Neu hier und gleich eine Frage
Verfasst: 6. Juli 2019, 22:19
Hallo
Ich bin neu hier und eigentlich bin ich mir gar nicht so sicher ob ich richtig bin. Daher bitte ich um ein bisschen Nachsicht. Kurz zur Vorgeschichte: Bereits vor 10 Jahren war bei meinem Hausarzt wegen Schmerzen im Oberbauch und langsamen stetigem Gewichtsverlust trotz mehr als ausreichendem Essen. Teilweise kamen die Schmerzen kolikartig begleitet über mehrere Tage hinweg von hellem Durchfall. Untersuchungen verliefen im Sande bzw. wurde ich mit der Aussage vertröstet er wüsste nicht wieso ich 80 Kilo wiegen sollte. So dramatisch wäre das nicht. Alles in allem ließ sich damit aber noch ganz gut leben.
Vor zwei Jahren (ich war 34) wurde es innerhalb von etwa 5 Monaten jedoch extrem. Nach jedem Essen Blähungen von unglaublichem Ausmaß, tagelang Stillstand der Verdauung, dann explosionsartige Entleerung von hellem, schaumigem übelriechenden Durchfällen. Heftige Schmerzen gürtelförmig im Oberbauch. Das Essen das noch vertragen wurde schränkte sich nahezu auf Null ein, mir war übel, alles schien zu fett. Andererseits hatte ich dauernd Hunger weil etwas fehlte. Letztlich wog ich bei 1,70 noch 46 Kilo, dafür aber mit unförmig aufgeblähtem Bauch. Körperliche Leistungsfähigkeit praktisch nicht vorhanden. So kam ich zu einem Internisten. Blutbild war ok, Sono zeigte Unmengen Luft im Bauch und war nicht auswertbar. Stuhlprobe zeigte einen Elastasewert von 202. Daraufhin wurde mir eine Packung Pangrol 20000 verschrieben zum testen. Ich sollte sehen wieviele ich benötige.
Der Ergebnis war sehr gut. Mir ging es schnell sehr viel besser, die Verdauung spielte sich ein, Blähungen waren weg. Ich kannte endlich wieder das Gefühl "satt". Beim erneuten Termin gab ich das auch so an, und dass ich pro Mahlzeit 4 x 20 000 benötige damit es passt. Ich wurde mit den Worten "Na das passt ja, da können Sie nehmen so viel Sie wollen" entlassen. Ich sollte mir bei Bedarf dann eben wieder Tabletten nachkaufen.
Da ich zwei junge Erwachsene mit Mukoviszidose in der Familie habe bekam ich Tipps wie man die Tablettenmenge abschätzen kann und bin auf Pankreatin Mikro umgestiegen. Inzwischen nehme ich pro Hauptmahlzeit 5 x 20 000 ein. Das reicht um schmerzfrei und ohne Verdauungskatastrophen durchs Leben zu kommen. Fettstühle sind allerdings immer noch mein täglicher Begleiter. Eine Reduzierung der Dosis habe ich mehrfach versucht, mit katastrophalen Folgen.
Ich wüsste nur gerne, kann das alles so richtig sein ? Lohnt es sich eventuell doch noch mal zu einem (anderen) Arzt zu gehen ? Könnte eventuell die Krankenkasse etwas dazu zahlen ? Es geht ja doch ins Geld. Und ohne Pankreatin bin ich nicht wirklich arbeitsfähig.
Vielen Dank allen die sich durch diesen langen Text gekämpft haben.
Ich bin neu hier und eigentlich bin ich mir gar nicht so sicher ob ich richtig bin. Daher bitte ich um ein bisschen Nachsicht. Kurz zur Vorgeschichte: Bereits vor 10 Jahren war bei meinem Hausarzt wegen Schmerzen im Oberbauch und langsamen stetigem Gewichtsverlust trotz mehr als ausreichendem Essen. Teilweise kamen die Schmerzen kolikartig begleitet über mehrere Tage hinweg von hellem Durchfall. Untersuchungen verliefen im Sande bzw. wurde ich mit der Aussage vertröstet er wüsste nicht wieso ich 80 Kilo wiegen sollte. So dramatisch wäre das nicht. Alles in allem ließ sich damit aber noch ganz gut leben.
Vor zwei Jahren (ich war 34) wurde es innerhalb von etwa 5 Monaten jedoch extrem. Nach jedem Essen Blähungen von unglaublichem Ausmaß, tagelang Stillstand der Verdauung, dann explosionsartige Entleerung von hellem, schaumigem übelriechenden Durchfällen. Heftige Schmerzen gürtelförmig im Oberbauch. Das Essen das noch vertragen wurde schränkte sich nahezu auf Null ein, mir war übel, alles schien zu fett. Andererseits hatte ich dauernd Hunger weil etwas fehlte. Letztlich wog ich bei 1,70 noch 46 Kilo, dafür aber mit unförmig aufgeblähtem Bauch. Körperliche Leistungsfähigkeit praktisch nicht vorhanden. So kam ich zu einem Internisten. Blutbild war ok, Sono zeigte Unmengen Luft im Bauch und war nicht auswertbar. Stuhlprobe zeigte einen Elastasewert von 202. Daraufhin wurde mir eine Packung Pangrol 20000 verschrieben zum testen. Ich sollte sehen wieviele ich benötige.
Der Ergebnis war sehr gut. Mir ging es schnell sehr viel besser, die Verdauung spielte sich ein, Blähungen waren weg. Ich kannte endlich wieder das Gefühl "satt". Beim erneuten Termin gab ich das auch so an, und dass ich pro Mahlzeit 4 x 20 000 benötige damit es passt. Ich wurde mit den Worten "Na das passt ja, da können Sie nehmen so viel Sie wollen" entlassen. Ich sollte mir bei Bedarf dann eben wieder Tabletten nachkaufen.
Da ich zwei junge Erwachsene mit Mukoviszidose in der Familie habe bekam ich Tipps wie man die Tablettenmenge abschätzen kann und bin auf Pankreatin Mikro umgestiegen. Inzwischen nehme ich pro Hauptmahlzeit 5 x 20 000 ein. Das reicht um schmerzfrei und ohne Verdauungskatastrophen durchs Leben zu kommen. Fettstühle sind allerdings immer noch mein täglicher Begleiter. Eine Reduzierung der Dosis habe ich mehrfach versucht, mit katastrophalen Folgen.
Ich wüsste nur gerne, kann das alles so richtig sein ? Lohnt es sich eventuell doch noch mal zu einem (anderen) Arzt zu gehen ? Könnte eventuell die Krankenkasse etwas dazu zahlen ? Es geht ja doch ins Geld. Und ohne Pankreatin bin ich nicht wirklich arbeitsfähig.
Vielen Dank allen die sich durch diesen langen Text gekämpft haben.
