im Moment einfach nur schonen schonen schonen und auf meinen Körper hören.
Was passiert wenn die Bauchspeicheldrüse nicht wieder anfängt zu arbeiten?
Was kann man machen?
OP? Was für welche ok gibt es?
Bleibt mein schlechter allgemein Zustand so?
Risiko Bauchspeicheldrüsen Krebs?
Kann ich je wieder arbeiten gehen? Mich belasten?
Um gottes Willen bitte gib mir doch einer Antworten auf meine Fragen und Ängste!?!
Ich fühle mich so allein gelassen
Hilfe habe ich mir auch über das Naturheilverfahren geholt, Akupunktur, Hypnose und schröpfen. Dies läuft erst seit 1 Woche, doch auch hier bisher keine Besserung.
Nun habe ich gedacht, ich wende mich mal an Menschen, die evtl ihre Erfahrungen, Berichte und und und mit mir teilen können!? Die wissen wovon ich spreche. Was es heißt wenn man eine AIP, mit endokriner und exokrine pankreasinsuffizienz diagnostiziert bekommt.
Vielen Dank schon mal fürs Lesen
Einen schönen Abend
LG Nicole
Ich stell mich kurz vor: mein Name ist Nicole ich bin 36 Jahre alt und komme aus Gelsenkirchen. Ende Januar habe ich akute Oberbauchbeschwerden, mit Ausstrahlung in den Rücken, Übelkeit und Erbrechen, einen extremen Gewichtsverlust (10 kg kn 7 Tagen)
Meine Hausärztin behandelte mich auf eine Magenschleimhaut Entzündung, ausgelöst durch Ibuprofen 800. Nach 1 1/2 Wochen keine Besserung gar Verschlimmerung der Symptome hat sie mich in Krankenhaus eingewiesen zur magenspieglung. Leider hat mich kein Krankenhaus aufgenommen, da hoch Konjunktur auf den Stationen (noro Virus 🦠) Herrschte. Nach einer weiteren Woche mit starken Schmerzen Übelkeit und Erbrechen bekam ich endlich einen Termin zur stationären Aufnahmen. Am Aufnahme Tag (EKG + blutentnahme) hatte ich nach 3 std endlich mein Zimmer. Kurz darauf ging die Tür auf, der Assistenzarzt kam und brachte mich Notfall mäßig sofort zur Oberärztin zur Sono, da meine Blutwerte eine reine Katastrophe seien und wir sofort nach schauen müssen was los ist. Nach einer 1 stündigen Sonographie und Anamnese Gespräch, entschuldigte sich die oberärztin bei mir, das gerade ich ein richtiger Notfall sei und sie es nicht fassen konnte das ich 1 Woche warten musste. Bei der Sonographie ergab sich ein schlimmer entzündeter Bauchtanz, Magenschleimhaut Entzündung, Zwölffingerdarm Entzündung, Raumforderung in der Bauchspeicheldrüse. Da ich vom Fach bin, kam mir natürlich bei raumforderung der erste Gedanke: Bauchspeicheldrüsenkrebs. Es folgten etliche Untersuchungen, magenspieglung= Befund vom sono bestätigt, MRCP= Befund von sono bestätigt. Es wurden all Blutuntersuchungen gemacht für eine AIP doch die IGG4 werte waren alle in Ordnung. Endosonographie= Biopsie entnommen-> AIP bestätigt. Leider ergaben alle anderen Untersuchungen zudem das ich eine endokrine (keine verdauungsenzyme mehr bildet, Pangrol 25000)und exokrine pankreatitis (Insulin wird nicht mehr produziert, ich bin Insulinpflichtig)habe.
Sofortige Einleitung einer cortison Therapie, Oxygen als dauermedikation, Insulin nach 30 er Regel, Pangrol 25000, panzoprazol.
6 Wochen soll die Therapie jetzt andauern, in der Hoffnung das die Bauchspeicheldrüse wieder ihre Tätigkeit aufnimmt. Dann MRCP Kontrolle.
Mein Zustand ist schrecklich, ich kann mich nicht körperlich belasten, kaum Nahrung zu mir nehmen die ich vertrage. Ich bin allein erziehende Mutter eines 3 jährigen Sohnes.
Rum sitzen und abwarten ist überhaupt nicht meine Stärke. Mein Zustand wird nicht besser, zum Glück auch nicht schlimmer.
Ich habe versucht mir einen Termin in Bochum im pankreaszentrum zu holen, doch leider wurde ich da telefonisch mehrfach nur weitergeleitet und habe letzt endlich keinen Termin bekommen.
Für meine Ernährungsumstellung habe ich mir nun das Buch: Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, zugelegt und fährt mit der Ernährung recht gut. Vertrage zwar auch nicht alles daraus aber immerhin warme Mahlzeiten.
Ich habe soviele Gedanken und fragen die mir bisher niemand beantworten will. Meine Hausärztin sagt nur ich solle bitte die schlechten Gedanken auf einen Stapel legen und bei Seite schieben. Im Moment einfach nur schonen schonen schonen und auf meinen Körper hören.
Was passiert wenn die Bauchspeicheldrüse nicht wieder anfängt zu arbeiten?
Was kann man machen?
OP? Was für welche ok gibt es?
Bleibt mein schlechter allgemein Zustand so?
Risiko Bauchspeicheldrüsen Krebs?
Kann ich je wieder arbeiten gehen? Mich belasten?
Um gottes Willen bitte gib mir doch einer Antworten auf meine Fragen und Ängste!?!
Ich fühle mich so allein gelassen
Hilfe habe ich mir auch über das Naturheilverfahren geholt, Akupunktur, Hypnose und schröpfen. Dies läuft erst seit 1 Woche, doch auch hier bisher keine Besserung.
Nun habe ich gedacht, ich wende mich mal an Menschen, die evtl ihre Erfahrungen, Berichte und und und mit mir teilen können!? Die wissen wovon ich spreche. Was es heißt wenn man eine AIP, mit endokriner und exokrine pankreasinsuffizienz diagnostiziert bekommt.
Vielen Dank schon mal fürs Lesen
Einen schönen Abend
LG Nicole